Ohne jegliche reue und ohne an die folgen meines beitrages gegen meinen sowieso schon in verrufung geratenen exzentrischen charakters zu denken, schreibe ich ein paar zeilen aus der sicht eines verschobenen und desillusionierten idealisten, im zeitalter des materialismus. Ein zeitalter in dem man sich von dem göttlichen gesetz entfernt hat, und wo das menschliche gesetz nichts mehr ist als der wille der starken, das böse- nur die verletzung dieses gesetztes durch die schwachen- und das gute nichts als die kunst, mit der die geschickten dieses gesetz zu umgehen vermögen. Und während die übergroße zahl der menschen, verzehrt vom mangel, erschöpft vom übermaß an arbeit und der ewigen hoffnung beraubt, vom anblick der genüsse außerhalb ihrer reichweite gemartert wird, lebt die kleine zahl, bestürzt über den haß, der sich wie ein gespenst an ihren tisch setzt und wie der henker vor ihrer haustür wartet, weil sie sich allein im besitz der güter befindet, ständig in dem gedanken, sich dieser güter beraubt zu sehen. In ihrer revolutionären illusion, auf dieser gottverdammten welt nur noch für sich selbst arbeiten zu brauchen, haben sich die menschen an ihre gier ohne ziel gekettet. Die gefühle sind immer niedriger und erbärmlicher geworden, das denken wird immer platter, das vertrauen in einander schwindet weiter dahin, . . . . die gottlosen krepieren an ihrer selbsterfundenen und zuvor verherrlichenden unmoral. all diejene bereiten sich darauf vor, an ihrer skepsis, ihrer grenzenlosen willkür, der verweichlichung ihrer sitten, den glauben an das gestaltlose etwas, was sie evolution nennen, ohne zu überlegen, das ein so perfektes system niemals durch den zufall und die natürliche willkür zustande gekommen sein könnte, an der fehlenden synthese und am mangelnden glauben zu verrotten. Unsere exkremente sind das, was wir gegessen haben. Eure exkremente mußten letzendlich die farbe des krieges, durch den wahnsinn berittenen unwissens und aus faulheit geborener blindheit haben. Ihr habt vergessen, dass das glück eine subjektive und individuelle sache ist und dass sich eure erbärmliche zivilisation unter dem vorwand, den zwang jeder art abzuschaffen, zum wirklichen sklaven eurer freiheit gemacht habt. Karl marx hatte mal geschrieben: religion ist das opium des volkes. Doch die geschichte sollte bald zeigen und tut es immernoch, dass der materialismus das konzentrierte gift des hasses ist, an dem die völker schließlich starben und es noch tun werden, erstickt in den schmutzigen, nach faulen gasen stinkenden und vom modernen leben im atheismus bombardierten u-bahnen.
Was vergessen worden ist-und uns retten wird-,ist die kraft der reaktion von überindividualistischen menschen -rounesquer gestalt- die zu einer höchstleistung des protestes getrieben worden sind. Die geschichte wird von nachgiebigen geistern gemacht, die der historizität gegenüber willenlos sind. Sie wird von einem einzigen geist verändert, der in sich selbst und in gott vernarrt ist und sich weigert, an die historizität und moderne unglaubensbeknntnis zu glauben.
Gott hat ohne übertriebene überzeugung geschaffen. Getrieben durch den kindlichen trieb musste er etwas tun. Er ist vernarrt im kreativen schaffungsprozeß. Er hätte genausogut singen und tanzen können. Er zelebriert seine eigene überirdische ausstellung und wir sind sein publikum gar partizipienten in einem überdimensionalen museum namens kosmos. Wir dürfen uns nicht verwundern, wenn wir in ihm eine „persönlichkeit“ fern aller moral, ohne richtung und ziel entdecken, zerstreut und verwirrt mit einem für uns grundlosen akt des schaffens und zerstörens beschäftigt. Er schafft den kosmos, die welt, die geschöpfe und zerstört sie auf geratewohl. Man spürt und sieht die fehler und die retuschen. Er schafft, er löscht aus.gibt einen weg vor und gibt denselbigen wieder auf, versucht es in eine richtung und entscheidet sich abrupt für eine andere, streicht arten durch und erfindet andere, wirr, chaotisch, experimentell, leidenschaftlich. . . . wie ein materialassemblagist ohne klaren plan.
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Er war Mathematiker und Sie war Unberechenbar.