Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor dramatischen Folgen der Ernährungskrise: „Es besteht die Gefahr von Kriegen, das Schlimmste liegt vielleicht noch vor uns“, sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn am Freitag.
Die Menschen richteten sich in Hungerrevolten gegen ihre Staatsführungen, sie brächten demokratisch gewählte Regierungen zu Fall wie jüngst auf Haiti. Der IWF-Chef rief zu einer Anhebung der Agrarproduktion auf, um die wachsende Nachfrage insbesondere in China und Indien decken zu können. Zugleich warnte er vor der „Versuchung des Protektionismus“ der größten Nahrungsmittelproduzenten. „Ein Ausweg aus der Hungerkrise ist im Gegenteil die Ausweitung des internationalen Handels, der Produktströme.“
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mir wird ja schon beim Lesen übel. Hier macht Eon Werbung für Biokraftstoff, in Afrika kommt es zu Revolten wegen Mangel an Nahrung. Und dann spricht man (Chefs in der Oberetage) von Globalisierung und Ausweitung des internationalen Handels, der Produktströme. Das ist doch Doppelmoral. Wie lange will der Westen eigentlich noch die Menschen in die Irre führen?
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Eva hat den Apfel nur deshalb gegessen, weil sie endlich Kleider haben wollte. Douglas Jerrold, (1803 - 1857)