Ich kenne einige Afghanen, die in Afghanistan ziemlich liberal gelebt haben und jetzt wo sie im Exil leben sind sie auf einmal sehr konservati. Menschen, die fast nie gebetet haben, beten jetzt 5xtäglich. 

Woran liegt das?

Hat das mit Auswanderung zu tun?

 


Comments


Farid26
Farid26 4 years ago

ich denke auch Temor jan ,weil hier ist man allein, nicht den weg gehen kann , wo die immer gegeangen sind, daher bleibt nicht anderes als die halt zu Khodawand yakta toba bekashan.

Deutsch68
Deutsch68 4 years ago

Was sagen die Betreffenden, die ihr Verhalten in der von Temoryanjan beschirebenen Weise geändert haben, denn selber dazu, was sie dazu bewogen hat ?

Farid26
Farid26 4 years ago

gibt es hier welche Deutschejan und kennst du halt welche von denen?

Deutsch68
Deutsch68 4 years ago

Also, in meinem Afghanenbekannten- und Schwiegerfamilienkreis habe ich keine verhaltsnebeispiele wie von temoryanjan beschrieben boebachten können. Jeder ist sich eher auf seine Weise treu geblieben, also liberal udn zurückhaltend oder gar nicht religiös blieb auch hier liberal etc. und streng konservativ blieb es weiterhin.

Deswegen würde mich schon interessieren, welche Faktoren zu einer Kehrtwendung um 180 Grad beitragen (können). Wenn in meinem Bekanntenkreis welche wären, hätte ich diese schon längst gefragt bzw. ihnen meinen Eindrücke genannt (und hätte eine Antwort auf meine zvor gestellte Frage, die ich mit Euch teilen könnte).

Ich habe jedenfalls noch keine Erklärungsansätze dafür. Komak bete ;-)

Temoryan
Temoryan 4 years ago

Ich kenne paar Leute aber ich habe mich noch nicht zugetraut zu fragen, sonst werden sie hasab kharab lollll

Naazanin
Naazanin 4 years ago

Das liegt an der Gehirnwäsche, die sie während ihrem Aufenthalt in Paki-Land bekommen haben…zumindest bei einer Familie, die ich kenne.

badjakhanjan
badjakhanjan 4 years ago

lol und du hast von deinen daddy ne antipakistanische gehirnwäsche bekommen. ist typisch für solche von deinem schlag

ich kenne vor allem in hh viele afghanische brüder die aufgrund ihrer kommunistischen eltern eine antiislamische erziehung “ genossen haben “ sich jedoch in dland wieder stärker dem glauben zuwenden.

da gibt es sogar fälle dass einige von ihren vätern rausgeschmissen werden wenn sie in der moschee beten.
aber wenn sie halbbetrunken nachts um 2 uhr in die wohnung torkeln sind sie dann stolz auf ihre “ jungs “ lol wie bekloppt ist das denn ?!

Tamana786
Tamana786 4 years ago

Ich komme von einer nicht zu streng gläubigen Familie, bei uns in der Familie, jetzt nicht meine Eltern, sondern allgemein Cousins/Cousinen etc. beten nicht. Ich bin (fast) die Einizige die 5x (wenn ich kann) am Tag betet…Aber ich bin hier aufgewachsen und habe es sozusagen hier entschieden. In der Familie von uns gibts keinen der in Afg. anders war als hier, die sind alle so geblieben!!!

Deutsch68
Deutsch68 4 years ago

Tamanajan, danke für Deine Auskunft. Ist es bei Dir denn ein Verhaltenswandel gewesen oder einfach eine Entwicklung, die sich aus deinem älter bzw. erwachsen werden ergeben hat ? was bietet Dir Deine Religiösität und was würde Dir fehlen, wenn du sie nicht hättest ?

Naazanin
Naazanin 4 years ago

lol und du hast von deinen daddy ne antipakistanische gehirnwäsche bekommen. ist typisch für solche von deinem schlag

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@Baddingsbums: Ich wollte mich echt nicht auf dein niedriges Niveau begeben, aber nun bist du echt zu weit gegangen! Woher weißt du denn von welchem Schlag ich bin? Und woher nimmst du dir das Recht über meinen Daddy zu urteilen? Wer bist du eigentlich, dass du dich so aufführst, als wärst du im Bullengehege! Ich will nie wieder so einen Scheiß von dir in Bezug auf meiner Person lesen… das lege ich dir ans Herz! Ansonsten werde ich echt ungemütlich. Ich hoffe, wir haben uns verstanden! Du hast doch echt nicht mehr alle Tassen im Schrank! Ignorier mich einfach in Zukunft….wenn du mit Argumenten nicht weiter kommst, dann fängst du an Leute zu beleidigen…das ist typisch für Leute von deinem niedrigen Nivau!

Fereshtajan
Fereshtajan 4 years ago

 

Hier werden viele religioeser, weil sie erst hier in Deutschland z.B. ihre religion kennengelernt haben, d.h. frueher haben sie koran nur auf arabisch gelesen (wenn ueberhaupt) und nichts verstanden… jetzt wird die uebersetzung gelesen bzw. insgesamt viel ueber islam  gelesen und diskutiert… und jeder normale mensch, der etwas verstand besitzt, merkt was die wahrheit ist, welchen sinn unser leben hat und welche aufgabe wir auf der erde haben… ausgenommen sind diejenigen dessen herz krank ist, blind und taub ist und somit die wahrheit nicht erkennen will bzw. khodawand laeqe i rahmat namesazeshana… es hat also NICHTS mit gehirnwaesche zutun wie einige behaupten ;)

Tamana786
Tamana786 4 years ago

Deutsch jan, das war nur eine Entwicklung, denn wie ich schon erwähnt habe, habe ich das für mich hier in Deutschland entschieden, weil ich hier aufgewachsen bin. Ich fühle mich einfach wohl wenn ich bete, es ist ein unbeschreibliches Gefühl was jeder Muslim (eigentlich) hat. Wenn ich nicht bete, dann denke ich, dass ich alles im Leben falsch mache bzw. alles schief läuft, das ist halt der Glaube!!!

Deutsch68
Deutsch68 4 years ago

Tamanajan, danke für Deine Antwort.

@Fereshtajan,

gibt es den Koran in Ländern wie Afghanistan/Iran/Pakistan etwa nicht in den Übersetzungen der jeweiligen Landessprache ? Sollte man nicht wenigstens einigermaßen inhaltlich vertsheen, was man vergöttern möchte ?

Ich habe mich bei meinen Bekannten nochma umgehört. Diejenigen, die eine Weile in Pakistan gelebt haben, bevor sie den Weg nach Deutschalnd geschafft haben, erzählen, dass in der pakistanischen Gesellschaft ein großer sozialer Druck bzgl. der tatsächlich ausgeübtn Praxis religiöse Rituale ((regelmäßig beten, Verschleierung der Frau, Treffen der Männer zum Fritagsgebet in der Moschee etc,) ausgeübt wird. Wer nicht mitmacht, der muss sich rechtfertigen und wird misstrauscih beäugt.

Von daher ist es wohl doch niht so abwegig, was Naazaninjan als Erklärungsansatz geschrieben hat.  

Fereshtajan
Fereshtajan 4 years ago

 

Deutschjan, das ist das hauptproblem der meisten muslime… sie befassen sich nicht mit ihrer religion…wenn man eine religion hat muss man erst versuchen zu verstehen worum es in diesem religion geht…und nicht blind folgen… man muss davon UEBERZEUGT sein und mit dem HERZEN und allen SINNEN folgen!! Im koran steht es, dass es keinen zwang in der religion gibt… was also die pakis machen finde ich falsch, denn diese leute werden gezwungen etwas zu machen das sie nicht verstehen… und spaetestens wenn sie das land verlassen, wollen sie mit den sachen nichts mehr zutun haben…

 Aber diejenigen, die sich wie ich schon gesagt habe mit islam beschaeftigen, lesen und ueber jeden ayat nachdenken und analysieren, werden sehen wie perfekt islam ist!! Subhanallah!!!

Das ist auch ein problem in afghanistan z.b.. viele sind analphabeten.. wie sollen sie etwas verstehen wenn sie nicht lesen koennen?? 

 Genauso ist es bei euch christen… ihr denkt ueber eure religion nicht nach, sondern folgt einfach blind euren vorvaetern… wenn ihr eure religion kennen wuerdet bzw eure bibel gelesen haettet, haettet ihr gesehen wieviele widersprueche euer bibel enthaelt… Ihr denkt, dass Jesus a.s Gott ist, NUR weil petrus es getraeumt hat lol einfach laecherlich! (jemand sagte mal so schoen: jemand der viel gegessen hat, traeumt sowas lol) Hat jesus a.s. denn an irgend einer stelle gesagt, ihr sollt ihn anbeten??? ihn vergoettern?? 

Und welcher menschenverstand akzeptiert die tatsache, dass ihr zu einem menschen geht (papst oder so..) kauft fuer 10euro einen keks, damit er eure suenden vergibt lol sry aber darueber muss man lachen!! Er ist NUR ein mensch, der selber aus suenden besteht !!

Kein wunder, dass es bei euch viele atheisten gibt.. wie sollte auch jemand mit bisschen menschenverstand an sowas glauben????

 

Deutsch68
Deutsch68 4 years ago

Fereshtajjan,

bist DU in D oder in Afghanistan geboren ? Und in welchem Alter hast Du damit angefangen, Dich aus eigenem Antrieb bewusst über den ISlam zu informieren ? Und gibt es keine anerkannte persiche Übersetzung des Koran, die in Ländern wie Afgahnistan/Iran allgemein akzeptiert ist ? Daggen steht zumindest in Afghanistan natürlich das große Problem des Analaphabetentums.

Und der Islamunterricht an afghanischen Schulen ( so wie es mir mein Mann jedenfalls berichtet hat) soll nicht soooo motivierend gewesen sein. Keine Fragen zugelassen, sondern nur nachsagen und auswendig lernen…inwiefern hat dann evtl. Auswanderung dazu beigetragen, dass sich Afghanen intensiver dem Islam zuwenden ? Sind die Rahmenbedingungen hierzulande stimulierender ? In welcher Hinsicht konkret ? Umfangreicherer Literaturzugang, bessere Ausbildungsmöglichkeiten ? Oder Trotzreaktion auf Negativ-Image ? 

Temoryan
Temoryan 4 years ago

Das stimmt was du zum Teil schreibst Deutschjan. In Afghanistan war Fragen wie “wer ist Gott” schon verboten, dann hat man gleich Schläge bekommen ;-) Man hat einfach gefolgt und nicht selber nachgedacht. Aber wenn man hier lebt, dann interesiert man sich automatisch an eingene Religion, Herkunft und Kultur. Ich habe deutlich mehr über Islam hier gelernt als damals in Afghanistan.Irgendwie ist kein Zwang da und egal was man liest oder ausübt ist freiwillig.

Deutsch68
Deutsch68 4 years ago

Aha, die Möglichkeit der Selbstbestimmtheit gefällt also ;-).

Aber ist es (bei manchen) vielleicht auch ein Teil von Identitätssuche ? Gibt es Afghanen, bei denen es anders herum gelauifen ist ? Also praktizierend religiös in der Heimat und nach der Auswanderung alles abgelegt und vergessen ? Die Ursachen für eine solche Verhaltensänderung würden mich auch mal interessieren 

Temoryan
Temoryan 4 years ago

das habe ich auch niemals anders behauptet!!!!!!!!

Golbashree
Golbashree 4 years ago

Salam,

ich kann hier nicht bestätigen, ob viele die in Afghanistan sehr Modern gelebt haben und hier leben konservativ. Ich kenne Mneschen dié auch in Afghanistan atheistischen Ansichten oder nicht streng Gläubig waren, sind die immer noch geblieben. Ich muss sagen, wer einmal Atheist wird, dem ist nicht mehr zu helfen, das sage ich aus Erlebnissen.

Bei manchen hängt vom Alter ab, je ein Mensch älter wird, desto mehr wendet er sich zu Allah. Weil sie dann merken, dass das Leben nicht für ewig ist, man geht irgendwann und hat NUR ALLEIN zu veranworten.

In der Schule bekommt man erst ab der 5. Klasse Religion (Dunyat), ich kann mich schwer erinnern, wie der Unterricht abgelaufen ist. Auf jeden Fall dürfte man während des Unterrichtes nicht reden oder gar unsinn machen.

Bei mir persönlich war/ist so, als kleines Kind ( 6,7 Jahre) habe ich gerne gebetet ( ich konnte kein Namaz, nur aufgestanden und niedergeworfen) ohne zu wissen was für welche Bedeutung die Religion hat. Als Kind wurde man immer gelobt, verwöhnt wenn gebetet hätte  oder ein Ayaat auswendig lernte. In Afghanistan war ich auch jung habe ich mich auch nicht mit der Religion befasst. Als ich hier kam, (meine Familie war/ ist nicht religiös außer Papa) habe ich mich nicht beschäftig mit Religion (ist kein Zwangs da) aber mit dem Alter habe ich angefangen mich zu beschäftigen und befassen. Ja gebetet habe ich immer schon!

Golbashree

Deutsch68
Deutsch68 4 years ago

Temoryanjan, ich meinte jetzt auch nicht speziell Deine Person. Ich habe einfach unterstellt, dass noch andere Afghanen deswegen religiöser geworden sind, weil ihnen hier mehr Gelegenheit gegeben wird, sich aus freien Stücken für oder gegen etwas zu entscheiden.

Und dann finde ich es iritierend, wenn das Recht auf Selbstbestimmung gerade von denen andererseits verteufelt wird, die es selbst in einem wichtigen Bereich ihres Lebens angewendet haben (kam mir gerade so nebenbei in den Sinn).

Gibt es nun auch Afghanen, bei denen es genau andersherum gelauifen ist ( wüsste man überhaupt davon ) ?

Naazanin
Naazanin 4 years ago

 

Also, ich denke, dass viele Afghanen bzw. auch andere Ausländer in Deutschland religiöser und strenger geworden sind, weil sie nach Deutschland kamen und erst mal einen gewaltigen Kulturschock erlebt haben. Sie kamen hierher und wurden mit komplett anderen Sitten und Gebräuchen konfrontiert, die sie bisher nicht gekannt haben, sich nie mit denen auseinander gesetzt haben oder sogar als “schlecht” erachtet haben. Um sich und ihre Kinder von diesem “Sittenverfall” oder besser vor der neuen und unbekannten Kultur zu schützen, haben sie sich ihre Kultur bewahrt (konserviert) und sich mehr der Religion zugewandt, um darin einen gewissen Halt zu finden.

Das sind Verhaltensstrukturen, die ich bisher beobachten konnte…

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