
2007 war ein schwarzes Jahr für unser Frauenprojekt: Im Februar wurde Rahmanqul ermordert, der von den deutschen Helfern als einer der wichtigsten Mitarbeiter im Lande hoch geschätzt wurde. Im Frühjahr eskalierte die politische Lage auch im Nordwesten - der Region, in der sich Afghanistan-Schulen engagiert. Aber die Arbeit geht weiter. Erst vor zwei Tagen kehrten Ursula Nölle und Marga Flader von ihrer jüngsten Reise zurück. Eine gute Reise sei es gewesen, und die Deutschen wurden sehnsüchtig von den Afghanen erwartet.
Marga Flader: "Wir wussten von unseren Mitarbeitern, dass unsere Projekte problemlos laufen, trotzdem war unser Besuch notwendig, um ihnen Mut zu machen." So waren sie erleichtert darüber, dass die meisten Menschen der Region nach wie vor den Wunsch nach Bildung für ihre Kinder haben. Die Zahl derer, die Bildung oder ausländische Hilfe ablehnen, sei verschwindend gering.
In den vergangenen Monaten wurden drei Schulgebäude fertiggestellt: eine neue Grundschule für Jungen in Khancharbagh und eine Schule in Yangitegerman. Auch das vor einem Jahr überflutete und schwer beschädigte Gebäude des Khancharbagh Lycee wurde wieder neu aufgebaut.
Neben den Bauprojekten besuchten die Reisenden Kurse für ältere Mädchen und Frauen und das Ausbildungszentrum von Afghanistan-Schulen. In den Nähstuben freuten sich die Lehrerinnen über die elektrischen Nähmaschinen, die in der Zwischenzeit aus Deutschland eingetroffen waren. Zu den Hilfsgütern gehörten auch neue Computer für das Computerzentrum. Die bis dahin verwendeten Rechner haben nun in zwei Oberschulen in Andkhoi eine neue Heimat gefunden. Die Absolventen des Ausbildungszentrums bereiten sich derzeit auf die Aufnahmeprüfung zur Universität vor. Im letzten Jahr hatten diese Prüfung 28 Absolventen bestanden. Vier von ihnen studieren mittlerweile.
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Vielleicht ist hier die Überschrift falsch gewählt
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Ba Naam e Khudahvand e Jan o Kherab, Kazeen Bartar Andisha Bar Nagzarad
007 Provokateur
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