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dilemma geschichte: abtreibung
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soll line abtreiben?
ja
15%
 15%  [ 2 ]
nein
69%
 69%  [ 9 ]
weiß nicht
15%
 15%  [ 2 ]
Total Votes : 13

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Joined: 02 Apr 2004
Posts: 0
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15.03.2006 00:28:29 
      
linkinpark



Joined: 12 Feb 2007
Posts: 3
dilemma geschichte: abtreibung

hallo community,

in religion beschäftigen wir uns zurzeit mit werte und normen im leben. dazu haben wir ein text zum thema abtreibung erhalten. ich bitte euch diesen text durchzulesen und anschließend sich für einen der ratschläge zu entscheiden. anschießend wäre es nett, wenn ihr auch an der umfrage teilnimmt und euer geschlecht und alter angibt (zur differenzierung). ich bitte um KURZE statement!

 

Line ist 21 Jahre alt. Sie studiert Jura im 2. Semester. Sie will Richterin werden. Heute hat ihr der Arzt mitgeteilt, dass sie wirklich schwanger ist. Ihr Freund sagt, sie solle eine Abtreibung machen lassen. Mit einem Kind könne sie nicht weiter studieren, und auch in seinem Leben sei kein Platz für ein Kind – jedenfalls jetzt nicht. Er will noch etwas vom Leben haben.

Line weiß, dass eine Abtreibung in Deutschland verboten ist, auch wenn man dafür nicht bestraft wird. Außerdem ist sie sich nicht sicher, wie sie sich nach einer Abtreibung fühlen würde. Sie hat Angst vor Schuldgefühlen und davor, was ihre Eltern dazu sagen würden, falls sie es erfahren.

Ratschläge von Freundinnen und Freunden:

 

- Du solltest eine Abtreibung machen lassen. Wenn du jetzt das Kind zur Welt bringst, nützt das niemandem. Mit einem Kind könntest du dein Studium nicht zu Ende führen. Eine gut ausgebildete und verantwortlich urteilende Richterin kann vielen Menschen eine große Hilfe sein. Das darfst du nicht aufs Spiel setzen. Außerdem solltest du auch an die Beziehung zu deinem Freund denken.

 

- Das Recht auf Leben ist unverletzlich. Es gilt bedingungslos. Wer selbst leben will (wir alle also!), darf das Recht auf Leben anderer nicht verletzen.

 

- Ich gebe ihr keinen Rat. Um Line wirklich einen Rat geben zu können, müsste man weit mehr von den Umständen wissen. Wie geht Line selbst mit der Situation um? Was würde die Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung für sie langfristig bedeuten? Was richtet sie damit an – bei sich selber, bei ihrem Freund, bei ihren Eltern? Wie würde das Leben für sie aussehen, wenn sie zugleich ein Kind haben und doch weiter studieren wollte? – Das sind nur einige Fragen, die beantwortet sein müssten, wenn ich Line einen verantwortlichen Rat geben sollte.

 

- Ich kann nicht verstehen, warum du zögerst. Mit einem Kind hättest du nichts mehr vom Leben. Du bist erst 21 Jahre alt. Zumindest einige Jahre lang solltest du dein Leben noch ungehindert genießen dürfen. Ich stimme deinem Freund zu: Junge Menschen haben ein Recht, etwas vom Leben zu haben! Eine menschenfeindliche Moral oder Gesetzgebung kann dies nicht aus der Welt schaffen.

 

- Menschen sind Gottes Geschöpfe. Das Leben kann sich niemand selber geben. Gottes Liebe gilt allem Leben, auch dem noch nicht geborenen Leben. Mit einer Abtreibung würdest du dich selber von der Liebe Gottes ausschließen und dich zur Herrin über Leben und Tod machen.

 

- Die Entscheidung muss letztlich davon abhängig gemacht werden, was eine Abtreibung für dich selber bedeutet. Wenn sie ein Verstoß gegen dein eigenes Gewissen ist, könnte dies dazu führen, dass du fortan als moralisch gebrochene Person vor dir selbst keinen Bestand mehr hast. Du könntest dir selbst nicht mehr vertrauen. Aber das muss nicht so sein. Vielleicht kannst du ganz gut mit einer Ausnahme leben. Auch Richterinnen und Richter haben nicht immer eine weiße Weste unter ihrer Robe.  

12.02.2007 17:26:22 
      
linkinpark



Joined: 12 Feb 2007
Posts: 3

schreibt mal bitte, dient alles einer hausaufgabe!

14.02.2007 20:51:40 
      
dianajaan
Aktives Mitglied


Joined: 22 Feb 2004
Posts: 239
Location: ******

Guten Tag

Im Grunde sind alle Ratschläge sehr informativ, aber nicht hilfsreich, denn alle sind weder falsch noch richtig.

Ich rate dir, die obenstehenden pro-und contra Argumente aufzuzählen und dann zum Entschluss kommen welches die richtige Lösung ist, wobei es bei solchen komplexen Themen keine rationalen Lösungen geben kann. 


_________________
Fuer die Einen ist es das Ziel, fuer die Anderen ist es zu viel

14.02.2007 21:43:04 
      
Taregh
Silbermitgliedschaft


Joined: 09 Aug 2004
Posts: 446
Location: Walachai

Salam







Ein Baby darf man nicht töten , nur weil es sich nicht verteidigen kann.





Es hat doch auch zwei kleine Mini - Füsse , womit er leider noch nicht  vor seinen Mördern  weglaufen kann. . . . .






Eine riesige , elefantöse Schweinerei .







kh












14.02.2007 22:03:50 
      
Mulder
Moderator


Joined: 24 Apr 2003
Posts: 2494
Location: Irgendwo im Nirgendwo

Ich sage nur: PRO LEBEN!  ...egal unter welchen Umständen.

Was hat diese egoistische Gesellschaft nur aus uns Menschen gemacht? Warum wird Kinderkriegen und Kinderhaben als etwas dermassen Horribles dargestellt, dass viele sich bereits bei der Zeugung der Leibesfrucht schon Gedanken über eine Abtreibung machen? 

Und einen solch nutzlosen Freund, der damit argumentiert, dass er lieber Spaß will als ein Kind, sollte man gleich in den Wind schiessen! Neue Partner finden sich, aber ein Sprößling aus dem eigenen  Fleisch und Blut ist unersetzlich. Und wer sagt, dass ein Leben mit Kind keinen Spaß bringt? Das sind alles Suggestionen einer Ego-Gesellschaft, die uns tagtäglich eingeflößt werden.

Als Jura-Studentin und angehende Richterin sollte das Urteilsvermögen der jungen Dame ausreichend genug sein, um für sich und für das Kind die bestmögliche Lösung zu finden. Wer sich trotz aller Lebenshärten für das Leben entscheidet, dem werden sich mit Gottes Hilfe und Kraft neue Wege und Möglichkeiten öffnen.


_________________
---Ein kluger Mensch bemerkt alles, ein Dummer macht ueber alles eine Bemerkung.---

14.02.2007 22:50:01 
      
Deutsch68
VIP


Joined: 27 Apr 2004
Posts: 4054
Location: Hamburg

Salam @ all,

grundsätzlich vertrete ich auch die Haltung: Pro Leben.

Im Fall der Studentin auf jeden Fall. Der Freund hat ja nur Schiß vor (auch finanzieller, hehe) Verantwortung. Da schließe ich mich Mulderjan an.

Außerdem verstehe auch ich die Behauptung nicht, dass das "Leben" mit Kind vorbei sein soll. Im Gegenteil, damit geht es doch erst richtig los ;-)  Endlich etwas wirklich Sinnvolles zu tun, anstatt nutzlos die NÄchte in Diskotheken durchzumachen verbringt sie sie dann mit der Aufzucht des Babies, lol !. Und man bekommt bedingungslose Liebe vom Kind zurück; das ist das Schönste.

Organisation ist alles ! Es gibt einige Studentinnen mit Kind, die ihr Studium trotzdem erfolgreich weiterführen. Mit 21 Jahren ist die im besten gebärfähigen Alter.

Aber wenn es schon früh Anzeichen dafür gäbe, dass das Kind massiv behindert zur Welt käme, dann käme ich auch ich ins Grübeln, welche Entscheidung ich hinsichtl. einer möglichen Abtreibung treffen sollte. 

Khoda hafez

Deutsch68

15.02.2007 11:16:43 
      
Frishta06
Moderator


Joined: 24 Sep 2006
Posts: 4304
Location: Hamburg

 


Ich bin ebenso dafür, dass sie das Kind zur Welt bringen sollte. Und wenn sie mit dem Kind nicht klar kommt, sei es finanziel oder emotional. Dann hat sie immer noch die Möglichkeit ES an einer Familie, die sich sehensüchtig ein Kind wünscht, zur Adoption freigeben.


 


 



_________________
Rede nicht von Gott, wenn du nicht gefragt wirst, aber lebe so, dass du danach gefragt wirst!

15.02.2007 16:15:33 
      
linkinpark



Joined: 12 Feb 2007
Posts: 3

ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht ganz eure meinung teilen kann. denn fakt ist, dass man mit 21 jahren in unserer gesellschaft im leben noch nicht stehen kann. dazu fehlt die finanzielle basis, die - so traurig es ist - unser leben stark beeinflusst. deshalb kann aus glück schnell wut und ärger über das kind werden, wenn man durch das kind im leben begrenzt ist. was die folge daraus ist, sieht man ja bei den misshandelten kindern. außerdem kann ich die meinung nicht teilen, dass man ein embryo als menschen betrachtet, was auch gegen ein schlechtes gewissen spricht.  

15.02.2007 18:57:43 
      
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