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15.03.2006 00:28:29 |
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Khayyaam
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Kurzbiographie von Sa'di von Shiraz
Kurzbiographie von Sa'di von Shiraz
Der 21. April 2005 war der Tag der Würdigung von Sa'di, des "Sultans der Rhetorik." Daher will ich es mir nicht nehmen lassen, heute am Silvesterabend, noch einmal ganz kurz sein für die Literatur bedeutungsvolles Leben zu umreißen und seine Verdienste kurz aufzuführen. Wenn wir aus dem Schatz der gesamten persischen Lyrik die berühmtesten Dichternamen erwähnen möchten, müssen wir sicherlich nach Hakim Abu-l-Qasem Ferdousi, der der Weise (Hakim) der Rhetorik genannt wird, unbedingt Sa'di von Shiraz erwähnen. Zweifelsohne kommt danach Hafez. Sie sind drei Säulen der Kultur der Sprache der persischen Literatur. Sein voller Name war Schekh Musharaf-ud-Din Mosleh Sa'di Schirazi. Das Datum seiner Geburt weiß niemand so genau, aber alle haben entsprechend seiner eigenen Angabe im Text seines Golestan das Jahr 1209 n. Chr. angenommen. Sein Sterbedatum wird unterschiedlich angegeben. Die Angaben über sein Ableben schwanken zwischen 1291 und 1296 n. Chr.
Die Vorfahren von Sa'di waren nach seinen eigenen Angaben alle große religiöse Persönlichkeiten. Doch verlor er seinen Vater bereits in seiner Kindheit. Aber sein Großvater mütterlicherseits, Mas'ud ibn-Mosleh Faarsi, lehrte ihn die Grundlagen der Literatur und der religiösen Rechtswissenschaft. Danach ging er für die Vervollständigung seines Studiums nach Baghdad. Er lernte viele Jahre in der Madreseh Nezamije und wurde in verschiedenen islamischen Wissenschaften zu einem bedeutenden Gelehrten. Diese Schule, die durch Chadsche Nezam-ul-Mulk gegründet worden war, war in jener Zeit von den renommiertesten wissenschaftlichen Schulen. Die Nezamije-Schulen hatten in der ganzen islamischen Welt einen großen Ruhm. Es gab sie damals auch in Neischabur, Harat, Rey und anderen Städten. Diese Schulen wurden unter der Aufsicht der Regierung verwaltet und hatten eine besondere Ordnung. Sie sind von den ältesten Universitäten der islamischen Welt, die bis zum Einfall der Mongolen aktiv waren. Die berühmtesten Gelehrten der islamischen Welt waren Absolventen dieser Schulen und man kann sagen, dass die Nezamije von Baghdad die berühmteste dieser Schule war. Sa'di reiste sehr gerne, er sagt selbst: "Ich bereiste die ganze Welt und lebte mit sehr vielen Menschen (d. h. er lernte sie und ihre Lebensweise kennen)." Nach seinem Aufenthalt in Bagdad ging er nach Hidschas (arabische Halbinsel), Scham (Syrien), den Libanon und Rum (Byzanz) in das heutige Kleinasien. Mehrmals machte er zu Fuß eine Pilgerreise von Bagdad nach Mekka. In seinen Reisen nach Osten besuchte er die Gebiete von Kaschgar, Indien. Danach kehrte Sa'di, der seine Reisen im Jahre 1223/1224n.Chr. begonnen hatte, im Jahre 1257n.Chr. nach Schiraz zurück und verfasste im gleichen Jahr sein berühmtes Buch "Bustan." Er begann seine Bücher, Resalah und Gedichte zu schreiben, führte aber nochmals eine Pilgerfahrt nach Mekka durch.Die Werke von Sa'di können wir in Nazm (Gedichte mit Rhythmus und Reim) und Nasr (Prosa) unterteilen. Seine Werke sind folgende Bücher: „Bustan“ (grüner Garten), „Golestan“ (Blumengarten), „persische und arabische Qasiden“ (Elegien), „Ghazalijaat“ (lyrische Gedichte), das in vier Bände unterteilt ist, „Tardschi'band“ (Gedichte bestehend aus zwei reimenden Halbversen), „Qata'at“ (Stücke von Gedichten), „Roba'iat“ (Roba’i, Vierzeiler), „Mofradat“ (Einzelvers bestehend aus zwei Halbversen), „Suknameh“(Trauergedicht), „Molamma'at wa Mosallasat“ (Zweisprachige arabisch-persische Gedichte)...
Die Werke von Sa'di haben folgende wichtigen Besonderheiten:
1. Sa'di hat die einfachsten, passendsten und besten Wörter gewählt, um sich auszudrücken. 2. Er verwendet Begriffe in einer besonderen Weise und gibt ihnen eine neue Bedeutung, in der sie vor ihm nicht verwendet wurde. 3. Er macht seine Texte nicht so lange, dass der Leser ermüdet wird oder so kurz, dass der Leser die genaue Bedeutung der Wörter nicht versteht. 4. Er macht direkte und verständliche Aussagen, in denen keine Unklarheiten und Zwiespältigkeiten liegen. 5. Er behandelt verschiedenste Themen, sodass der Leser viele moralische, politische und gesellschaftliche, religiöse und geschichtliche Lehren erhält. Seine geschriebenen Werke sind voll von weisen Ermahnungen . 6. Die literarischen Vorschriften werden von ihm überaus genau eingehalten, alle Grundlagen der Regeln der Literatur wurden in seinen Werken hervorragend berücksichtigt. Das, was Sa'di über die Grundlagen seiner Überzeugung sagen wollte, hat er im Buch Bustan beschrieben. In diesem reichhaltigen Buch spricht er über die Welt und die menschliche Gesellschaft. Er sucht nach Schönheit, Helligkeit, Reinheit und dem Streben nach Gerechtigkeit in ihr. In der von ihm entworfene ideale Welt wider fährt allen Gerechtigkeit und sie ist erfüllt davon. Sa'di möchte, dass die Herrscher die Welt aufbauend auf Gerechtigkeit regieren. Er sagt, dass die ideale Herrschaft in Übereinstimmung mit dem religiösen Gesetz (Schari’a) sein muss. Der beste Weg ist der Dienst für die Menschen. Die Persönlichkeiten seiner Bücher sind Menschen, die mitfühlend sind und einander helfen. Er spricht sehr viel von der moralischen Reinhaltung der Frauen. Wenn eine Frau ihre ethische Integrität erhält, braucht ihre äußerliche Schönheit oder Hässlichkeit nicht beachtet werden. Er sagt, damit das Leben fortgeführt und Mann und Frau zusammenleben können, müssen sie einander verstehen, zum Verzicht bereit sein und die auftretenden Schwierigkeiten von Seiten des Anderen ertragen können. Seine "Ghazalijaat" sind eine mystische Essenz, die aus Liebe und Gnostik zusammen gesetzt ist. Dies führt dazu, dass sie dem Geschmack aller Menschen entsprechen. Seine Gedichte schätzen nicht nur die Iraner, die mit der persischen Literatur vertraut sind, sondern auch die Menschen in der ganzen Welt. Z. B. wurde über dem Eingang des Gebäudes der Vereinten Nationen ein Gedicht von Sa'di geschrieben, das die Völkergemeinschaft als eine Botschaft wählte, die am besten die Bedeutung des Ursprungs der Menschenrechte wiedergibt: Die Kinder Adams sind die Glieder eines Körpers, in ihrer Schöpfung haben sie eine Essenz. Wenn einmal eines unserer Körperglieder schmerzt, bleiben die anderen nicht in Ruhe! Dich, der du von dem Leid der anderen unbeeindruckt bleibst, können wir nicht als "einen Menschen" bezeichnen. Der 21. April dieses Jahres (2005) war der Tag der Ehrung von Sa'di, und aus diesem Anlass versammelten sich hunderte Literaturwissenschaftler an seinem Grab in Shiraz und würdigten sein Andenken.
Mausoleum des Sa'di in Shiraz
Quelle: Zeitschrift für Kultur, Kunst und Geschichte Heft 24, 11. Jahrgang, Juni 2002. Impressum: Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran in Österreich.
Vielen Iran-Freunden und Iranreisenden wird es nicht schwerfallen, immer wieder mit Iranern aus fast allen Bildungsschichten zusammenzutreffen, die aus den Lebensweisheiten Sa'dis passende Verse und Anekdoten für alle Lebenslagen zitieren können. Wie beispielsweise auch diesen kleinen Auszug aus den "Aphorismen über die rechte Lebensart" aus dem berühmten "Golestan" (Rosengarten), den ich heute am Altjahresabend meinen Ausführungen in deutscher Übersetzung abschließend anfügen möchte.
"Besser ein Bettler, zum Glück geboren, als ein Schah, wider den sich das Schicksal verschworen." "Wer denen, die ihm unterstellt sind, keine Milde gewährte, den trifft einst von oben das Echo der eigenen Härte." "Der Koran wurde offenbart, damit wir ihn im Herzen tragen und durch Handeln bekennen - und nicht, damit ihn die glatten Zungen aufsagen und alle Suren der Reihe nach nennen."
(Scheikh Sa'di, Hundertundeine Geschichte aus dem Rosengarten, Aus dem Persischen übertragen von Rudolf Gelpke, Zürich 1967)
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20.07.2007 09:54:11 |
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Khayyaam
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Almosen
Grabmal von Saa'di in Shiraz
Ein Alter, der ebenso reich wie geizig war, hatte einen kranken Sohn. Als sich der Zustand des Jünglings nicht bessern wollte, rieten wohlmeinende Freunde dem Vater: Es muss etwas geschehen! Vielleicht hilft es, wenn du um seinetwillen den ganzen Koran einmal durchliesest; oder aber, wenn du ein Opfertier schlachten Iässest und das Fleisch unter die Armen verteilest - wer weiss, ob dann Allah nicht ein Einsehen hat und deinem Jungen Gesundheit schenkt?» Der Geizhals dachte über diesen Vorschlag nach und erwiderte schliesslich: «Dann ist es wohl besser, wir lesen den Koran, denn der liegt im Haus, doch weit ist der Weg zur Herde hinaus - und das Nahe ist doch dem Fernen vorzuziehen». «Nun ja» sprach da ein beherzter Mann, «es war zu erwarten, dass er so wähle; denn der Koran sitzt ihm nur auf der Zunge, das Geld inmitten der Seele:
Weil es nichts kostet, beugt er zum Gebet den Rücken, doch seine Börse will er niemals zücken; wirfst du ein Goldstück in den Schmutz, wird er sich bücken, verlangst du ein Almosen: schnell sich drücken!»
(Sa'di)
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20.07.2007 09:56:45 |
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Khayyaam
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Anekdote über Saa'di
Der berühmte Dichter Saa'di aus Shiraz in Persien weilte einmal besuchsweise in Tabriz und traf dort im Bade durch Zufall mit dem Tabrizer Dichter Human zusammen, ohne daß der eine wußte, wer der andere war. Durch Rede und Gegenrede erfuhr Human, daß der Fremde aus Shiraz stammte. Er gab sich selbst als Tabrizer zu erkennen und versuchte, den Shirazer zu reizen. "Bei uns in Tabriz", sagte er, "gibt es jetzt mehr Shirazer, als Hunde auf der Straße." Saa'di antwortete sofort: "Bei uns in Shiraz sind Tabrizer weniger als Hunde!"
 Grabmal von Saa'di in Shiraz
Diese doppelsinnige Antwort, die eine Beleidigung, aber auch keine sein konnte, reizte Human zu einem neuen Angriff. Auf die Glatze Saa'dis anspielend, drehte er seinen runden, kupfernen Wasserschöpfer um und fragte ihn: "Wie kommt es eigentlich, daß die Shirazer so glatte Köpfe haben, wie diese Schöpfkelle hier?" Saa'di war auch diesmal um eine Antwort nicht verlegen. Er goß seine Schöpfkelle aus, drehte sie wieder um, betrachtete sie und sagte: "Wie kommt es wohl, daß die Tabrizer Köpfe haben, die so hohl sind wie diese mein Schöpfkelle hier?" Auch auf diesen Hieb wußte Human nichts zu erwidern. Beim Ausruhen nach dem Bade kamen die beiden Dichter in ein langes Gespräch, und dabei erfuhr Human, an wem er seinen ungehobelten Witz versucht hatte. Er lud Saa'di als Gast in sein Haus ein und überhäufte ihn mit Wohltaten und Ehren.
Quelle: "Keiner kann aus seiner Haut" in: Herder-Bücherei Nr. 337
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20.07.2007 09:57:53 |
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Khayyaam
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Ausgewählte Auszüge aus dem bekannten "Golestan" (Rosengarten) von Sheikh Mosleh al-Din Saa'di Shirazi
(übertragen ins Englische) Persisches Gemälde von Shakiba
On Love and Youth I remember that in my youth I was passing along a street when I beheld a moon-faced beauty. The season was that of the month of July, when the fierce heat dried up the moisture of the mouth, and the scorching wind consumed the marrow of the bones. Through the weakness of human nature I was unable to support the power of the sun, and involuntarily took shelter under the shade of a wall, waiting to see if any one would relieve me from the pain I suffered, owing to the ardour of the sun's rays, and cool my flame with water. All of a sudden, from the dark portico of a house, I beheld a bright form appear, of such beauty that the tongue of eloquence would fail in narrating her charms. She came forth as morn succeeding a dark night, or as the waters of life issuing from the gloom. She held in her hand a cup of snow-water, in which she had mixed sugar and the juice of the grape. I know not whether she had perfumed it with her own roses, or distilled into it some drops from the bloom of her countenance. In short, I took the cup from her fair hand, and drained its contents, and received new life. "The thirst of my heart cannot be slaked with a drop of water, nor if I should drink rivers would it be lessened."
Most blest that happy one whose gaze intense Rests on such face at each successive morn; The drunk with wine at midnight may his sense Regain; but not till the last day shall dawn Will Love's intoxication reach its bourne.
On Decrepitude and Old Age
One day, in the pride of my youth, I had travelled hard, and at night stopped, much fatigued, at the foot of a mountain. An infirm old man, who followed the caravan, said to me, "Arise! This is not a place to slumber in." I replied, "How can I proceed, when I have not the power to stir a foot?" He rejoined, "Hast thou not heard that they have said, 'It is better to walk and rest, than to run and be oppressed?' "
Thou who wouldst reach the halting-place, haste not; Be patient! and my counsel hear aright: Two courses may be sped by charger hot; The mule goes slowly, but goes day and night. On the Effect of Education A philosopher was advising his children as follows: "Dear to me as life! acquire knowledge; for there is no reliance to be placed in worldly possessions, either of land or money. You cannot take rank abroad with you; and silver and gold on a journey occasion risk, and either the thief may carry it off at one swoop, or the owner will gradually expend it: but knowledge is an ever-springing fountain, and a source of enduring wealth, and if an accomplished person ceases to be wealthy it matters not, for his knowledge is wealth existing in his mind itself. Wherever the accomplished man goes he is esteemed, and is seated in the place of honour, while the man without accomplishments has, go where he will, to pick up scraps and endure raps.
'Tis hard t' obey for those who have borne rule, Or fortune's minions in rough ways to school. In Syria once commotions so arose That discord shook each person from his hearth. Eftsoons the king his vazirship bestows On peasants' sons, wise, though of lowly birth: The vazir's dullard children in their stead, Through town and hamlet humbly beg their bread. Learn what thy father knew, if thou wouldst hold his place. In ten days thou wilt spend his gold.
On the Manners of Kings ... They relate that once, during a hunting exhibition, they were preparing for Nushirwan the Just some game, as roast meat. There was no salt; and they dispatched a slave to a village to bring some. Nushirwan said, "Pay for the salt you take, in order that it may not become a custom, and the village be ruined." They said, "What harm will this little quantity do?" He replied, "The origin of injustice in the world was at first small, and everyone that came added to it, until it reached this magnitude."
On the Qualities of Derwishes They asked Luqman, "of whom didst thou learn manners? He replied, "From the unmannerly. Whatever I saw them do which I disapproved of, that I abstained from doing."
Not e'en in jest a playful word is said, But to the wise, 'twill prove a fruitful theme. To fools, a hundred chapters may be read of grave import; to them they'll jesting seem.
A certain pious man in a dream beheld a king in paradise and a devotee in hell. He inquired, "What is the reason of the exaltation of one, and the cause of the degradation of the other? For I had imagined just the reverse." They said, "That king is now in paradise owing to his friendship for derwishes, and this recluse is in hell through frequenting the presence of kings."
On the Excellence of Contentment An African mendicant, in the street of the mercers of Aleppo, said, "O wealthy sirs! if you had but justice and we contentment, the custom of begging would be banished from the world."
Contentment! do thou me enrich; for those Who have thee not are blest with wealth in vain. Wise Luqman for his treasure patience chose: Who have not patience wisdom ne'er attain.
A thief said to a beggar, "Art thou not ashamed to hold out thy hand for the smallest particle of silver to every contemptible fellow?" He replied,
"Better hold the hand for coin, though small, Than lose, for one half a dang (1), it all."
On the Duties of Society
* "Riches are intended for the comfort of life, and not life for the purpose of hoarding riches" They asked a philosopher, 'Who should be called fortunate, and who unfortunate?' He replied, 'He is to be called fortunate, who sowed and reaped; and he must be reckoned unfortunate, who died and left [what he possessed without enjoying it.]' * A learned man who does not restrain his passion is like a blind man holding a torch; he guides others but not himself. * He that has acquired learning and nor practised what he has learnt, is like a man who ploughs but sows no seed. * Do not reveal to a friend every secret you possess. How do you know if at some time in the future he may become an enemy? Nor inflict on your enemy every injury that is in your power, as he may someday become your friend. Tell no one the secret that you want to keep, although he may be worthy of confidence; for no one will be so careful of your secret as yourself. * Anger that has no limit causes terror, and unseasonable kindness does away with respect. Be not so severe as to cause disgust, nor so lenient as to make people presume. (1) Ein "dang" hatte etwa den gleichen Wert wie heute ein Cent!
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20.07.2007 09:59:25 |
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Khayyaam
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DER PERSISCHE DICHTER SAA'DI sass eines Tages im Laden eines Buchhändlers, in dem auch seine Bücher verkauft wurden. Der Buchhändler war abwesend, als jemand kam und nach einem der Bücher Saa'dis fragte, ohne zu wissen, dass er mit dem Dichter selbst sprach. Saa'di fragte ihn, was ihm an Saa'dis Büchern so gefiele. "Er ist ein amüsanter Bursche!", entgegnete ihm der potentielle Käufer. Woraufhin Saa'di ihm das Buch schenkte. Als er daraufhin bezahlen wollte, sagte Saa'di: "Nein, ich bin Saa'di, und als Sie mich einem amüsanten Burschen nannten, haben Sie mir allen Lohn der Welt gegeben, den ich mir je wünschte!" 
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20.07.2007 10:05:29 |
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Mayana
Aktives Mitglied
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Es ist keine Kunst, die Welt zu erobern. Wenn du kannst, erobere ein Herz.
-Saadi von Shiras
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07.05.2008 18:34:43 |
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