Salam,

also, nachdem was Suleman gesagt hat, scheint er einfach das System bzw. Verhaltensmuster fortzusetzen, was er selbst kennen gelernt hat. Er scheint ja schon in eher schwierigen, d.h. gewaltgeprägten Familienverhältnissen aufgewachsen zu sein. Insofern hat er ja auch recht, wenn er sagt, dass er "durch andere" zu dem geworden ist, was er jetzt ist.

Und natürlich, wie sagte er doch so schön: Er habe im Koran gelesen, um sich zu beruhigen - aber dann sei doch wieder an einen Punkt gekommen, wo seine Aggressivität sich die Bahn gebrochen hätte, mit Möbel umschmeißen usw. Hatte er vielleicht die falschen Suren bzw. Ayats am Wickel ?!

Ansonsten empfand ich seine Attitüde ziemlich aufgesetzt, ein bisschen Show, um soviel Zuwendung wie möglich zu bekommen. So ein bisschen schwitzt da die Einstellung durch: Wenn mich die anderen nicht wieder (zum Guten) verändern können, kann ich es auch nicht besser.

Seine Zukunftsperspektive wird wohl leider eher Santa Fu heißen.


Comments


Deutsch68
Deutsch68 44 years ago

Salam,

also, nachdem was Suleman gesagt hat, scheint er einfach das System bzw. Verhaltensmuster fortzusetzen, was er selbst kennen gelernt hat. Er scheint ja schon in eher schwierigen, d.h. gewaltgeprägten Familienverhältnissen aufgewachsen zu sein. Insofern hat er ja auch recht, wenn er sagt, dass er "durch andere" zu dem geworden ist, was er jetzt ist.

Und natürlich, wie sagte er doch so schön: Er habe im Koran gelesen, um sich zu beruhigen - aber dann sei doch wieder an einen Punkt gekommen, wo seine Aggressivität sich die Bahn gebrochen hätte, mit Möbel umschmeißen usw. Hatte er vielleicht die falschen Suren bzw. Ayats am Wickel ?!

Ansonsten empfand ich seine Attitüde ziemlich aufgesetzt, ein bisschen Show, um soviel Zuwendung wie möglich zu bekommen. So ein bisschen schwitzt da die Einstellung durch: Wenn mich die anderen nicht wieder (zum Guten) verändern können, kann ich es auch nicht besser.

Seine Zukunftsperspektive wird wohl leider eher Santa Fu heißen.

Phenomena
Phenomena 44 years ago

AliGee, ich versuche zu verstehen, was in einem Mohammad oder Suleiman vorgeht. Der Videobeitrag hat schon etwas mit unserem Thema zu tun. Beide Afghanen kommen in der Gesellschaft, in der sie leben, nicht zurecht. Ich würde weitergehen und behaupten, dass sie diese Gesellschaft hassen, aber sich die Agressionen bei den beiden Afghanen nur unterschiedlich entladen.

Nun finde ich aber den wesentlichen Unterschied zwischen den Beiden interessant:

Der wesentliche Unterscheid ist u.a., dass Suleimans Aggressivität sich nicht mit religösem Fanatismus gepaart und dadurch keine ideologische Grundlage hat.

 Was meint Ihr?

AliGee
AliGee 44 years ago

--- quoted from "Phenomena" -

Schaut Euch bitte das Video an:

http://www.spiegel.de/video/video-55765.html


-----------
Was hat dieses Video mit diesem Thema zu tun?
Phenomena
Phenomena 44 years ago

Schaut Euch bitte das Video an:

http://www.spiegel.de/video/video-55765.html

Taregh
Taregh 44 years ago

--- quoted from "DonAfgKilaCorleoneDaWonda" -

Salamalaikum,



 ich gebe niht viel auf so eine Nachricht


-

salam

@ don

du stehst  taliban und den terroristen auch sehr nahe , von daher ist ist auch deine einstellung nicht verwunderlich  . . .

die bombenlegr von morgen, die terrorcampsbesucher von heute müssen zuerst auf menschen wie don treffen , erst dann können sie das verderben gedeihen lassen, erst dann.  


@ phenomena

 

sehr schön phenomena jan.



Deutsch68
Deutsch68 44 years ago

Die Ausbildung in einem Terrorcamp in Pakistan, in dem man den Umgang mit Waffen und den Bau von Bomben sowie den dazugehörigen Zündmechanismen lernt oder ideologisch geschult wird, ist in Deutschland bislang nicht strafbar. "Wir werden ihnen auf den Füßen stehen und sie operativ begleiten", sagt Meyer, will aus kriminaltaktischen Gründen dazu aber nicht mehr sagen. Die drei Islamisten waren allerdings bereits seit geraumer Zeit von den Sicherheitsbehörden beobachtet worden und haben das auch gewusst. In der Vergangenheit hatten sie sich darauf eingestellt und sich hochkonspirativ verhalten. zv

-

Salam,

jemand, der nach Pakistan nur für touristische Zwecke und/oder einen Familienbesuch reist, wird sich im Vorfeld seiner Reise wohl kaum "hochkonspirativ" verhalten, auch wenn er mitbekommen hat, dass sich das BKA an die eigenen Fersen geheftet hat.

Eine entsprechende Ergänzung im Strafgesetzbuch, um Reisen in Terror-/Gehirnwäschecamps unter Strafe zu stellen, scheint ja eher schwierig zu sein - sonst wäre sie wohl schon auf den Weg gebracht worden.

Und da haben wir es wieder einmal: Konvertiten sind oft die verbohrtesten Gläubigen, die Mord an Unschuldigen dann nicht nur ok finden, sondern daran aktiv mitiwirken, dass er überhaupt begangen wird. Das kommt dabei heraus, wenn sich psychisch Gestörte mit Religion befassen.

Scully
Scully 44 years ago

ich dachte, dass die afghn. mehr auf Hochzeiten stehen um dort auf dem Parkplatz zu mit Bier zu begossen. Wieder ein Paar Idioten, die gerne ihr Inneres ausspielen wollten. Pfui

Phenomena
Phenomena 44 years ago

Nein, mein Lieber, ich gebe sehr viel auf solche Nachrichten und verhamlose sie nicht. Das sind die Menschen, die für mich und meine Familie ein Risiko darstellen.

Ich fühle mich in Deutschland sehr wohl und will auf keinen Fall zulassen, dass Extremisten, wie Mohammad mich, meine Familie oder unschuldige Kinder in AFG in die Luft jagen, weil sie mit ihrem Leben nicht klar kommen.

Übrigens, Kurnaz war nicht ganz unbeteiligt an seinem Schicksal.

DonAfgKilaCorleoneDaWonda

Salamalaikum,

es kommen viele Gründe in  Frage für eine Reise nach Pakistan... zum Beispiel für ein Studium oder wie bei Murat Kurnaz zu einer "Prediger Rese" mit der Jamaate Tabligh... ch gebe niht viel auf so eine Nachricht

Wasalam

Phenomena
Phenomena 44 years ago

Ich habe folgenden Artikel in Welt-online gelesen. Die Afghanen aus Hamburg sind für eine Schlagzeile immer gut. Was geht in jungen Afghanen vor, die von Deutschland aus in den Jihad aufbrechen? Was ist der Grund für die Radikalisierung? Könnt Ihr aus Eurem Umfeld  -insbesondere aus den Moscheen- berichten? 

16. März 2009, 03:42 Uhr

Hamburger war auf dem Weg in pakistanisches Terror-Camp

Die Polizei hat auf dem Frankfurter Flughafen einen Islamisten aus Hamburg gestoppt, der nach Ansicht der Sicherheitsbehörden auf dem Weg in ein Terrorausbildungslager im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet war. Zwei weitere Islamisten aus der Hansestadt konnten nicht aufgehalten werden. Sie sind nach Erkenntnissen der Polizei über Wien nach Doha in Katar geflogen. In Hamburg hatten die drei Männer untereinander Verbindungen.

Bereits am Mittwoch war Mohammed M. in Frankfurt aus dem Flieger geholt worden. Dann wurde dem gebürtigen Afghanen, der die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen hatte, der Pass abgenommen. "Das ist nach dem Passgesetz möglich", sagt Polizeisprecher Ralf Meyer. "Dafür reichen bereits Verdachtsmomente."

Diese haben Verfassungsschutz und die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes. Mohammed M. ist bereits seit längerer Zeit im Visier der Ermittler. Auch er wollte nach Katar. Von dort aus sollte er vermutlich weiter nach Peschawar, der Hauptstadt der Nordwestprovinz Pakistans, reisen. Die Gegend gilt als Hochburg der Terrororganisation al-Qaida. Bei den Sicherheitsbehörden war Mohammed M. bislang nicht einmal als sogenannter Gefährder eingestuft. Unter diesem Begriff werden Islamisten mit extrem hoher Gewaltbereitschaft geführt. Jetzt ist der Mann wieder in Hamburg. Die anderen beiden Männer, die über Wien Richtung Pakistan aufbrachen, sind ebenfalls bislang nicht als Gefährder angesehen worden. Bei ihnen soll es sich um Konvertiten handeln, die zum Islam übergetreten sind. Oft sind nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden gerade Konvertiten besonders eifrig und radikal. Beide waren mit Mohammed M. bekannt. Alle besuchten die Al-Kuds-Moschee am Steindamm. Die Moschee war bereits für die Mitglieder der Hamburger Terrorzelle um Mohammed Atta Anlaufstelle gewesen. Der ehemalige Student der TU Harburg war der Kopf der Todespiloten vom 11. September, die die von ihnen entführten Passagiermaschinen in das World Trade Center und ins Pentagon gesteuert hatten.

Strafrechtlich können die Sicherheitsbehörden gegen Mohammed M. wenig unternehmen. Der Mann ist auf freiem Fuß. Auch die beiden anderen Männer, sollten sie zurück nach Deutschland kommen, haben strafrechtlich wenig zu befürchten. Die Ausbildung in einem Terrorcamp in Pakistan, in dem man den Umgang mit Waffen und den Bau von Bomben sowie den dazugehörigen Zündmechanismen lernt oder ideologisch geschult wird, ist in Deutschland bislang nicht strafbar. "Wir werden ihnen auf den Füßen stehen und sie operativ begleiten", sagt Meyer, will aus kriminaltaktischen Gründen dazu aber nicht mehr sagen. Die drei Islamisten waren allerdings bereits seit geraumer Zeit von den Sicherheitsbehörden beobachtet worden und haben das auch gewusst. In der Vergangenheit hatten sie sich darauf eingestellt und sich hochkonspirativ verhalten. zv

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