Flüchtlinge in Hamburg
Noch im Sommer 1997 lebten in Hamburg rund 12 500 Flüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina. Die Stadt hatte seinerzeit mehr Menschen aus dem Bürgerkriegsland aufgenommen als Großbritannien.
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Heute leben noch gut 320 Menschen hier, die als Flüchtlinge ursprünglich aus Bosnien-Herzegowina gekommen waren und als sogenannte ausreisepflichtige Ausländer gelten. Das heißt: Sie wurden zwar aus verschiedenen Gründen geduldet, sie mußten aber immer mit einer Abschiebung rechnen, weil sie nach allgemeiner politischer Auffassung in ihrer Heimat nicht mehr von einem Krieg bedroht sind. Insgesamt lebten am 30. Juni dieses Jahres 12 466 Ausreisepflichtige in Hamburg. Die größte Gruppe mit 2620 Menschen kommt dabei aus Afghanistan. Als letztes Mittel können sich von Abschiebung bedrohte Ausländer an den Petitionsausschuß der Bürgerschaft wenden, der begründete Fälle an eine Härtefallkommission weiterleitet.
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Politik
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