KABUL, 08. Februar (RIA Novosti). Der schwere Wintereinbruch in Afghanistan hat bislang etwa 600 Menschen das Leben gekostet.
Dies teilte der Direktor der Leitung für Ausnahmesituationen, Abdul Matin Adrak, in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit.
Laut den Angaben des UN-Büros für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) sind in Afghanistan bislang 483 Menschen erfroren und verhungert.
Seit Anfang Januar hält der heftige Schneefall bereits an. Ältere Menschen sprechen davon, dass sie seit Jahrzehnten erstmals solch einen Winter erleben. Besonders Kinder, die der bitteren Kälte wegen Unterernährung nicht trotzen können, sind gefährdet.