Mohammad Aghas "Hummerhand" funktioniert

Langsam verbessert sich die Lage des kleinen Mohammad Agha: Die operativ erzeugte Greifhilfe, die die Ärzte des Franziskus-Hospitals dem Jungen aus Afghanistan angelegt haben, funktioniert.
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"Er benutzt sie schon", berichtet Dr. Tobias Fricke. Die "Hummerhand" am rechten Arm, für die die Ärzte aus Elle und Speiche eine Art Zange gebaut haben, wird aber nicht die letzte Operation sein, die der Junge über sich ergehen lassen muss. Im Februar wollen die Mediziner am linken Arm eine Hand-Prothese einsetzen. Die Kosten für die Behandlung des Jungen, der seit August vergangenen Jahres in Deutschland ist und wohl noch mehrere Monate im Krankenhaus bleiben muss, übernimmt der Freibettenfonds von Dr. Heiner Ehrenbrink.

Verloren hat Mohammad seine Hände und sein Augenlicht, als er in seiner vom Krieg gebeutelten Heimat ein vermeintliches Spielzeug aufheben wollte. Als es explodierte, riss es ihm die Hände ab, Splitter nahmen ihm das Augenlicht: Das rechte Auge ist völlig verloren, auf dem anderen kann er noch hell und dunkel unterscheiden. Ob eine Besserung möglich ist, könnten auch Augenärzte noch nicht sagen, so Fricke.

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