Ich bin es. Ich. Und ich sitze hier und beobachte. Ich sehe. Siehst du mich? Ich sehe, dass du mich siehst. Mit einem Lächeln, lächele ich zum lächeln, deines Lächelns. Du erzwingst meine Blicke zu dir. Kenne ich dich? Steh nicht auf. Beweg dich nicht. Bleib sitzen. Nicht frei, am liebsten eingesperrt hätte ich dich. Um zu beobachten, was du bist. Ich will dich verstehen. Jeden Tag und alle Nacht. Verstehst du das? Du bist das Licht. Du schimmerst im Wasser, doch ein Spiegelbild hast du nicht. Du bist eine Frau und dein Name ist Zart. Du bist eine Hure, doch hässlich bist du nicht. Das Geheimnis der Schönheit ist in dir. Schau nicht erzürnt. Sei nicht böse mit mir. Ich kenne dein Geheimnis. Eine Jungfrau bist du nicht. Senk nicht die Blicke. Schau mich an. Lüge nicht. Erzähl mir alles. Ich weiß es. In deinem Brustkorb ist jede Brust. Nicht nur das Herz der Propheten hängte an deine Lust. Ich will dich. Dich. Denn du bist Ich und ich von dir getrennt. Ich bin ohne Gesicht. Eine Wasserlilie in deinem Ozean bin ich, der die Herzen aus ihren Wünschen befreit. Ich bin der, der niemals ist und nur am Ende kommt. Blutig, krank, erzürnt und mit Gewalt. Ich bin dein rebellischer Mann und Gott hat dich mir genommen. Dafür auch, nehme ich. Ich bin der Tod und du bist das Leben. Siehst du mich?
Saaya
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Gestern ist ein Traum, der nimmer wiederkehren wird.