Salam 


Wir sind heute in Biologie auf das Thema Unfruchtbarkeit gekommen und es wurde heiß diskutiert, was ein Paar tun sollte, wenn er/sie unfruchtbar/zeugungsunfähig ist 


Es kamen Antworten wie:” Dann verlasse ich ihn/sie” oder:” dann werden wir ein Kind adoptieren” usw 


Unser Biologielehrer hat auch behauptet, dass Frauen unter 1,50 höchstwahrscheinlich unfruchtbar sind bzw bei ihnen die Wahrscheinlichkeit höher ist als bei Frauen über 1,50 


Stimmt das? 


Falls ihr herausbekommt, dass ihr unfruchtbar seid oder euer Partner und ihr euch sehnlichst Kinder gewünscht habt, was käme für euch denn für eine Lösung in Frage 


Adoption? 


Partner verlassen? 


Comments


Jazabak
Jazabak 5 years ago

Der Titel sollte eig nur “Unfruchtbarkeit” heissen also das “bei Frauen” könnt ihr einfach ignorieren
Es ist eine Frage sowohl an Frauen als auch an die Männer von AM ;)

Freba
Freba 5 years ago

was hastn du für ne biolehrerin? :D

Freba
Freba 5 years ago

die körpergröße hat nichts mit der fruchtbarkeit zu tun AUßER sie führt zusätzlich zu Behinderungen…und unter 1,50 gilt man als minderwüchsig (hyposomie) da kann es schon vorkommen dass man halt krankheiten hat aber die pygmäen frauen zb sind im schnitt auch nur 1,50 rum und pflanzen sich munter fort
und wenn ich unfruchtbar wäre dann würde ich def. adoptieren…es gibt genug waisenkinder auf dieser erde, wieso also nicht? und wenn mein partner mich deswegen verlassen will dann hat er mich eh nicht aufrichtig geliebt…
denn ich finde es ist nicht das wichtigste ob es von deinem eigenen blut stammt…wichtig ist dass man das kind gemeinsam als sein eigenes aufzieht und genauso liebt und darauf achtet..

Freba
Freba 5 years ago

die körpergröße hat nichts mit der fruchtbarkeit zu tun AUßER sie führt zusätzlich zu Behinderungen…und unter 1,50 gilt man als minderwüchsig (hyposomie) da kann es schon vorkommen dass man halt krankheiten hat aber die pygmäen frauen zb sind im schnitt auch nur 1,50 rum und pflanzen sich munter fort
und wenn ich unfruchtbar wäre dann würde ich def. adoptieren…es gibt genug waisenkinder auf dieser erde, wieso also nicht? und wenn mein partner mich deswegen verlassen will dann hat er mich eh nicht aufrichtig geliebt…
denn ich finde es ist nicht das wichtigste ob es von deinem eigenen blut stammt…wichtig ist dass man das kind gemeinsam als sein eigenes aufzieht und genauso liebt und darauf achtet..

Freba
Freba 5 years ago

Jazabak
Jazabak 5 years ago

Das frage ich mich auch immer bei meinem Bio-Lehrer/in…der Typ war eine Vertretung, weil meine eigentliche Biolehrerin sehr lange krank war und ab Freitag wieder da sein wird

Also stimmt seine Behauptung nicht?
Ich habe vorhin im Internet einiges recherchiert über Unfruchtbarkeit bei Frauen und es wurde ebenfalls nicht geschrieben von wegen:” Frauen unter 1,50 unfruchtbar”

Wie kommt es denn, dass kleinwüchsige Frauen Kinder haben …im Fernsehen kommen sie doch öfters vor zB die eine kleinwüchsige, die nicht Auto fahren darf, um ihre Kinder zur Schule zu fahren

Ich würde definitiv auch adoptieren und meinen Partner verlassen, falls er zeugungsunfähig sein sollte zu verlassen wäre doch absurd!

Also stimmt die Behauptung

Jazabak
Jazabak 5 years ago

*d.h. das die Größe keine Rolle dabei spielt

Freba
Freba 5 years ago

die KÖRPERgröße spielt zumindest biologisch betrachtet für die Fruchtbarkeit keine signifikante Rolle solange es kein Krankheitsmuster mit sich bringt.
wie es mit anderen größen oder der attratikität dazu steht ist jedem selbst überlassen :D

Freba
Freba 5 years ago

kleinwüchsig heißt nicht gleich unfruchtbar, sondern lediglich dass sie/er unter 1,50m (oder gar unter 1,30 bei extremer kleinwüchsigkeit) groß ist

Jazabak
Jazabak 5 years ago

Achsooo jetzt hoab i was dazu gelernt

Deutsch68
Deutsch68 5 years ago

Ja, aber was ist, wenn nur Ihr als Frau unbedingt Kinder haben wollt, eben zur Not adoptierte, aber Euer zeugungsunfähiger Mann ganz kategorisch nur eigene oder gar keine?! Es soll ja schon Adoptivtöchter (!) gegeben haben, die ihre Apdoptiveltern im Streit ums Geld/Erbe ermordeten

Scully
Scully 5 years ago

Also wenn man keine eigene Kinder kriegen, dann soll es eben so sein. Eine Adoption ist doch nur ein künstlicher Ausweg. Adoptiv Kinder werden nie wie eigene Kinder sein.

Jazabak
Jazabak 5 years ago

@Scully jan
Da bin ich anderer Meinung…wenn ich Frau unfruchtbar ist und keine eigene Kinder hatte/hat, wie soll sie dann diese Gefühle/Liebe/Zuneignung unterscheiden zwischen Adoptivkind und leibliches Kind …sie hatte ja noch nie ein eigenes Kind

Freba
Freba 5 years ago

ein adoption ist kein künstlicher ausweg, es ist eine lösung.

“Die Sunna liefert weitere Informationen zu diesem Thema. Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) hat selbst vor seiner Entsendung als Prophet einen Jungen Namens Zaid adoptiert, dessen Eltern lebten. Als Allah die Adoption verbot, deklarierte der Prophet Zaid als Sohn seines natürlichen Vaters also nicht als seinen eigenen Sohn. Um alle Zweifel über die nun nicht mehr väterliche Beziehung zu Zaid zu beheben, heiratet der Prophet (Friede sei mit ihm) die geschiedene Frau Zaids, was er als sein Schwiegervater nicht hätte machen können. Der Prophet wollte damit zeigen, dass die Adoption verboten ist, man zwar Pflegekinder nehmen kann, diese jedoch niemals den rechtlichen und gesellschaftlichen Status eines leiblichen Kindes erhalten dürfen.”

Selbst Propheten haben mehr oder weniger sich durch dieses Verbot durchgemogelt um einem Kind ein trautes Heim zu geben. Er mag zwar rechtlich gesehen im Islam (oder auf dem Papie) nie den Status eines leiblichen Sohnes genießen aber wen kümmert es? Ich finde sobald man eins adoptiert hat ist es auch dein eigenes Kind…
Ich verstehe nicht wieso ausgerechnet in unserer Gesellschaft (vllt wegen dem Islam) diese Abneigung gegen Adoption herrscht. Die Onkel, Tanten, Freunde der Familie stehen einem so unglaublich nahe…viel näher als in anderen Kulturen, eine Kultur die so unglaublich Familienreich ist und viel darauf hält. Man wird oft wie das eigene Kind behandelt.

Deutsch68
Deutsch68 5 years ago

Adoption heißt hierzulande an Kindes statt nehmen, also das (bluts-)fremde Kind mindestens rechtlich so zu stellen, als hätte man es selbst geboren. Damit übernimmt man die verantwortliche Elternschaft und kann diese später nicht mehr widerrufen (im Gegensatz zur Pflegschaft, die abgesehen davon mit Vollendung des 18.Lebensjkahres endet, und bei der die Rechte über die Erziehung und Aufenthaltsbestimmung über das Kind auch nicht ausschließlich bei den Pflegeeltern liegen, sondern auch noch bzw. vorrangig bei den leiblichen Eltern des Kindes, sofern diese noch leben).

Ich bewundere jeden, der sich zu einer Adoption entschließt, denn ich denke nicht, dass es eine einfache Aufgabe ist, zumal adoptierte Kinder ein Recht darauf haben zu erfahren, wer ihre leiblichen Eltern sind. Ich glaube, dass ist der wichtigste Punkt, wenn Scullyjan sagt “Adoptivkinder werden nie wie eigene sein. Auf der Beziehungsebene denke ich aber schon, dass zwischen Adoptiveltern und Adoptivkind eine sehr gute,liebevolle Bindung zueinander hergestellt werden kann, was dann ein Glücksfall für beide Seiten ist.

Es kann aber auch furchtbar schief gehen. Eine Adoption als Baby stelle ich mir auch leichter vor, als ein schon einige Jahre altes Kind, egal wie wohlmeinend man als Adoptiveltern ist. Obwohl, andererseits – die Erziehung leiblicher Kinder kann ebenso furchtbar schief gehen :-P.

Viel interessanter finde ich, ob ein Ehepartner zugunsten des anderen bei dem Thema Kinder haben oder nicht, auf seinen eigenen Herzenswunsch ganz verzichten soll und ob dann die Aussicht auf eine lange, zufrienede Ehe überhaupt noch gegeben sein kann.

N00R
N00R 5 years ago

Salaam,

man unterschätzt bei Adoptivkindern die biologische Determination des Menschen. Die Mutterliebe ist zu einem großen Teil darin begründet, dass die eigenen Gene/Merkmale in dem Kind weiterleben, dass das leibliche Kind sozusagen das eigene Fleisch und Blut ist. Adoptivkinder dagegen sind fremdes Fleisch und fremdes Blut. So basiert bspw. die Schwiegertocher/Schwiegermutter Problematik auf das Misstrauen der Schwiegermutter gegenüber der Schwiegertochter, dass sie fremd gehen könnte und so doch fremdes Blut in die Familie hinein kommen könnte. Bei der eigenen Tochter ist das ausgeschlossen, da sie immer ihr Blut weitergibt.

Adoptivkinder sind auch nicht wie ein leeres unbeschriebenes Blatt Papier. Sie bringen immer ihre eigene Geschichte mit. Und so einem kleinen kann man nicht ansehen, was es da mit sich bringt. Das stellt sich erst im laufe der Jahre heraus.

Dem Menschen ist schon durch die Natur ein Weg vorgezeichnet, den er entlang gehen muss um glücklich zu werden. Das heißt nicht, dass man auch jenseits von diesem Pfad nicht glücklich werden könnte… aber es wird schwieriger.

Freba
Freba 5 years ago

wobei ich den vergleich schwiegermutter/schwiegertochter und mutter/tochter zu krass finde
die schwiegertochter tritt iwann in dein leben und einige sehen darin eine gefahr dass sie der mutter den sohn weg nehmen, verändern..was auch immer
während ein adoptiertes kind schon von anfang an immer bei einem war und die werte von der mutter in der erziehung mitbekommen hat

aber du hast recht mit der biologischen detmermination..sein eigenes kind behandelt man halt doch anders

Deutsch68
Deutsch68 5 years ago

@Frebajan, zu Deinem letzten Satz: Meist sicherlich, ja. Wenn es aber die Wahlmöglichkeit zwischen adoptiertem und leiblichem Kind aus gesundheitlichen Gründen gar nicht gibt, meint Ihr, irgendjemand mit sehnlichem Kinderwunsch würde sein adoptiertes Kind schlechter behandeln ? Würde sich daran stören, dass es “nicht das gleiche Blut” ist?

Wie weit können Ehepartner miteinander verheiratet bleiben, wenn sie quasi entgegengesetzte Einstellungen zum Thema Adoption haben, beide einen unterschiedlich ausgeprägten Kinderwunsch haben und beide definitiv unfruchtbar sind ?

Was macht eigentlich ein unfruchtbarer Mann, wenn seine Frau Kinder haben will und auch welche gebären kann, aber eben nicht mit ihrem Ehemann?

Freba
Freba 5 years ago

nein auf diesen fall war es gar nicht bezogen, ich meinte damit eher N00R´s post..im vergleich zu einer schwiegertochter, einer nichte etc behandelt man halt sein eigenes kind doch anders (was für mich persönlich auch ein adoptiertest kind sein kann)

ich weiß es nicht, das sind fragen mit denen ich mich sicherlich des längeren erstmal nicht befassen werden muss. ein mir nahe stehendes paar hatte vor 2 jahren schwierigkeiten kinder zu bekommen (er zu “schwaches” sperma und sie nicht genügend eizellen oder sowas) und nach vielen therapien (hormonspritzen usw usw) hat es auch nicht funktioniert. als ich das thema adoption erwähnte (beide afghanen und muslimisch) wurde ich geradezu mit blicken getötetnaja es hat dann doch iwann geklappt aber ich weiß nicht ob ich tatsächlich so viel zeit und geld darin investiert hätte wie die beiden.

Deutsch68
Deutsch68 5 years ago

Ah, so meintest Du das….

Vielleicht ist in dem von Dir geschilderten Fall nach der Hormonspritzentherapie ja etwas hängengeblieben, was eigenes Sperma mit eigenen Eizellen “verbindungsfreudiger” gemacht hat.

Es gibt ja auch Fälle, in denen eine Adoption auch Auswirkungen auf die eigene, vorher mit Adoption schon “abgehakte” Kinderproduktionsfähigkeit hatte.

Freba
Freba 5 years ago

ja ka ob es dann an den spritzen lag oder an nem guten zeitpunkt des aktes…wer weiß, am ende hats halt geklappt
ich weiß auch von meinem ehemaligen biolehrer dass sie es 12 jahre versucht haben..in dem moment wo sie die adoptionsblätter ausfüllen wollten wurde sie schwanger
manchmal muss man sich einfach gehen lassen ;)

WaWa
WaWa 5 years ago

meine eltern sind so ein Fall… oder so ähnlich…

Meine Mutter konnte nach mir keine KInder mehr bekommen, obwohl beide Elternteile eins wünschten. Sie haben es dann einfach sein lassen, sie sagen immer es ist Geschenk Gottes und wenn es nicht sein muss, dann kann man’s auch nicht erzwingen.
Natürlich haben unsere Verwandte versucht meinen Vater zu überreden eine andere Frau zu heiraten etc. aber es hat alles nicht funktioniert! =)))
Ich danke Gott für meine wundervollen Eltern!

Deutsch68
Deutsch68 5 years ago

Was ist eigentlich, wenn nur der afg. Mann unfruchtbar ist ? In westlichen Industriestaaten soll die generelle Fruchtbarkeit ja abnehmen. Setzt dann eher Verdrängung ein und heiratet der unfruchtbare Afghane sich dann durch mehrere kinderlos bleibende Ehen durch, um wenigstens immer einer Frau die Schuld an der Kinderlosigkeit geben zu können? Oder ist Hormonbehandlung mittlerweile auch unter Afghanen ein probates Mittel bei dringendem Kinderwunsch? Bestimmte Behandlungsarten bezahlt zudem die Kasse nicht bzw. die Anzahl der Finanzierten versuche ist von vornherein begrenzt. Und die Erfolgswahrscheinlichkeit für eine Befruchtung und Heranwachsen eines Embryos ist auch nicht höher als auf “natürlichem” Weg.

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