Deutsche Filme in Afghanistan

Wenn Peter Lorre in Fritz Langs Film "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von 1931 vor dem Tribunal der Berliner Unterwelt steht, wird sich wohl so mancher Besucher im frisch renovierten Kinopalast von Kabul wundern über die schwarzweiße Kinokunst aus Deutschland.
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"M" ist einer von zehn Filmen, die auf dem Programm der ersten deutschen Filmwoche in Afghanistan stehen. Auch Wolfgang Staudtes "Die Mörder sind unter uns" von 1946 wird mit Bedacht ausgewählt worden sein für die Werkschau, die am 23. Juni mit "Good Bye, Lenin!" (2003) von Wolfgang Becker eröffnet wird. Die Bochumer Filmkuratorinnen Stefanie Görtz und Bettina Schiel organisieren die Kino-Woche im Auftrag des Goethe Institutes Kabul und der Export-Union des Deutschen Films. Auf dem Programm stehen unter anderem auch Erich Kästners "Emil und die Detektive" (1931) sowie "Bella Martha" (2001) von



Sandra Nettelbeck. BM



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