Hallo Leute,
habe gerade im Topic einen deutschen heiraten wie findet ihr das? durchgeblättert und habe bemerkt, dass viele sich - meine Meinung nach - zu sehr auf die Religion stützen! Da ich gar nichts über den Islam weis kam mir spontan die Frage wie sehr die Religion, in diesem Fall das Islam "Opium fürs Volk" ist und ob es das Islam ein Martin Luther braucht.
Ich bitte alle Muslime (warum nennen sich Gläubige des Islams eigentlich Muslime?) nicht zu denken, dass ich hier jemand provoziere will! ganz das Gegenteil ist der Fall.
In meine Welt hat Religion die Aufgabe Hoffnung und Moral in der Gesellschaft zu bringen und hat sich aus weltliche Fragen raus zu halten! Wenn ich heirate ist mein Bier und niemand darf auch nur für eine Sek. daran denken, mir vorschreiben zu wollen wem ich heiraten soll und wem nicht!
Ich habe aus Wikipedia die - meine Meinung nach - wichtigsten Punkten der Reformation kopiert:
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Grundgedanken
Die wesentlichen Punkte der Reformation, die auch heute noch gemeinsamer Nenner der protestantischen Kirchen sind, werden oft mit dem vierfachen "allein ..." ausgedrückt:
1) sola scriptura - allein die Schrift ist die Grundlage des christlichen Glaubens, nicht die (nur mit der Autorität der Bischöfe oder des Papstes entstandene) Tradition (Galater 2, 6-9)
2) solus Christus - allein Christus, nicht die Kirche, hat Autorität über Gläubige (Epheser 5, 23-24)
3) sola gratia - allein durch die Gnade Gottes wird der glaubende Mensch errettet, nicht durch eigenes Tun (Römer 1, 17)
4) sola fide - allein durch den Glauben wird der Mensch gerechtfertigt, nicht durch gute Werke (Galater 2, 16)
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Bedeutung und Folgen der Reformation
[...]Die Reformation war einer der großen Wendepunkte in der Geschichte des Abendlandes. Für die Geschichte des Christentums bedeutete die Reformation den vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung, die über die ab dem 13. Jahrhundert verstärkt formulierte Kritik an der römisch-katholischen Kirche (Averroismus, Jan Hus, John Wyclif, Wilhelm von Ockham) und die Bildung zahlreicher "häretischer" christlicher Glaubensgruppen bis hin zur erneuten Spaltung der Christenheit führten.[...]
Zwar wurde die christliche Religion durch die Reformation nicht grundlegend in Frage gestellt, dennoch wurden fundamentale Glaubenssätze und religiöse Praktiken, die jahrhundertelang als unumstößlich galten, von den Reformatoren und ihren Anhängern verworfen (Heiligenverehrung, "Gute Werke"). Die Autorität der Kirchen über die Gläubigen wurde zwar zunächst nur teilweise aufgebrochen, dennoch bereitete die Reformation den Weg zum Zeitalter der Aufklärung, in dem das Individuum in seiner persönlichen Freiheit deutlich aufgewertet wurde und in der schließlich selbst atheistische Weltbilder Anerkennung erfuhren.
Doch die Reformation revolutionierte nicht nur das geistige Leben, sie setzte auch eine gesellschaftspolitische Entwicklung in Gang. Der Staat löste sich von der Bevormundung durch die Kirche, um nun seinerseits im Landesherrentum und Absolutismus die Kirche von sich abhängig zu machen. Doch auch dies stellte nur eine Übergangsphase in einer Entwicklung dar, die in vielen Ländern in die Trennung von Kirche und Staat mündete.
Somit wirkte die Reformation weit über die eigentliche Reformationszeit hinaus und bildete einen Wendepunkt hin zur Entwicklung der modernen Gesellschaft der Neuzeit.
@all die Leute, dessen Namen ich jetzt nicht nennen möchte: am liebsten hätte ich hauptsächlich von Muslime antworten! Natürlich sind alle anderen ebenfalls willkommen, aber bitte nicht mit den üblichen Sprüche, wie "ihr lässt zu dass Kinder verheiratet werden" und Ähnliches! Es geht nicht um die Unterschiede der Religionen und Kulturen sondern um die Frage: "wie sehr beeinflusst die islamische Religion ihren Gläubigen und was halten diese von das, was bei uns Martin Luther getan hat?"