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Pashtunistan ?

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Post 15.03.2006 00:28:29 
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Nuristaner
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Joined: 25 Dec 2006
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Pashtunistan ?

Die Paschtunen an der Grenze: Globale Stämme, Taliban und "Boomtowns"

In Grenzgebieten zu Afghanistan verschmolzen Stammes-Traditionen mit dem Taliban-Islam, erklärt Entwicklungs­forscher Schetter im derStandard.at-Interview

Durch Jahrzehnte des Krieges, durch Abwanderung und Gewalt gingen die Stammes-Strukturen der Paschtunen verloren - beziehungsweise wurden sie durch jene des radikalen Taliban-Islam ersetzt. Heute genießt dieser einen hohen Rückhalt in der pakistanisch-afghanischen Grenzregion; der Staat hat dort kaum etwas zu sagen. Umgekehrt haben die Taliban und Paschtunen jedoch hohe Mobilisierungskraft und Kontakte zum Militär. Eine brisante Mischung, erklärt Konfliktforscher Conrad Schetter im derStandard.at-Interview mit Heidi Weinhäupl.* * *

derStandard.at: Nach der Erstürmung der Roten Moschee kamen Drohungen gegen die Regierung vor allem aus dem Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan. Wie stellt sich die Situation dort dar? Wie ist das Verhältnis dort lebenden Paschtunen zu den Taliban?

Conrad Schetter: In den letzten 20 bis 25 Jahren sind in dieser Grenzregion Stammesstrukturen stark mit religiösen Strukturen verschmolzen – wobei sich sowohl die religiösen als auch die tribalen Strukturen radikalisiert haben. Man kann also sagen, dass gerade in der "Northwestern Frontier Province" eine starke Talibanisierung stattgefunden hat. Wir finden entlang der Grenze viele kleinere Taliban-Emirate, etwa in Süd- und Nord-Waziristan. Der radikale Islam hat in diesen Stammesregionen einen sehr starken Rückhalt.

derStandard.at: Auch in der Bevölkerung?

Schetter: Die alten Stammeseliten in der Region gibt es schlicht nicht mehr: Die Elite ist entweder abgewandert – in die großen Städte oder nach Europa – oder wurde von den Taliban beseitigt. Im Zusammenhang mit dem Krieg in Afghanistan wurde seit den 80er-Jahren eine starke Islamisierungspolitik durchgeführt, um immer wieder neue Kämpfer, neue Mujaheddin für den Kampf gegen die Sowjets zu generieren. In diesem Gebiet finden Sie weit über 1000 Madrasas, also Religionsschulen, in denen ein militanter Islam geschürt wird.

derStandard.at: Inwieweit gibt es Verbindungen zu Al Kaida?

Schetter: Die Taliban sind in diesem Grenzgebiet sehr stark von Stammes-Strukturen durchsetzt, sie zerfallen in Untereinheiten, bekämpfen sich auch untereinander. Man schätzt, dass sich in den Stammesgebieten etwa 200 bis 400 ehemalige arabische Kämpfer aufhalten – zudem gibt es noch etwa 200 bis 300 Usbeken und Tschetschenen. Die meisten Al-Kaida-Mitglieder sind aber mittlerweile vermutlich in den urbanen Molochen wie Karatschi, Rawalpindi oder Lahore untergekommen. Es gibt einige Führer in der Region - etwa der in Afghanistan einflussreiche Jalaluddin Haqqani -, die hervorragende Kontakte zu Al-Kaida-Netzwerken unterhalten und sich darüber finanzieren.

derStandard.at: Der Rat der Örtlichen Taliban in Nord-Waziristan drohte am Sonntag damit, eine Vereinbarung mit der pakistanischen Regierung außer Kraft zu setzen – welche Vereinbarung ist damit gemeint und was steckt dahinter?

Schetter: Vor einem Jahr schloss Pakistan mit den Stämmen und Taliban ein Abkommen, wonach es aus der Region keine kämpferischen Aktivitäten gegen den pakistanischen Staat geben werde. Im Gegenzug sollte sich die Armee aus den Stammesgebieten fernhalten. Dies wurde nun aufgekündigt. Was natürlich auch die Stärke der Taliban zeigt – sie wissen genau, dass die pakistanische Armee, die teilweise mit bis zu 90.000 Mann in den Stammesgebieten stationiert war, keine Möglichkeit haben, die Stammesgebiete zu beherrschen. Die Taliban aber haben über ihre Netzwerke sehr wohl auch in den Städten eine große Mobilisierungskraft.

derStandard.at: Wie kam es zu diesem Abkommen, das ja quasi einer Ohnmachts-Erklärung des pakistanischen Staates gleichkommt?

Schetter: Interessant war, dass sich im September 2006 innerhalb von zwei Tagen beidseits der Grenze – sowohl in Musa Qala in Afghanistan wie in Maidan Shah im pakistanischen Nord-Waziristan – die NATO- bzw. pakistanischen Truppen auf diese Arrangements einließen. Man hat zum einen gemerkt, dass die Taliban in viele Gruppen zerfallen, dass es eben "die Taliban" nicht gibt. Die Truppen wurden daher immer stärker in einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung verstrickt, was man natürlich nicht wollte. Dass ein Krieg gegen die Bevölkerung in der Region nicht zu gewinnen ist, weiß man auch aus dem Afghanistankrieg gegen die Sowjets. Daher ging man hier auf diese Arrangements ein: Wir lassen Euch in Ruhe, wenn Ihr uns in Ruhe lasst. Dazu kommt die heikle Situation in Pakistan.

derStandard.at: Inwieweit ist diese heikel?

Schetter: Es geht hier nicht um "Staat gegen Stamm". Im pakistanischen Staatsapparat, gerade im Geheimdienst, verfügen zum einen die Paschtunen, zum anderen die Islamisten über großen Einfluss. Präsident Musharraf steht eigentlich immer vor dem Problem, die islamistischen Gruppen im Militär bei Laune halten zu müssen, ansonsten steht zu befürchten, dass die Islamisten putschen und die Macht ergreifen.

derStandard.at: Warum konnte sich bisher keine Regierung in den Paschtunen-Gebieten durchsetzen?

Schetter: Hier haben sich bereits die Briten im 19. Jahrhundert eine blutige Nase geholt, ganz zu schweigen von den Mogulen davor. Es gibt eine starke Zersplitterung in Klein- und Kleinststämme; jeder Stamm ist mit dem Nachbarstamm verfeindet. Wer jetzt von außen kommt, muss immer einen Stamm nach dem anderen besiegen – es können keine Verträge über die ganze Region geschlossen werden. Hinzu kommt das traditionelle Ideal vom unerschrockenen Krieger, der sich dem Feind entgegenwirft, wodurch auch unter den britischen Soldaten ein Mythos um die Paschtunen entstand. Zudem ist es eine Region, in der es nicht viel zu holen gibt.

derStandard.at: Wie stellt sich die heutige wirtschaftliche Situation dort dar?

Schetter: Gerade weil der Staat kaum präsent ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten eine globalisierte Stammeskultur entwickelt. Es gibt ein riesiges Handelsnetzwerk, das sich vom Persischen Golf bis nach Indien zieht, in dem die Paschtunen zu den wichtigsten Händlern gehören. Was erwirtschaftet wird, fließt oft wieder in die Stammesgebiete zurück, um Stammespolitik betreiben zu können. Gleichzeitig floriert in der Region natürlich der Drogenhandel. Aus den paschtunischen Stammesgebieten in Afghanistan kommen 70 bis 80 Prozent des weltweiten Opiums. Über Pakistan und den Iran wird hier ein reger Schmuggel betrieben. Über diese illegale Wirtschaft wurden dann auch die Städte in dieser Grenzregion zu wahren "Boomtowns". Beispielsweise sind die Bodenpreise in grenznahen Orten wie Khost oder Jalalabad kaum niedriger als in Städten wie Peshawar oder Kabul.

derStandard.at: Wie sind die Paschtunen gesellschaftlich organisiert? Was bedeutet der Begriff "Stamm", der ja oft abwertend gebraucht wird, in diesem Kontext?

Schetter: Anders als in Afrika ist es in der paschtunischen Gesellschaft sehr wichtig, dass man Mitglied eines Stammes ist – das ist also kein negativer Begriff. Nur über eine Stammesvergangenheit, den Urahnen, erfahren die Paschtunen eine Legitimation im Hier und Jetzt. Hinzu kommen starke Ehrvorstellungen, wobei Frauen die Ehre des Mannes verkörpern und dies durch ein angenommenes Fehlverhalten in Frage stellen können – was dann schnell in Akte der Blutrache mündet. An diesem Punkt konnte natürlich ein radikalisierter und teilweise auch pervertierter Islam mit seiner Vorstellung von der Burka, von der Unterdrückung der Frau, anknüpfen. Hier gab es also eine starke Verbindung von einer paschtunischen Tradition mit einem radikalisierten Islam.

derStandard.at: Das heißt, die Burka war zuvor nicht verbreitet?

Schetter: Die Burka ist etwas sehr Neues, ein Kleidungsstück, das erst in den letzten Jahrzehnten Einzug fand. Früher waren die Frauen auf dem Feld auch unverschleiert. Auch heutzutage tragen die Frauen unter den paschtunischen Nomaden ein Kopftuch, aber nie eine Burka – das wäre zu unpraktisch. Aber mittlerweile sind radikaler Islam und Stammesstrukturen dort sehr stark verbunden. Das liegt auch daran, dass durch den langen Krieg viele Stammesstrukturen nicht mehr aufrechterhalten werden konnten und dann sozusagen von religiösen abgelöst wurden, die diese Identitäten aufgreifen konnten.

derStandard.at: Gibt es Initiativen für eine Verbesserung der Stellung der Frauen oder wird all dies dem vorgeblichen Kampf "Moderne gegen Tradition untergeordnet?

Schetter: Der Kampf "Moderne gegen Tradition" spielt eine enorm wichtige Rolle. Dennoch gibt es, gerade unter den pakistanischen Paschtunen, hier auch gewisse Gegenbewegungen. Beispielsweise die "Red-Shirts", eine in den 40er-Jahren entstandene eher sozialdemokratische Bewegung, die sich in Bezug auf friedvollen Widerstand an Mahatma Gandhi anlehnt. Zudem findet man nach wie vor gerade in Pakistan auch viele zivilgesellschaftliche Akteure, die versuchen, in den paschtunischen Gebieten eine Verbesserung der Stellung der Frau zu erreichen. Doch die unglückliche Verbindung des pakistanischen Militärs mit dem Islamismus sorgt dafür, dass die Stammesgebiete sehr abgekapselt bleiben und einen Nährboden für diesen radikalen Islam paschtunischer Prägung bilden.

derStandard.at: Wie verhält sich das Militär nun nach den Ereignissen um die Rote Moschee?

Schetter: Seit September zogen die pakistanischen Truppen aus Süd- und Nord-Warziristan ab, in den anderen "Tribal Areas" sind sie nach wie vor stationiert. Präsent ist die Armee außerdem an den Checkpoints an den Grenzen der Stammesgebiete. Die Ereignisse um die Rote Moschee könnten zu einer neuen Großoffensive führen. Doch ich kann mir das kaum vorstellen: Das Militär verlor alleine in den letzten Jahren 5000 Mann in den "Tribal Areas". Und gleichzeitig sympathisieren viele islamistische Militärs mit der Taliban-Kultur.

derStandard.at: Was halten Sie für das wahrscheinlichste Szenario, wie es in diesem Konflikt weitergeht?

Schetter: Das "Schreckgespenst Taliban" ist untereinander zerstritten – sie haben nicht die Schlagkraft, einen islamistischen pakistanischen Staat aufzubauen. Es gibt jedoch islamistische Parteien, die dazu eher das Potenzial haben. Die Ereignisse um die Rote Moschee können zu einer weiteren Kluft zwischen den Islamisten und der Zivilgesellschaft in Pakistan führen. Entscheidend ist, ob Musharraf das Militär noch so weit unter Kontrolle hat, dass es bei der Stange bleibt oder ob man einen Putsch befürchten muss, bei dem dann Islamisten mit Unterstützung durch das Militär an die Macht kommen könnten. Dabei spielt – für das Selbstverständnis des Militärs – die Kaschmirfrage eine große Rolle.

derStandard.at: Gibt es Anzeichen dafür, dass die staatlichen Strukturen in den Stammesgebieten zunehmen?

Schetter: Musharraf hat mehrfach angekündigt, in den Tribal Areas die staatlichen Strukturen und die Entwicklungshilfe zu verstärken. Vor allem die US-Amerikaner haben reagiert und Gelder zugesagt, mit denen man die ganzen Täler in den Stammesgebieten zuschütten könnte. Es gibt die internationale Forderung, dass sich hier etwas ändern muss, und dafür müssen sich sowohl Pakistan als auch Afghanistan bewegen. Afghanistan muss die Grenze endgültig anerkennen – was es ja noch immer nicht getan hat. Und Pakistan muss sozusagen Staat zeigen in den Provinzen. Der internationale Plan ist, dass Pakistan sehr viel Geld erhält, um Brücken, Straßen, Infrastruktur aufzubauen. Wobei ich da auch sehr pessimistisch bin: Der Staat hat in den Stammesgebieten wirklich nur einen sehr geringen Einfluss und wenn versucht wird, diesen zu verstärken, gerät er sofort auf Konfrontationskurs mit den Stämmen oder eben der Taliban. (Heidi Weinhäupl, derStandard.at, 18. 7. 2007)

 

 

 

http://derstandard.at/?url=/?id=2963071

Post 17.03.2008 23:35:54 
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Manec
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Joined: 20 Feb 2008
Posts: 56

Herr Schetter selbst, man mag es kaum glauben, war noch nie in Afghanistan, hat aber über die ethnischen Konflikte Afghanistans promoviert.

Auch wenn man sein Buch " Ethnizität und ethnische Konflikte" liest, merkt man, wie sehr er sich an Fremdliteratur festkrallt, die zT auf Quellen basiert, die wenig Relevanz geniessen in der Welt der Historiker,  und diese aus der Sicht eines Post-Bürgerkriegszustands (1992-1996) heraus interpretiert.

In seinem Buch stellt er die gewagte (eigentlich lächerliche) These der Paschtunisierung vor, ohne sie fundiert zu untermauern. Die Thesen von diesem Herren, der mit seinem Buch in Geographie (!!!, nicht Geschichte oder Politologie) promoviert, sind mit Vorsicht zu geniessen!

Post 07.04.2008 19:18:48 
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Varkan



Joined: 13 Apr 2008
Posts: 2

--- quoted from "Manec" -

Herr Schetter selbst, man mag es kaum glauben, war noch nie in Afghanistan, hat aber über die ethnischen Konflikte Afghanistans promoviert.

Auch wenn man sein Buch " Ethnizität und ethnische Konflikte" liest, merkt man, wie sehr er sich an Fremdliteratur festkrallt, die zT auf Quellen basiert, die wenig Relevanz geniessen in der Welt der Historiker, und diese aus der Sicht eines Post-Bürgerkriegszustands (1992-1996) heraus interpretiert.

In seinem Buch stellt er die gewagte (eigentlich lächerliche) These der Paschtunisierung vor, ohne sie fundiert zu untermauern. Die Thesen von diesem Herren, der mit seinem Buch in Geographie (!!!, nicht Geschichte oder Politologie) promoviert, sind mit Vorsicht zu geniessen!


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talking without any kind of based knowledge makes you talking out directly from your backside, typical for a Awghanmelati dog. Pashtunization of Afghanistan was always a thorn for the various ethnics. The pashtunization began for 200 years ago. The sole reason why most of you were unsucces is the high civilizised and cultured part of the population there, opposed to Pashtuns self. Only in Farrah some actions were able to install so 20-30% of the persian population there became ''pashtunized'' by language.

Talking from the ass doesn´t hide the facts that Afghanistan was facing for nearly two centuries. The dog Daud Khan and his cousin Zaher Khan were the top machinery of pashtunization of Afghanistan. Before them Abdurrahman, Ashraf Afghan and other play the same game. And today, Khuram, Ashraf Ghani, Karzai and their supporters, the Taliban are playing still the same game plus they are trying to pashtunize the educational system by either infiltrating Farsi with dirty afghani words or by replacing one native language (Farsi) by a badly style of Urdu, aka Pakhtu. Trying to hide historical facts behind your turbans or denying it doesn´t make you trustfully. You are the same Hephtalithes and the same Turks that your wild ancestors were.

But now let answer you what ''Pashtunization'' (originally Turkism or originally the step traditions of the Turco-Mongolic tribes of central Asia).



  1. Meri, Josef W. (2006). "Sedentarism", Medieval Islamic Civilization: An Encyclopedia. Taylor & Francis, 713. ISBN 0-415-96691-4. in reference to the Duranni Empire citing Grötzbach, Erwin (1990) Afghanistan: eine geographische Landeskunde Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, ISBN 3-534-06886-6


  2. ^ Lansford, Tom (2003) A Bitter Harvest: US foreign policy and Afghanistan Ashgate, Aldershot, Hants, England, ISBN 0-7546-3615-1, page 16: "The
    modern history of Afghanistan has witnessed a "Pashtunization" of the
    state as the customs, traditions and language of the Pashtuns have
    combined with the groups political power to erode the distinctive
    underpinnings of Afghanistan's other groups.FN20"
    . FN20 cites: US, Department of the Army, Afghanistan: A Country Study, 5th ed. reprint (Washington, DC.: GPO, 1985) page 108.


  3. ^ O. Roy, Ethnic Identity and Political Expression in Northern Afghanistan, in Muslims in Central Asia: Expressions of Identity and Change, 1992, ISBN 0-8223-1190-9.


  4. ^ United States, Committee on International Relations, Congress, House (2003). United States Policy in Afghanistan: Current Issues in Reconstruction. United States: For sale by the Supt. of Docs., U.S. G.P.O.. “Communities resisting 'Pashtunization' were 'infidels', their leaders 'warlords' or worse. While the Taliban enjoyed enormous public support in their ...

  5. Editing the Past: Colonial Production of Hegemony Through the “Loya Jerga” in Afghanistan http://www.farda.org/english/articles/j_hanifi/loya%20jerga.pdf


  6. ''The myth and Reality of Loya Jirga'' http://afghanistanica.com/2007/10/21/the-myth-and-reality-of-the-loya-jirga/

Pashtunization refers to the forced settling of Pashtun groups onto lands formerly belonging to other tribes
or more broadly the erosion of the customs, traditions and language of
non-Pashtun peoples due to the political and cultural power of the Pashtuns in Afghanistan. Pashtunization began as early as the 18th century under Ahmad Shah Durrani, although some cite the reign of Abdur Rahman Khan (in 19th century), and has continued up to today. More recent attempts of Pashtunization were made by the Taliban regime.

The guy above, is a very smart one. He do not only analyzed the war we had in the last three decades but also explains the Pashtun ethnocentric views and their backwardness and their closeness to tribalism and it´s traditions, be it arabism, disorted islamic traditions or turkism/mongolism, the result of their turkish ancestors. These points are the results of the civil war we had. To preventive a pashtunization, Persian-Speaker from the whole country formed again the Khuramiyya movements and some of them, like Zalmay Khalilzad, claim themself as Pashtuns, only to break your backward minds. Day by day nationalist´s figure in Afghanistan get his ranks higher and higher and persian sites flood the Afghanistan´s servers. Also you should see some sites on net based on educated Ultra-Nationalists out-side Afghanistan. Khawaran.com, Khorasanzameen.net, Khurasanzameen.nl, http://members.tripod.com/~khorasan/Miscellaneous/MiscellaneousPosts.htm.

http://afghanprofile.net/index.php?option=com_search&searchword=pashtunization

http://afghanistanica.com/2007/04/29/pashtuns-as-victims/

Even women are a very important part of that movement.

http://the-rumi.blogspot.com/2007/06/ethno-fascists-under-pretense-of-torch.html

Afghans call for ethnic cleansing

http://www.khawaran.com/Engl_Faiq_Afghan%20call%20for%20ethnic%20cleansing.htm

There is a lot of books and literature which were written about pashtunization of Afghanistan. The same problem we had in the past Afghanistan has still with you. Everywhere you go, you destroy an entire civilization, it´s culture and people.

Don´t talk from the ass but from the view of facts we have in Afghanistan, we have to see everyday on medias, documentaries and in history. You failed and you will always get failed. A fact that also based on the Non-Pashtun cultures, civlizations and modern nationalism which even reachs Iraq, Iran, India, Kashmir and central Asia´s persianated countries where Tajiks and similar people still live. Specially here in Dutch the figure of nationalists increases day by day by building more and more educated and information portales the Persian-Speaker here have even own lobbies where they are together. Be it Hazaras, Iranis, Tajiks or another ethnic, all of them are close to eachother by their identity. A danger for the opposed Pashtunization and a new way of a better future. All those information the guy above gave about pashtunization is based on facts you can´t disclaim or keeping other people as fool you did it the last two centuries.

best regards

Ps:You´ll find more informations about Pashtunization of Afghanistan on the sites i have give you their links.

Post 27.04.2008 17:51:44 
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Manec
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Joined: 20 Feb 2008
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What a cuty-patooty you are Varkan! Really! lol

The fact remains, that Pashto speaking Nomads, the indigenous people of this part of the world, live there for 3000 years.

And the fact remains that "Pashtunization" as a cultural assimilation never took place, never was planned and never was implemented. Otherwise dogs like you wouldn´t be barking in Dari or English but in Pashto! ;-)

If you can´t live with the fact that Pashtun dynasties united this tiny country, if you cant live with the fact that the area from Kabul to Herat and southwards to the Indus was called "Afghanistan", documented by the Persian historian Safi (1347), then I can just offer you to kill yourself now. Because the hatred and the inferiority complex that you feel deep in your heart will kill you slowly, day by day.



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Sometimes doing the right thing is not the right thing.

Last edited by Manec on 28.04.2008 15:01:35, edited 1 time in total

Post 28.04.2008 14:53:35 
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Manec
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Joined: 20 Feb 2008
Posts: 56

I love it when people like you brag about your achievements and give links to sites like Khawaran or Khorassanzameen. LOL

It´s better when people like you expose themselves than being exposed by us "Afghan Mellatis". ;-)

Those sites, your lines and all your views reflect perfectly what racism fascism means. You point fingers on others and don´t realize that your own views are by far worse than those you blame.

:-) Good job!


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Post 28.04.2008 14:59:37 
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Marylicious
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Joined: 21 Jan 2007
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ehm sorry but könnt ihr vlt. aufhören in english zu schreiben. . .please?^^


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Da wo ich bin ist immer vorne!Bin ich einmal hinten,ist hinten vorne!

Post 28.04.2008 15:25:50 
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DonAfgKilaCorle...
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Joined: 29 Jul 2005
Posts: 388

Assalamalaikum,

Nationalismus ist meiner Ansicht nach für viele wie eine wunderschöne Frucht... doch sie ist Giftig... Ihr Gift verunreinigt das Herz. er treibt einen Keil zwischen Menchen...

Das Interessante aber ist... Wir alle sind Muslime... wir stellen uns ein riesiges Mietshaus mit 30 Wohnparteien vor... in Kunduz... Wenn ich als Paschtune etwas Zucker brauche, dann gehe ich zum hazara über mir oder zum Harsiwan naben an und frage danach... solange er Muslim und mein Bruder im Glauben ist interessiert mich sein fiktiv hochgespielter kultureller hintergrund weniger, denn letzendlich sitzen wir alle im gleichen Boot.

rasulallah sallalahu aleyhi wassalam sagte folgendes zum Stammestum/Nationalismus

In der Sira des Gesandten Allahs (sas) gibt es viele Beispiel wo Muhammad (sas) die zurückgewiesen hat, die den Nationalismus/Stammestum/Rassismus hochhielten.
Ein Beispiel wäre der Fall, wo eine Partei der jüdischen Stämme sich verschworen um zwischen den Muslimen Uneinigkeit zu stiften, als sie sahen dass die Stämme der Aus und Khazradsch den Islam annahmen. Sie schickten einen Jungen los, der sie an die Schlacht von Bu´ath erinnern sollte wo der Stamm der Aus den Stamm der Khazradsch besiegt hatte. Der Junge aus dem jüdischen Stamm rezitierte Gedichte, um diese Rivalität zwischen den zwei Stämmen anzustacheln. Als Resultat daraus folgte ein Ruf zu den Waffen.
Als diese Nachrichten den Gesandte Allahs (sas) erreichten, sagte er (sas):
„Oh ihr Muslime, erinnert euch an Allah, erinnert euch an Allah. Wollt ihr wie die Heiden handeln während ich unter euch (noch) anwesend bin und nachdem euch Allah zum Islam rechtgeleitet hat, euch damit ausgezeichnet hat und damit eine klare Trennung mit dem Heidentum gemacht hat und er euch damit vom Kufr entbunden hat und euch damit zu Freunden gemacht hat?“
Als die Aus und Khazradsch das hörten weinten sie und umarmten einander.
Dieser Vorfall zeigt klar, wie Muhammad (sas) jede Form der ´Assabiyyah (Nationalismus/Stammestum/Rassismus) ablehnte.
 

 und wie immer gilt Allah hu alem ... allah weiss es am besten!

salamalaikum 

Post 29.04.2008 01:41:08 
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Nuristaner
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Joined: 25 Dec 2006
Posts: 55

@DonAfgKilaCorleoneDaWonda

Ich bewundere deinen Glauben aber in Afghanistan geht es nicht um Rassismus.

Es geht darum das die Nördlichen Volksgruppen kein Islamisches Afghanistan möchten oder wollen, sie machen den selben fehler wie eins die Soviets.

Islam vs Kommunismus und jetzt Islam vs Demokratie - hört sich unappetitlich an und wird schwer zuverdauen sein.

und der Glaube an Allah hat die Pashtunen unbesiegbar gemacht, sie haben noch keinen Krieg verloren. Das ist kein zufall... ich glaube nicht an zufälle -_+

http://de.sevenload.com/videos/isG8ega-Die-Rueckkehr-der-Taliban-1

http://de.sevenload.com/videos/ulgUKa4-Die-Rueckkehr-der-Taliban-2

http://de.sevenload.com/videos/AN1XJ9N-Die-Rueckkehr-der-Taliban-3
und wie immer gilt Allah hu alem ... allah weiss es am besten! DU sagst es !

Post 12.05.2008 01:15:15 
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