Zwei Bundeswehr-Soldaten bei Unfall in Afghanistan getötet 25.06.2005 In afghanischen Kunduz sind zwei Bundeswehr-Soldaten und sechs afghanische Helfer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das bestätigte Provinzgouverneur Muhammad Omar der Nachrichtenagentur dpa. Zunächst war von drei getöteten Soldaten berichtet worden. Berlin/Kunduz - Die deutschen Soldaten und die afghanischen Helfer wurden nach den Informationen aus Kunduz beim Verladen von Munition oder anderen explosiven Gegenständen getötet. Das für Auslandseinsätze der Bundeswehr zuständige Einsatzkommando in Potsdam wollte den Vorfall noch nicht bestätigen. Zu den Aufgaben der in dem nordafghansichen Ort stationierten Bundeswehrsoldaten gehört unter anderem das Einsammeln und Vernichten von Waffen und Munition. Afghanistan gilt als eines der am meisten mit Landminen und Blindgängern belasteten Länder der Welt. Im Rahmen der internationalen Afghanistan-Friedenstruppe hat die Bundeswehr rund 2000 Soldaten in dem asiatischen Krisenland stationiert, die meisten davon in der Hauptstadt Kabul. << | >> |
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