Afghanistan: Bilder aus einer bilderlosen Gesellschaft 02.03.2006 Symposium und Ausstellung - Berlin, 8. April, 15.00 Uhr - In den letzten beiden Jahren hat der Berliner Fotograf Wolfgang Bellwinkel in Afghanistans Hauptstadt Kabul mehrere Foto-Workshops mit Jugendlichen durchgeführt. Für etliche von Ihnen war es die erste praktische Begegnung mit der Fotografie überhaupt. Während der Taliban-Herrschaft waren fotografische Materialien im Lande nicht zu bekommen. So haben sich die jungen Menschen in den vergangenen Jahren einen Umgang mit Bildern zurückerobert, der ihren Generationsgefährten fast überall auf der Welt selbstverständlich ist. Die Fotografien der Ausstellung ?Life and nothing else? zeigen den afghanischen Alltag aus der Perspektive derer, die ihn leben ? zwischen Öffentlichkeit und sehr privaten Bereichen. In einer improvisierten Ausstellung von etwa 70 Fotografien werden Filmvorführungen stattfinden. In einem Symposium, dass anlässlich der Ausstellung organisiert wird, soll gefragt werden, wie eine bilderlose Gesellschaft ihr visuelles Gedächtnis fassbar macht. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Kabul. Dauer der Ausstellung bis 23. April, Max-Liebermann-Saal, Halle 1. Partner: Akademie der Künste Berlin Adresse: Akademie der Künste Pariser Platz 4 10117 Berlin << | >> |
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