. Das erste, was mir beim Lesen dieser Aussage durch den Kopf ging, war:
Ist es denn wirklich so???
Wer sind eigentlich unsere Feinde?! Eine Frage, die heut zu tage schwer zu beantworten ist und womöglich gar nicht objektiv und allgemeingültig beantwortet werden kann... Subjektiv betrachtet würde ich behaupten, dass ein Feind jemand ist, der für uns eine Bedrohung darstellt oder uns gar vernichten möchte und schon an diesem Punkt müsste ich anfangen meine potentiellen Feinde etwas differenzierter zu betrachten. Sind es nicht eher unsere Konkurrenten, die wir als "Feinde" ansehen? In diesem Falle ist es in der Tat so, dass sie in uns (im Idealfall) den Kampfgeist wecken und wir bewusst oder unbewusst herausgefordert werden, besser zu werden und Besonderes zu leisten… Andererseits können unsere „Feinde“ uns auch dazu Bringen Dinge zu tun/sagen, die wir gar nicht wollen, sie können uns verletzen und dadurch unser Denken und Handeln manipulieren. Ja, sie können uns in gewisser Hinsicht formen, jedoch nicht mehr als unsere Freunde.
Ein afghanisches Sprichwort besagt:
دوست ميگويد گفتم , دشمن ميگويد خواهم گفت
Sinngemäße Übersetzung:
„Dein Freund macht dich sofort auf deine Fehler aufmerksam, während dein Feind sich überlegt: irgendwann werde ich es schon tun…“
Letztendlich bin ich der Ansicht, dass ein wirklich wahrer Freund, der uns gut kennt, unser Denken und Handeln nicht nur lobt, sondern auch kritisch betrachtet und ehrlich genug ist, um uns auf unsere Schwächen und Fehler aufmerksam zu machen, uns viel mehr beeinflusst bzw. formt als 100 Feinde es je schaffen würden…
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can change everything