Hallo zusammen,durch die Presse gingen in letzter zeit einige Meldungen zu eskalierneden Konflikten von Bewohnern in Flüchtlingsheimen. Konflikte von Flüchtlingen untereinander, Konflikte zwischen Flüchtlingen und Aufsichtspersonal, mit zum Teil massiver Gewaltanwendung.Was wären für Euch geeignete Maßnahmen, um das Konfliktpotenzial von vornherein so weit wie möglich minimieren zu können?EIn großes psychisches Problem soll für viele Flüchtlinge ja Ungewissheit über die Zukunft und Langeweile sein, von unzumutbar beengten Lebensverhältnissen in einem Flüchtlingsheim mit wildfremden Menschen ohne gegenseitige Sprachverständniskompetenzen mal ganz abgesehen. Wo seht Ihr dabei die Politik gefordert? Worauf sollte mehr oder anders als bisher geachtet werden?   Ein Politiker hat gefordert, freiwiliige Angebote für private Aufnahmen von Flüchtlingen aufzugreifen und zu nutzen. Wo seht Ihr dabei Möglichkeiten und Risiken?

Comments


Jazabak
Jazabak 3 years ago

D68 wie würdest du dich fühlen, wenn du in einer Baracke wohnst, 
1. die total versifft ist (meistens jedenfalls!) 
2. wo die Heizung nicht richtig funktioniert 
3. du in einem Zimmer mit 4/5 Leute leben musst
.
.
.
usw. 

Es macht einen psychisch und auch physisch total fertig nicht zu wissen wo man dran ist... 
Ein Bekannter lebt in einem Flüchtlingslager seit ca. 2-3 Jahre und er darf weder arbeiten noch einen Deutschkurs besuchen, um sich hier wenigsten zu "integrieren" . Ihm wurde gesagt, dass die Polizei jederzeit vorbeikommen kann, um ihn abzuholen und er wieder zurück nach Afgh. geschickt wird und jedesmal wenn an seiner Tür geklopft wird bekommt er Angst und denkt jetzt werde ich abgeholt! 
Entweder wird er abgewiesen und zurück geschickt oder die Erlaubnis zu arbeiten/Kurs zu besuchen. 
Er hat 2-3 Jahre seines Lebens verloren ... Was soll der sch***?!? 


Und ja ich weiss, dass man jetzt nicht jeden Flüchtling sofort Visum usw geben kann, aber es ist auch sch*** wenn man jmd 3 Jahre warten lässt! 

Jazabak
Jazabak 3 years ago

Da braucht sich die Regierung nicht zu wundern, wenn die Flüchtlinge kriminell werden oder sonstiges.
Was sollen sie denn sonst machen wenn ihnen nichts erlaubt wird ausser Diskos, saufen usw lol


dieses Thema geht mir so dermaßen auf die nerven! 

Deutsch68
Deutsch68 3 years ago

Liebe Jazabakjan,


ich würde mich in so einem Flüchtlingsheim schrecklich fühlen. Ich möchte dort nicht leben müssen, schon gar nicht als Familie mit Kleinkindern aus Syrien zusammen im selben Block mit kriminellen und evtl. zusätzlich alkohol- und drogenabhängigen Glücksrittern aus Marokko und sonstwoher, die es schon quer durch Europa mit ihrem Wunsch vom besseren Leben versucht haben. Wieso soll D die jetzt versorgen ? Worauf begründet sich eine solche Erwartungshaltung? Was können diese für D außer schlecht bezahlte Hilfsarbeiten verrichten, sofern sie dazu überhaupt noch in der Lage sind ?

Ich kann auch verstehen, dass ein ständiges Schweben in Ungewissheit schwer zu ertragen ist.

Andererseits wollen die meisten Menschen, die kommen, ja gar keine schnelle Klarheit im Sinne von umgehender Abschiebung, sondern möglichst im Gegenteil unverzüglich nach Ankunft zugestanden bekommen: Bleiberecht, solange sie selbst es wollen.

Menschlich finde ich dieses Interesse verständlich - aus Perspektive der Flüchtlinge.

Andererseits: Über das Internet kann sich z.B. auch Dein Bekannter schon in Afg über alles hier informieren, insbesondere geltende Gesetze. Wenn er hoffnungsfroh davon ausgeht, für ihn  wird es schon irgendwie komfortabler laufen - ist dann allein die deutsche Flüchtlingspolitik schuld an seinem gefühlten Ungemach ? 

Für Dich ist die bundesdeutsche Flüchtlingspolitik also ein Freibrief, um kriminell zu werden? Was muss man denn geben, damit Flüchtlinge hier glücklich und zufrieden sind? Deutschen Pass bei Einreise, eigene Wohnung und 2000 Euro netto pro Person monatlich ? Ist es dann gut?

Weißt Du, was mir viel mehr auf den Keks geht ? Diese ewige Leier von den armen, armen Flüchtlingen, denen man unbedingt helfen muss, erst recht als Deutsche/r (sonst ist man ja wieder ekelhaft böser, böser Nazi!!!). Als ob alle, die hier anlanden, ausschließlich der Stadt Kobane oder sonstigen syrischen/irakischen Kampfzonen entstammen und gerade eben noch dem IS-Beschuss entwischen konnten.

Du und ich wissen ganz genau, dass die große Mehrheit, die hierher kommt, Menschen aus Regionen sind, die dort im Vergleich zu vielen ihrer Landsleute schon relativ viel hatten - aber die über TV/Internet gesehen haben, dass es noch besser geht und man eben noch mehr haben könnte. Deswegen, weil es ihnen in ihrem Land schon relativ gut ging, können sie auch überhaupt die Schleuserkosten zusammenkratzen - und deswegen sind es sehr häufig junge alleinreisende Männer aus als vergleichsweise sicher geltenden Regionen.

Ich finde es daher nur folgerichtig, dass Asylanträge gründlich auf Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit geprüft werden. Eben um genug Platz für alle zu haben, die ihn wirklich und vorübergehend brauchen. Denn so ist es eigentlich gedacht.

Wenn plötzlich Scharen einströmen, kann man leider nicht zeitgleich die Anzahl der qualifizierten Bearbeiter erhöhen. Deutsches Recht ist komplex und kompliziert. Daraus resultieren längere Wartezeiten, quasi unvermeidbar.

Ich finde allerdings auch, dass die Unterbringungssituationen  vielerorts dringend geändert werden sollten, zunächst einmal deutlich erweitert, um die derzeitigen  Überbelegungen zu beseitigen. Aber auch hier kann man nichts über Nacht beschicken, wenn man sich durch Dublin-Verträge in der wohligen Annahme geschaukelt hat, bis nach D kommt kaum noch jemand. Und ob Privatunterbringungen dazu das richtige Mittel sind, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Auch in HH waren die Flüchtlingszahlen ein paar Jahre tatsächlich rückläufig in etwa bis zum vielgerühmten arabischen Frühling in Ägypten/Libyen usw. Und so begann man die Unterkünfte zu demontieren. Nun holt es einen auf unangenehme Art ein....

Ich bin gespannt, was sich die Politik noch einfallen lässt. Erstmal geht es ja wieder mal nur darum, wer für welche Kosten aufkommt. Bund oder Land.

Diwa
Diwa 3 years ago

@ Jazabak: Dieses Thema unterscheidet sich, was das Auf-die-Nerven-Gehen betrifft, nicht sehr von den anderen Themen, die D88 so anschneidet. Ich les' inzwischen ihre Beiträge schon gar nicht mehr. Reine Zeitverschwendung. :) Meistens, wenn ich am 'Thema' überhaupt interessiert bin, überspringe ich ihre Postings & lese, was die anderen zur Sache geschrieben haben. Das aber auch nur sporadisch hier & da mal. Außer bei einigen Ausnahmen wiederholen sich die meisten ja eh nur in ihren Äußerungen. Und ich nehme mich selbst da nicht aus... ;) Wirklich informativ finde ich nur Phenos Beiträge in den pol. Topics, wie z.B. was er zum Regierungswechsel in Afghanistan schreibt. Die Hintergrundinfos um die Kandidaten fand ich sehr aufschlussreich. Ansonsten kann man sich die Topics der D88 eh alle schenken! Je weniger man best. Menschen ernst nimmt, umso entspannter ist man. --------------- Off-Topic Ende ----------- Tja, was soll man auf diese typischen Fragen schon noch groß antworten?! Am besten denke sich da jeder seinen Teil... Und gut is'! :))
Jazabak
Jazabak 3 years ago

Ok lass uns mal "aus Spaß" den Spieß umdrehen: 

stell dir vor Deutschland würde es so ergehen wie Syrien/Afghanistan/Irak etc. 
tausende, Millionen Deutsche müssen fliehen, um woanders ein besseres Leben zu haben 

Was würdest du als Flüchtling mit zwei Söhnen von der Regierung erwarten? 

Eig kannst du dir sowas wahrscheinlich garnicht vorstellen, weil du nie in so eine Lage warst du hattest immer alles: Recht auf Bildung, eine Familie, Geld, einen Job, Essen&Trinken usw ABER davon mal abgesehen

Jetzt stell dir vor du und deine Familie werdet in ein winziges Zimmer gelagert wo ihr keine Privatsphäre habt, keine richtig funktionierende Heizung (und ihr im Winter euch die Ä**** abfriert) und ihr das Bad, Toilette& Küche mit iwelchen Fremden Leuten teilen müsst 

Ich erwarte von der Regierung nicht, dass die Immigranten sofort einen deutschen Pass bekommen, einen Job und jeden Monat 2000 Euro SONDERN ich erwarte, dass die Regierung die Immigranten menschlich behandeln 

Flüchtlinge sind keine Tiere sondern auch Menschen wie du und ich und das gehört sich nicht das sie wie Dreck behandelt werden! 

Ichmöchte dann mal deine Meinung hören wenn ihr, du und deine Familie mal in eine Situation kommt 

nicht jeder Flüchtling ist ein krimineller D68 

viele sind gebildete Leute, die keinen anderen Ausweg finden als zu fliehen 

jeder Mensch verdient eine Chance egal woher er kommt D68 





Jazabak
Jazabak 3 years ago

"Andererseits: Über das Internet kann sich z.B. auch Dein Bekannter schon in Afg über alles hier informieren, insbesondere geltende Gesetze. Wenn er hoffnungsfroh davon ausgeht, für ihn  wird es schon irgendwie komfortabler laufen - ist dann allein die deutsche Flüchtlingspolitik schuld an seinem gefühlten Ungemach ? " 

über das Internet? 

Ach man...wo du jetzt sagst....was hätten die Flüchtlinge wohl nur ohne dich gemacht? 

Lol are you kidding me?! 

Wahrscheinlich stellst du dir das so vor: 
*"Flüchtling" im Internet* 
Internet: " in D ist es schwer ein Bleiberecht zu bekommen du solltest lieber in deinem eigenem Land bleiben

*Flüchtling*: " oh schade....ich dachte ich bekomme sofort Bleiberecht, einen Job, eine Wohnung und kann dann studieren..." * heul heul* 

du kannst eine Lebensentscheidung nicht nach dem Internet richten so nach dem Motto ach wenn das Internet sagt ich soll mit dem riesen Knoten in der Brust nicht zum Arzt gehen dann hat das Internet bestimmt recht und mit mir ist alles in bester Ordnung! 



Jazabak
Jazabak 3 years ago

"Weißt Du, was mir viel mehr auf den Keks geht ? Diese ewige Leier von den armen, armen Flüchtlingen, denen man unbedingt helfen muss, erst recht als Deutsche/r (sonst ist man ja wieder ekelhaft böser, böser Nazi!!!). Als ob alle, die hier anlanden, ausschließlich der Stadt Kobane oder sonstigen syrischen/irakischen Kampfzonen entstammen und gerade eben noch dem IS-Beschuss entwischen konnten."

Ne D68 von dir würde man nie denken du seist ein böser, böser Nazi schon garnicht nach diesem Thema ...mach dir darüber mal keine Sorgen! 




Deutsch68
Deutsch68 3 years ago

Jazabakjan, Du hast recht. Zum Glück sind mir Flüchtlingserfahrungen jeglicher Art bislang erspart geblieben. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Aber ich sehe da schon gewisse qualitative Unterschiede, wie dringlich eine Flucht ist und ob es überhaupt eine war  oder mehr eine Auswanderung. Selbstverständlich sind nicht alle Flüchtlinge kriminell. Das habe ich auch nicht geschrieben.

Du warst diejenige, die der deutschen Flüchtlingspolitik eine Verantwortung dafür geben will, dass Flüchtlinge angeblich erst hier kriminell werden. Ich gehe diesbezüglich nach der mir im Unterschied zu Dir bereits gegebenen Lebenserfahrung davon aus, dass die, die hier kriminell sind, es zuvor auch schon waren. In ihrem Land sind sie schon nicht zurecht gekommen, und in diesem werden sie dann erst recht nicht klarkommen. Das solche den Weg hierher schaffen, finde ich persönlich wirklich bedauerlich.

Was heißt für Dich menschlich behandeln ? EIn Dach über dem Kopf, ein Schlafraum, in kalten Monaten eine funktionierende Heizung  und hinreichende Lebensmittelversorgung finde ich menschlich. Noch schöner wäre sicher für jeden ein Hotelzimmer mit eigenem Bad. Gibt es aber nicht. Wenn ich Flüchtling wäre, dann würde ich versuchen, mich den gegebenen Umständen so gut es geht irgendwie anzupassen.

Ich würde bestehende Anlagen/Gemeinschaftseinrichtungen, wenn ich solche nutzen müsste, jedenfalls nicht gleichgültig einfach mit verdrecken lassen, sondern versuchen, reihum einen Putzdienst dafür zu organisieren. Reinigt Ihr Eure Küche zuhause nach dem Kochen etwa nicht ? Warum dann nicht auch in der Gemeinschaftsküche? Kackt Ihr Euer Bad voll und wartet dann darauf, dass es jemand anderes wieder klinisch reinigt ?

Es ist so laaangweilig mit Arbeitsverbot? Ein bisschen Putz- und Aufräumarbeit vertreibt immer die Zeit. Bei den nach Deiner Darstellung nahezu ausschließlich nur bestqualifizierten finden sich dann bestimmt auch Klempner, die defekte Heizungen wieder zum Laufen bringen können. Vor Ort gibt es ein Büro der UNterkunftsverwaltung. Die kann man mit seinen Anliegen ansprechen. Für konstruktive, weitgehend kostenneutrale Änderungsvorschläge sind die bestimmt zugänglich.
 
Die Flüchtlinge sollten sich auch gegenseitig menschlich behandeln, oder? Anstatt auf sich einzuprügeln, weil die einen Muslime und die vielleicht koptische Christen sind.






Diwa
Diwa 3 years ago

@Alle: Jede Medaille hat zwei Seiten und man sollte sich unbedingt vor den Topics der D88 und den dort gestellten diabolischen Fragen in Acht nehmen, weil sie es -- wie in diesem Fall -- zum Ziel haben, aus Opfern Täter zu machen.
Diwa
Diwa 3 years ago

www.msn.com/de-de/nachrichten/deutschland/wdr-gewalt-in-asylheimen-mit-wissen-des-betreibers/ar-BB7F5nW
Jazabak
Jazabak 3 years ago

Ach Deutschi es ist so mühsam mit dir darüber zu diskutieren, weil du die Flüchtlinge alle in eine Schublade steckts statt mal bissl az maghz et kar begiri <--- shoi ta porsan ko ke ija chi goftom lol 


Aber dennoch werde ich auf deine Beiträge eingehen denn das ist ein " Diskussionsforum" ne? 


Kriegscht morgen einen Roman verpfasst :D 


Deutsch68
Deutsch68 3 years ago

Jazabakjan,

ich freue mich auf deine weiteren Ausführungen in dem Sinne, dass das hier ein Diskussionsforum sein soll. Ich freue mich auch, von meiner abweichende Meinungen zu lesen und bin schon gespannt.

Ich wiederhole gern, dass ich ausdrücklich nicht a l l e  Flüchtlinge für kriminell halte - zum großen Glück sind es nicht alle oder auch nur eine Mehrheit, denn sonst gäbe es hier viel mehr Krach und Krawall in der Bevölkerung.

In Hamburg haben einige jugendliche Flüchtlinge angefangen, außer Einbrüche und allgemein Taschendiebstähle zu begehen, Freier während ihrer Verhandlungen mit Prostituierten zu beklauen. Schließlich haben vorgestern Nacht die Zuhälter den Flüchtlingen verdeutlicht, was sie davon halten - die Flüchtlinge wurden krankenhausreif geprügelt (nachzlesen in der Hamburger Morgenpost, Ausgabe vom 27.10.2014).

Nach Political Correctness streben minderjährige Flüchtlinge ja bloß nach besseren Bildungs- und allgemeinen Chancen für ihre persönliche Zukunft. So entstehen hier die ersten Selbstjustiztendenzen, wenn eben die Besagten Verhaltenweisen an den Tag legen, die zu einem behaupteten strebsamen zivilen Bildungshunger nicht so passen. Und man bereitet Rechtsradikalen eine Steilvorlage für ihr dumpfes Agieren.

Andererseits sind vor Ort viele Bürger aus der Nachbarschaft solcher neu aufgebauten Flüchtlingsheime engagiert im unmittelbaren Helfen am Menschen. Ehrenamtliche organsiieren Sprachkurse und Spiel- und Unterhaltungsangebote für Flüchtlingskinder und bringen Sachspenden vorbei. Wenn sie schon mal hier sind, dann ist sicher immer das Zweckmäßigste, für schnelle Integrationsmöglichkeiten zu sorgen. Hier gilt wieder: Nichts läuft ohne hinreichende Sprachkenntnisse. 

Hamburg möchte diesen Winter außerdem dafür sorgen, dass kein Obdachloser erfriert und richtet neben Flüchtlingsheimen nun auch verstärkt in geschlossenen Schulen Obdachlosenunterkünfte ein, von denen mind. eines belegt werden soll mit  Menschen osteuropäischer Herkunft.

Nicht mehr geborene KInder, für die die Einflussfaktoren des Ungeborenbleibens hinreichend bekannt sind, werden also durch am normalen Leben Gestrandete aus aller Herren (EU)-Länder ersetzt.

Wie wird das alles weitergehen?


Phenomena
Phenomena 3 years ago

D68, bedauerlich ist bei dieser Diskussion auch wieder, dass die von den Massenmedien verblödete Masse auf die Schwächsten einprügelt, um ihre Aggressionen loszuwerden und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Niemand wird an diesen Zuständen etwas ändern können, wenn man nicht die wahren Hintergründe und Verantwortliche für diese Flüchtlingsströme bennent und diese rechtlich belangt. Politik und Medien werden von einigen wenigen Profiteuren (Banken, Ölfirmen, Waffenproduzenten, Sicherheitsfirmen, Kriminelle)dieser Kriege vor ihren Karren gespannt und die dumme Masse merkt es nicht, weil sie gezielt in die Irre geführt weden. Anstatt Menschen zu informieren, dienen die gelichgeschalteten Medien nur noch als Propagandamaschine der Profiteure, die die dumme Masse immer in Angst & Schrecken hält. Denn Angst ist ein Virus, das sich weitaus schneller verbreitet als eine Seuche und den gesunden Verstand der Menschen lähmt. Es wimmelt nur noch von infizierten Schafen! Sorry, aber du bist als Leidtragende dieses Systems auch bereits von dieser Angst infiziert und prügelst auf die Schwächsten ein, um dich besser zu fühlen. Deine Angst vor den Asylanten hemmt dich, die Komplexität dieser Krisen/Kriege, die zu Flüchtlingsströmen führen,  zu verstehen. Das ist schwach und zeugt von Kleingeistigkeit.
Diwa
Diwa 3 years ago

Dazu fällt mir das Folgende ein, Pheno jan:



Gestern sah ich einen Bericht über deutsche Helfer, die aus Afrika zurückgekehrt waren, nachdem sie dort versucht hatten, etwas gegen Ebola auszurichten. Dein Bild von der Angst, die ansteckender ist als eine Seuche, könnte nicht treffender sein. Da sieht man mal wieder, was Angst und Ignoranz miteinander gepaart alles ausrichten können:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Ebola-Angst-Vorsicht-oder-grundlose-Hysterie-,ebola268.html

Die Hysterie der D88... Nicht anders zu behandeln als die vor Ebola, einfach ignorieren.

Deutsch68
Deutsch68 3 years ago

Lieber Phenomena,

fast alles richtig, was Du schreibst. Aber es ist nun mal so, dass Wirtschaft die Politik bestimmt und ganz gewiss nicht andersherum. Darin liegt für mich die Ursache für viele daraus resultierende Probleme.So wird in der Ukraine ein Bürgerkrieg entfacht, so werden Diktatoren im afrikanischen und Nahost-Raum entmachtet, sobald sie dort angefangen hatten, nicht mehr nach gängigen Wirtschaftsspielregeln spielen zu wollen.

Großer Mist für alle unmittelbar und mittelbar daraus Betroffenen. Aber das berechtigt doch niemanden, als Flüchtling hier Straftaten zu begehen. Ich fürchte mich nun nicht mehr als vor den neuen Flüchtlingsströmen, Opfer eines Taschendiebstahls zu werden. Das Risiko besteht in einer Großstadt  wie Hamburg sowieso immer.

Was ich fürchte, ist eine Zunahme gewalttätiger Auseinandersetzungen und eines Tages zwischen die Fronten zu geraten, weil ich zur falschen Zeit am falschen Ort war. Aus meiner Sicht wollte ich nur einen Alltagseinkauf tätigen, aber justamente da gerate ich in eine gerade eskalierende Situation zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten, die sich zufällig auf derselben Rennstrecke wie ich befinden . Die ersten Auseinandersetzungen dieser Art gab es doch schon - in HH sind Kurden und IS-Sympathisanten aufenander losgegangen. Das ist keine diffuse Angst, das ist passiert.

Wie unsere Dumpfbacken der Neonazi-Szene gerade wieder gezeigt haben, haben wir hauseigen schon genug Chaoten- und Gewaltpozenzial. Wieso soll man bereits vorhandene Konfliktpotenziale um alles Mögliche "kulturell bereichern" oder eher vervielfältigen, in dem man einfach jedermann, der will, hier einlässt  ?!

Wenn Bund und Länder allen Flüchtlingen vom ersten Tag an in Intensivkursen deutsche Sprachkenntnisse vermitteln würden, würde die Wirtschaft bestimmt auf Vereinfachung in der Erteilung von Arbeitserlaubnissen dringen. Aber bitte - kann es im Interesse der hiesigen Bevölkerung sein, im derzeitigen Lohnniveau noch weiter gedrückt zu werden durch vielerlei neue Konkurrenten, die ihre Besserqualifikation auf irgendeine Art unter Beweis stellen dürfen? Oder flüchten gerade ausschließlich Pflegefachkräfte und sonstige in unpopulären Berufen Qualifizierte hierher?

Ich prügel auf "die Schwächsten" ein ? Schaffen es "die Schwächsten" z.B. aus Mali bis nach Deutschland - wohl kaum. Die bleiben da, wo sie aufwachsen.

Du selber sprachst bzgl, Afg. an anderers Stelle vom "Brain Drain". Das sind doch auch keine Schwachen, die sich aus ihrem Heimatland dem Ausland zuwenden, sondern höflich ausgedrückt Sehnsüchtige auf der Suche nach dem bestmöglichen Lebensstandard. Woraus leitet sich Deiner Ansicht nach eine Verpflichtung ab, Sehnsüchte anderer hier erfüllen zu müssen, weil sie mit dem heimischen Chancenpotenzial in ihrem Herkunftsland nicht (mehr) zufrieden sind?

Wie gesagt, wer schon hier ist, der sollte schleunigst eingegliedert werden. Ich werde aber nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass der Erfolgsgrad auch an das jewelige Individuum gebunden ist und nicht ausschließlich an die aufnehmende Gesellschaft. Und erstmal ist der dran, der neu kommt zu zeigen, ich tue Euch nicht nur nichts Böses, sondern werde Euch eines Tages sogar eine Hilfe/ein Vorteil sein. In Abhängigkeit diesbezüglich gesammelter Erfahrungswerte und unter Berücksichtigung, ja auch von Ängsten und Befürchtungen der Bevölkerung, bin ich weiterhin für eine Steuerung und Einschränkung der Zuströme.

Oder ganz kurz: Asylrecht ja, Einwanderungsrecht für jedermann nein.

Zurück zur Situation in den Flüchtlingsheimen: Ich würde das "Outsourcen" von Unterkunftsverwaltungen zurücknehmen und wieder allein in staatliche Hände legen. Was ja dort jetzt auch schon gemacht wird, ist dass nach Familienstatus und  ethnisch-kultureller Herkunft geguckt wird, wie man Zimmer und Etagen in den Unterkünften belegt. Das wird schon zweckmäßig sein.

Für alle solte es eine Pflicht zu Sprachkursen geben. Ensprechende Angebote müssten ausreichend immer an Ort und Stelle veranstaltet werden. Teilweise geschieht das ja auch schon.

Weitere Beschäftigungsangebote a la Volkshochschulkurse (Malen, Musik, Theater, Sport   etc.) würde ich dort auch anbieten.  Das mit dem Reinigungsplan reihum nehme ich zurück - das klappt nichtmal unter Büromenschen am Arbeitsplatz bzgl. der Pflege einer gemeinsam benutzten Teeküche :-P. Wenn dauernd Langeweile herrscht, drückt das nachvollziehbar aufs Gemüt, und dann ist die Wahrscheinlichkeit für Streitereien sicher auch höher.

Ich würde nach Möglichkeit auch keine Massenunterkünfte einrichten, sondern lieber kleinere Einrichtungen, wo ein höherer persönlicher Bezug untereinander gegeben ist.

In der Realität scheitert jede noch so gute Initiative immer am Geld, und so viel ehrenamtliche Bereitschaft ist nicht mehr vorhanden oder auch wegen schmaler Rentenansprüche gar nicht mehr möglich.




Jazabak
Jazabak 3 years ago

Aha. Cool story bro ☕️ 

:D 

Weisst du ich hab einen bekannten, der in England als Immigrant/Flüchtling (whatever) lebt und obwohl er immer noch im Ungewissen ist also er kann jederzeit von der Polizei abgeholt werden und wieder zurück nach Afg geschickt werden ABER das Erstaunliche ist, dass er seit längerem schon seinen Führerschein hat, ein Auto besitzt einen Job hat und zum College geht...er darf nur nicht aus England raus sonst darf er alles! oder fast alles...
er hat die Chance bekommen die Sprache zu lernen, einen Beruf ausüben usw. und hier bekommt man ja mal nicht die Chance!!


Ehrlich gesagt habe ich deinen Beitrag (noch) nicht gelesen um darauf einzugehen sondern hab jetzt nur kurz erzählt wie es anderswo als D geregelt ist and it is much much better! 


Ich weiss nicht warum du so skeptisch bist/Angst hast :/ 




Diwa
Diwa 2 years ago

Ein paar interessante Fakten. Besonders ist auf den letzten Punkt zu hinzuweisen. Besonders für diejenigen unter uns, die so ihre Schwierigkeiten haben, die Realität klar zu sehen: Ungetrübt von Ressentiments.

Fakten zu Flüchtlingen:

• 2013 wurden nur 24,8% der Geflüchteten in Deutschland als Flüchtlinge anerkannt.
• 2014 wurden bislang ca. 158.000 Asylanträge gestellt. 1992 waren es noch 438.191.
• Deutschland nimmt pro 10.000 Einwohner 2,1 Flüchtlinge auf. Norwegen 10,6.
• 2013 nahm Deutschland 109.580 Flüchtlinge auf. Pakistan etwa 1.600.000
• 0,48% des Bundeshaushaltes gingen 2013 in Asylbewerberleistungen. Einwanderer ohne Pass zahlen in Deutschland aber mehr in die Staatskassen ein, als sie durch Leistungen beziehen. 2012 brachten sie der Bundesrepublik einen Überschuss von etwa 22.000.000.000 Euro ein.

Wird Deutschland »überrannt und ausgenommen«?

(Quelle: Migrationsbericht 2013 / UNHCR / Bonin-Studie der Bertelsmann-Stiftung)

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Diwa
Diwa 2 years ago

Eine Anschlussfrage: D88, hast du dich nicht schon der Pegida angeschlossen? Das würde uns nämlich hier die Tiraden ersparen. Dort findest du sicher den Anschluss, den du schon lange suchst. 

Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Das wird ja immer lächerlicher mit der "Faktendarstellung". 

Ein "Einwanderer ohne Pass" ist typischerweise ein Asylbewerber, dem sein letztes Identifikationsdokument vor Einreise leider abhanden gekommen ist. In D unmöglich (außer durch illegale Schwarzarbeit), auf einer solchen Basis ein regelmäßiges Erwerbseinkommen unabhängig von staatlicher Unterstützung zu bekommen oder gar zu einer Erwirtschaftung eines "Überschusses" beizutragen.

Zu den Faktenangaben fehlen dann eine Millionen/Milliardenangabe, was in absoluter Zahl 0,48% des Bundeshaushalts sind und wie der Versorgungsstandard/Integrationsangebote Pakistans im Vergleich zu dem Deutschlands bezüglich der aufgenommenen Flüchtlinge und in Relation zum dort üblichen Lebensstandard sind.

Mit dem ersten Spiegelstrich wird ausgesagt, dass die Mehrheit der Asylbewerber ihre Asylgründe haltlos zusammenphantasiert hat und man völlig zu recht zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und wirklich politisch Verfolgten getreu des Asylrechts differenziert. Ein klassisches Eigentor in der Argumentation gegen vermeintliche Fremdenhasser.

Diwa
Diwa 2 years ago

Die Frau denkt doch tatsächlich, ich würde sie noch lesen. Da könnte ich auch gleich den Kaffesatz lesen, wäre genau spannend bzw. erfüllend.  ;-)

Die braucht doch einfach nur jemanden an dem, sie sich heftig reiben kann. Wer weiß, was sie damit zu kompensieren versucht?  24gif
Zugegeben, war jetzt etw. geschmacklos von mir. 

Aber wenn ich nur wüsste, wie man dieser Frau sonst beikommen könnte!  :P

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Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Die Konflikte in Flüchtlingslagern nehmen zu und breiten sich in ganz Deutschland aus. In Hamburg gibt es in mind. zwei überbelegten Erstaufnahmelagern gewalttätige Auseiandnersetzungen z.B. zwischen Eritrern und Albanern, die im Streit um Fernsehprogramme und Waschmaschinennutzungen aufeiander mit Stühlen, Baseballschlägern etc. losgehen. In Berlin knallt es ebenso wie im Ruhrgebiet oder Bayern etc.

Bei vielen Menschen auf engem Raum nimmt die Aggressivität zu, das ist leider Fakt. Waren die Zuströme in dem Umfang vorhersehbar ? Viele sagen ja, und dass man früher bestimmte Entscheidungen hätte anders treffen müssen, z.B. die zur EU-Erweiterung.

Woher sollen die ganzen Unterbringungsstellen plötzlich kommen? Wieviele gibt es denn, die tatsächlich in ihrer Privatwohnung einen Flüchtling aufnehmen ? Die, die dazu ja sagen, was verlangen die als Preis? Oder wird demnächst ein Bußgeld für jeden eingeführt, der seine Privaträume nicht zur Verfügung stellen möchte ?


Jazabak
Jazabak 2 years ago

Flüchtlinge hier, Flüchtlinge da blablabla wenn ihr die Flüchtlinge nicht in eurem Land haben wollt dann HÖRT AUF in ihren Ländern Krieg zu führen!!!! 

Warum wollen Afghanen raus aus Afg.? Syrier raus aus Syrien? Wenn ihr sie in ihren eigenen Ländern nicht in Ruhe lässt dann müssen sie flüchten und irgendwo nach Ruhe und Frieden suchen! 

Diese ganze Diskussionen über Flüchtlinge gehen mir so auf die Nerven!! 


Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Meine Meinung: Nö, selbst wenn man keinen Krieg in den Ländern führt, gibt es trotzdem in allen Ländern, die keine ähnlich geordneten bzw. funktionstüchtigen Staatssysteme haben wie z.B. nordeuropäische Staaten, Auswanderungswillige oder neudeutsch: Flüchtlinge. In Griechenland gibt es eine Abwanderung der Bildungsschicht, in den Balkanstaaten eh. Plus natürlich den (überall) ungeliebten Roma.  Deutschland führt weder gegen Albanien noch gegen Griechenland Krieg. Es hagelt dort keine Bombenbeschüsse. In Tunesien, Ägypten, Eritrea auch nicht, in Kamerum und Gambia auch nicht. Trotzdem drängen sie in Scharen nach Europa.

Es geht vor allem um ökonomische Überlegungen. In diesem Sinne gehört ggf. auch eine Kriegsbedrohung dazu. Den Vorteil, den eine Kriegsbelastung für die abwanderungswillige Bevölkerung bietet, ist eine generell höhere Aufnahmebereitschaft in den angestrebten Zielländern.

Funktioniert hier bei Syrern (und allen, die sich glaubhaft als solche ausgeben) z.B. ganz prima. Sehr hohe Anerkennungsquote zu den gestellten Asylanträgen.

Es gibt mittlerweile ganz sehenswerte Dokumentationen dazu, wie unterschiedlich die einheimische Bevölkerung dazu steht, wenn in ihrer Wohnumgebung Flüchtlinge untergebracht werden sollen, zum Beispiel: "Willkommen auf deutsch" von der Filmproduktionsfirma Pier 53. Ansehbar derzeit noch auf ARD. Nebenbei bekommt der Begriff "Flüchtling" individuelle Gesichter, die einen schon berühren ( in der Doku z.B. die Tschetschenin Larisa).

Bald kommen für uns alle erstmal Steuererhöhungen, um sich die ungebremste Fachkräftezuwanderung aus aller Welt (und den Pleitestaat Griechenland) weiter leisten zu können und weiter einer der führenden Exportnationen zu bleiben mit Qualität made in Germany.



Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Tja, bei der ungebremsten Migrantenflut nehmen nun auch die Konflikte in den Lagern massiv zu, ganz zu schweigen von den Kosten für die Unterbringung und Versorgung. Erste Forderungen nach Steuererhöhungen zur Finanzierung des ganzen Elends gibt es auch schon. Freut Euch schon mal über Eure Zwangssolidarität, die der Staat von Euch einfordert, sofern Ihr über Arbeitseinkommen und Vermögen verfügt.

Die Schätzzahl ligt aktuell bei 800000 nur für dieses Jahr. Aber langsam wachen auch die Deutschen auf, weil klar ist, dass auch das angeblich ach so reiche Deutschland (auch schon beachtlich reich an Staatsverschuldung!) eine solche Dimension in jährlicher Wiederholung einfach nicht hinbekommen kann.

Plötzlich fängt man doch an, über bessere Zugangssteuerung zu diskutieren und z.B. das Schengen-Abkommen in Frage zu stellen. Bisschen sehr spät, aber immerhin besser als nie.

Phenomena
Phenomena 2 years ago

Bei AM ändert sich auch nichts, außer dass bei D68 die Frustration von Tag zu Tag größer wird. Was ist los mit dir? Genieß das Leben und lass dich mal ordentlich vögeln!


Freba
Freba 2 years ago

Wow was für ein Rat Phenomena
Jazabak
Jazabak 2 years ago

LMAO! Das hat ihr also gefehlt :P 
ma megom chera eqa koft dara 🙈
Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Nun, die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen steigen schon mal; Steuererhöhungen und der von mir schon prophezeihte "Flüchtlingssoli" werden folgen.Höhere Besteuerung der Rentner und Senkung der Einkommenssteuerpflichtgrenze.

Das bisherige Sozialversorgungssystem muss massiv beschnitten werden, wenn drei Jahre in Folge um 800000 hier anlanden, weil die Wirtschaft gern möglichst billige Arbeitskräfte hätte und am liebsten gar keine Personalkosten hätten .

Wieviel "Völkereinwanderung" verträgt Deutschland ? Welche Vorstellungen haben Politiker eigentlich dazu und wie begründen sie diese?

Diwa
Diwa 2 years ago

@ Phenomena



Ich glaube tatsächlich, das ist der Dreh- und Angelpunkt. Du hast es sehr richtig durchschaut.  :P

Bin nur froh, dass ich grad nichts gegessen oder getrunken habe, als ich gelesen habe, was du schreibst. Nicht nur, dass ich mich verschluckt hätte, bei dem Kopfkino, das ich dank dir hatte, wäre mir, glaube ich, auch der Appetit vergangen. 

Allerdings vertauschst du, wie ich finde, hier in diesem Fall Ursache und Wirkung: Ich denke, sie müsste schon vorher überhaupt erst lernen, zu entspannen und das Leben zu genießen, sonst würde sie womöglich beten, dass es jaaaa nur schnell vorbei ist. 

Bei den ganzen Debatten um Flüchtlinge habe ich mir schon gedacht, dass sie sich hier herumtreibt, um ihrem Frust Ausdruck zu verleihen, deshalb dachte ich, schaue ich mal vorbei, um zu sehen, was hier so los ist. Und in der Tat!

Na ja, sollte ich die nächsten Tage ein wenig mehr Zeit haben, werde ich einige Dinge posten, um ihr hier für ihren Nationalismus nicht ganz die Plattform zu überlassen. Wie Anja Reschke schon bemerkte, die Hetze des "besorgten Bürgers" darf im auch Internet nicht unwidersprochen bleiben.

Einen Tipp für D68: Du bist ja angeblich so froh und so stolz, dass du nicht bei Facebook bist. Vielleicht überlegst du es dir ja doch noch? Dort bist du nämich nicht alleine mit deiner Hetze, du kannst dich dort mit vielen, vielen anderen hasserfüllten Menschen kurzschließen, die mit dir genauso eine menschenfeindliche Einstellung verbindet, wie du sie hier an den Tag legst.

Die Deutschen sind also "aufgewacht"? Soso, du meinst sicher die "Asylkritiker" in Sachsen? Diejenigen, die Molotowcocktails in die Zimmer von schlafenden Flüchtlingen schmeißen?

Na, dann gratuliere zur Hochkultur des Abendlandes! So sehen also Toleranz und Mitmenschlichkeit aus? Ich habe mich schon gewundert.



Übrigens, Phenomena, auch wenn das jetzt nicht zum Thema gehört... 
Ich hatte ja vor drei Jahren, als ich meine allerersten Beiträge hier verfasst habe, nach der allerallerersten Begegnung mit D68 auch schon diesen Verdacht. 

Ich behalte es mir mal vor, mich selbst zu zitieren:
"Deutsch jan,

eigentlich hätte ich dich ja für einen verständigen Menschen gehalten…

Doch mit deiner “Antwort” hast du es leider erreicht, dass ich dich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ernst nehme! Ganz im Gegenteil, ich frage mich, was dir wohl widerfahren ist, dass du meinst, dich so aufführen zu müssen. Was versuchst du zu kompensieren? Gab es vielleicht eine Zeit in deinem Leben, in der man dich selbst daran hinderte, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Ganz gleich, was es war, ich habe keine Lust, mir noch Gedanken darüber zu machen. Ich habe bloß das Gefühl, dass ich es mit einem sehr unfreien Menschen zu tun habe. Einen wachen, kritischen und freien Geist kann ich leider beim besten Willen nicht erkennen. Du scheinst mir eher ziemlich festgefahren zu sein in deinen Meinungen und Ansichten.

Soll es mich, übrigens, jetzt irgendwie freuen, dass DU mich sogar für gebildet und intelligent hälst? Wer bist du? Wer hat dich zu der Instanz erkoren, für die du dich zu halten meinst?

Wärest du wirklich für Selbstbestimmung und Toleranz, würdest du es dir nicht anmaßen, zu meinen, anderen Vorschriften darüber zu machen, wie sie zu leben haben. Eine Frage, liebe Deutsch68, wieso bist du so besessen von der Sexualität? Bist du da selbst irgendwie zu kurz gekommen od. wieso spielt sie so eine übergroße Rolle für dich? Gibt es sonst keine Themen? Und mal nur so nebenbei, ich kann mir nicht vorstellen, dass du mehr von Sinnlichkeit und Genuss verstehst als ein Afghane/Afghanin."

Apropos: Vielleicht fällt es mal der Posterin dieses Topics ja irgendwann auf, dass der echte Konflikt der ist, dass es Menschen gibt, die meinen, andere Menschen seien weniger wert, weil sie woandersher stammen und dass sie den Tod verdient hätten? Ist das nicht ein viel größeres Problem, als was sie dich angeblich kosten?

Eine Krise der Menschlichkeit? Sind das Problem nicht eher Menschen mit verkümmerten Herzen, die Topics erstellen, in denen es darum geht, dass sie Menschen dorthin vertreiben wollen, wo sie deutschen Waffen und deutschen Kriegen ins Auge sehen müssen? Ist dir der Zusammenhang überhaupt klar, dass diese Menschen aus Gründen fliehen, die mehr mit deiner Passivität und Apathie der Politik in diesem Land gegenüber zu tun haben als mit sonst etwas?

Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Die Schuldgefühlnummer  der Linkspolitik kannst Du Dir bei mir sparen, meine Liebe. Selbst wenn ich mit Waffen handeln würde, würde ich immer noch feststellen, dass ich niemanden zum Kauf meiner Ware zwingen kann, der es nicht kaufen will. Und wann und wie er die Ware verwendet, ist ohnehin die Verantwortung des Käufers und nicht mehr meine.

Nun sind ja alle so böse auf die Schlepper, weil man den ersten Lastwagen auf Landroute mit Leichen entdeckt hat( - hierzu mein tiefes Mitgefühl den dabei erstickten Kindern, die ja machen müssen,was die Eltern von ihnen verlangen. Wie kann man als Erwachsener so blöd sein, sich in einen Kühlwagen einpferchen zu lassen???). Armer Flüchtling, böse Schlepperbanden, so die mediale Botschaft. Das einzige, was die Flüchtlinge an Schleppern böse finden, sind die Preise für die Dienstleistungen. Ich habe beispielsweise noch von keinem Afghanen gehört, der nicht via Schlepperdienst nach D gekommen wäre. Nachfrage schafft eben Angebot.

Zu Deinem Mitmenschlichkeitsappell:

Noch ist es so, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sehr gutwillig auf die Flüchtlinge reagiert, die sich der hiesigen Gesellschaft mit - für mich dabei furchtbarsten- Duldung der Politik aufzwingen, und sie nicht pausenlos mit Beschimpfungen und Schlimmerem angeht. Aber alles ist eine Frage der Menge. Die Dosis macht das Gift, wusste schon Paracelsus. Auch die geduldigsten Helfer, auch nur Menschen, werden kraftlos, wenn kein Ende des Hilfsbedarfs und keine Erholungsphase abzusehen ist.

Guck Dir doch die vorbildlich mitmenschliche Reaktionen anderer EU-Staaten und deren Bevölkerung zur Flüchtlingsproblematik an. Ich meinte in erster Linie die verantwortlichen Politiker mit: Die Deutschen wachen langsam auf.

Du verkürzt meine Position schon sehr stark, eigentlich verzerrst Du sie beharrlich zu dem von Dir scheinbar sehr geliebten Neonazi-Bild, weil Du das in jedem Posting erwähnst, das irgendwie auf meine Bezug nimmt. Bitte, jeder präsentiert sich, wie er will und kann.

Ich bin gegen massenhaft illegale bzw.regelwidrige Handlungsweisen. Was hat das per se mit genereller Menschenfeindlichkeit zu tun? Ich weise meine Kinder mitunter an, Dinge zu lassen oder verbiete sie ihnen ganz konkret zu tun. Damit verstehe ich mich in keiner Weise als ihr Feind. Sie mich übrigens auch nicht.

Aber bis auf meine Landleute, die Verbrechen an anderen begehen, stehen mir diese grundsätzlich näher im Sinne von vertrauter und berechenbarer als Menschen mit einer anderen Sprache und Kultur.

Bei Dir ist es sicherlich aufgrund Deiner Dir überbordend gegebenen Empathie und Mitmenschlichkeit anders, Deutsche wie ich z.B. stehen Dir näher als jeder Afghane ;-). 


Phenomena
Phenomena 2 years ago

@ Diwa, D68 ist ein Rätsel! Sie will offenbar ihren fremdenfeindlichen Müll exklusiv bei uns Afghanen bzw. Deutschafghanen abladen. Das ist schon pathologisch! Im realen Leben würde ihr kein Afghane zuhören, so bleibt nur AM, wo aber ihre Beiträge mittlerweile auch ignoriert werden.

Unter gleichgesinnte Biodeutsche auf Facebook kann sich D68 nicht begeben, da sie dort womöglich als 'Negerhure' bezeichnet werden würde. Denn schließlich hat sie ein Kind von einem Afghanen. Dieser Afghane (inkl. Sippe)  und seine Beziehung zu D68 scheint des Rätsels Lösung zu sein. 

Diwa, bin ich auf dem Holzweg?


Phenomena
Phenomena 2 years ago

@Jazabak, endlich verstehen wir uns mal. ;)


@Freba, dieser Rat ist sehr wirksam und hat schon vielen Frauen geholfen.
Für eine geistige und körperliche Gesundheit ist ausreichend Schlaf, guter Appetit und regelmäßiger Sex unabdingbar. 
Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Drollig, Eure Art des Ignorierens - Deutschafghane muss dabei unbedingt gesagt werden,hahaha :-D
Diwa
Diwa 2 years ago

@ Phenomena
Sie bettelt darum, dass wir sie endlich völlig ignorieren. Sollen wir ihr geben, wonach es ihr verlangt? 

Nach zwei Jahren intensiver Beschäftigung mit diesem Phänomen sehe ich nicht ein, was es noch bringen soll, weiter auf diesen menschenfeindlichen Müll, wie du es sehr treffend bezeichnet hast, einzugehen.

Ja, das ist in der Tat pathologisch. Ich denke, du bist auf der richtigen Fährte. Ich muss gestehen, bei AM habe ich sehr viel gelernt. Unter anderem habe ich hier meine Menschenkenntnis erweitern dürfen, hatte ich doch das Privileg, ein oder zwei der besten Studienobjekte dazuhaben. 
Ich glaube wirklich, dass das Internet und vor allem AM das ideale Labor sind, um menschliches Verhalten zu beobachten und zu studieren. AM eignet sich da besonders gut, weil es fast wie ein abgeschlossenes System ist, das einem Mikrokosmos ähnelt.

Des Rätsels Lösung? Ja, es ist ein Mann, denke ich, aber nicht irgendein Mann. Dabei möchte ich das erst einmal belassen. Was ich aber in jedem Fall sagen kann, ist, dass wir hier das Paradebeispiel eines Untertanes vor uns haben. Gerade gestern erst las ich etwas in einem anderen Kontext, das so schön hierauf Bezug nahm.

Ich versuche es mit meinen eigenen Worten wiederzugeben:
Die These lautet, dass der Großteil unserer Bevölkerung, vor allem der Staat selbst, und die sogenannte "bürgerliche Mitte" rechts seien.

Warum ist das der Fall? Der Staat ist rechts, weil er auf die Unterdrückung von Massen ausgerichtet ist und auf der Armut ebendieser Massen aufbaut. Das Klassensystem, das ausschließlich nur der herrschenden Klasse zugute kommt, ermöglicht, dass sich diese am Kapital bereichert bzw. das Kapital darstellt. Gelingen tut dies, weil der Staat erstens sich seine Gesetze selbst macht, auch wenn diese gegen die Menschenwürde gehen oder den meisten dadurch ihre Rechte verwehrt bleiben -- denn Recht und Gerechtigkeit haben selten etwas miteiander zu tun -- zweitens verfügt der Staat über das Gewaltmonopol und somit auch über die Repressionsmöglichkeiten, die notwendig sind, um das Kapital zu schützen.

(Soweit mitgekommen, liebe Deutsch?) 
Das wird für dich ein alter Hut sein, nehme ich an, und soweit wirst du es wohl belächeln, wie du alles belächelst, was sich links von dir befindet.  :P

Warum ist der Staat also per se eine rechte Institution? Eben weil er den Menschen ihre Emanzipation verwehrt und nur vertikal von oben nach unten funktioniert. Das nennt sich: Herrschaft. Demokratie wäre horizontal und würde sich in den Beziehungen der Menschen untereinander ausdrücken, die von Gleichwertigkeit und Gleichheit geprägt wären und auf Freiwilligkeit basieren würden. Der Staat ist also ein Repressionsinstrument, wenn man es genau nehmen möchte. Nun ist es so, dass es auch keine Mittelschicht gibt, wie es immer propagiert wird, sondern nur eine Oberschicht und Unterschicht. Die Oberschicht setzt sich selbstverständlich aus einem Prozent der Menschen zusammen, welche über den Rest, die Unterschicht also, herrscht.

(Jetzt kannst du mal raten, Deutsch68, wo du und ich uns befinden.) 
Und auf deinen vorherigen Beitrag bezugnehmend komme ich zu der Kernaussage des Ganzen: Dich verbindet mehr mit Phenomena und mir -- oder eben mit den Flüchtlingen, die dir angeblich so fern sind -- als mit der Oberschicht. Ha!
Der Oberschicht ist es nämlich ziemlich wurscht, ob weiß bist oder braun, deutsch oder Mandingo, es zählt einzig, wie gut du zum Wachstum des Kapitals beitragen kannst: (Und bevor du dich darüber freust, nein, da kommt nichts davon bei dir an.) Wie tust du das also, wie trägst du dazu bei, dass das Kapital wächst? Indem du brav deine Lebenszeit in den Dienst der Arbeitsfrohn stellst, ohne irgendetwas zu hinterfragen, und schön jeden Tag malochen gehst, um ein paar Kröten zu verdienen, die du dann für das bisschen Konsum wieder ausgeben kannst, was dich wieder zufriedenstellen soll, denn das ist ja schließlich, wofür du malochst und deine bisschen Lebenszeit hergibst. Nebenbei erziehst du deine Kinder auch zu braven Untertanen, die ihrerseits ein vorgezeichnetes Schablonenleben führen sollen, um wiederum ihr Leben ebenfalls in den Dienst des Kapitals zu stellen, das sich ausgezeichnet darauf versteht, den Menschen ihren Lebensgeist auszusaugen.  :P

Soweit so gut. Auch wenn ich das nicht so schön wiedergeben kann, wie ich das anderswo gelesen habe...

Was geschieht hingegen derweil? Da möchte ich Deutsch68 mal selbst zitieren, weil das wie aus dem Lehrbuch ist: (Aus dem Topic, in dem es um "Willkommenskutur" geht.)

"Für Menschen, die sich illegal diesem Land aufdrängen, dem angeblich ach so reichen Deutschland. Bist Du reich ? Ich bin es nicht, und über 3 Mio Arbeitslose in diesem Land sind es auch nicht. Alleinerziehende Elternteile sind es in aller Regel auch nicht."

Menschen wie Deutsch68 merken, dass sie tagein, tagaus malochen und, anders als ihnen der Kapitalismus verpricht, sie immer noch nicht aufsteigen. Nicht nur das, zudem plagen sie weiterhin Geldsorgen und -- noch schlimmer -- sie haben sogar Angst vor dem Abstieg. Denn was gibt es schlimmeres im Kapitalismus als zum Prekariat zu gehören. Das ist, als würdest du dich auf der Erde schon in der Hölle befinden.

Der Untertan versäumt es nun, zu erkennen, dass er von oben niedergedrückt und ausgewrungen wird. Nicht nur dass er sich nicht dagegen wehrt, er identifiziert sich obendrein noch mit demjenigen, der ihn unterdrückt, und bekämpft die Seinesgleichen. Deutsch68 gehört zur arbeitenden Klasse, solidarisiert sich aber mit den Besitzenden und schaut auf diejenigen herab, von denen sie annimmt, dass es ihnen noch schlechter ginge als ihr: Obdachlose, Ausländer, Fremde im Allgemeinen (z.B. die Griechen), die Arbeitslosen und jeder andere, der nicht mehr für sich selbst sorgen kann. Das ist also jeder, von dem Deutsch68 annimmt, dass er oder sie auf ihren Kosten lebt. Das nennt sich übrigens Sozialchauvinismus.  :P

Weißt du aber, wer auf deinen Kosten lebt, Deutsch68, wer die wahren Parasiten sind? Wer sein Geld damit verdient, dass der das Geld arbeiten lässt?
Das Kapital. Die herrschende Klasse.

...Es ist also so, dass auch die Tatsache, dass es eine rechte Extreme und eine linke Extreme gibt, eine Lüge ist, weil das erstens dazu führen soll, dass man meint, das Problem seien die Ränder, mit denen man ja als Deutsch68 so gar nix zu tun haben kann, weil ja kein Nazi und so, zweitens leugnet das die Tatsache, dass die Menschen, die so denken, tatsächlich aus der Mitte der Gesellschaft stammen und genau solche Menschen wie Deutsch68 sind: Das bedeutet, die Mehrheit der Bevölkerung, die sog. bürgerliche Mitte, trägt das faschistische Gedankengut in sich, die sich dadurch kennzeichnet, dass sie die eigene Klasse bekämpft.

Die Macht möchte mit Hilfe des Patriotismus die arbeitende Klasse befrieden und sie dazu bringen, sich mit ihr zu solidarisieren, während Rassismus als Mittel dafür taugt, um die arbeitende Klasse zu spalten. Menschen wie Deutsch68 kämpfen also gegen die eigenen Interessen und zugunsten des Kapitals, ohne dass sie etwas davon hätte. Und wie erbittert sie diesen Kampf hier führt, das kann man sehr deutlich und seit über einem Jahrzehnt beobachten. Dieser Kampf ist es auch folglich, der sie mit denjenigen eint, die Flüchtlingsheime in Brand setzen oder sie zumindest brennen sehen wollen, bloß die Mittel sind lediglich andere, es läuft jedoch auf dasselbe hinaus: Man möchte diejenigen, mit denen man sich nicht identifiziert und auch nicht solidarisiert, bekämpft und vernichtet sehen. Das eine nennt sich Brandstiftung, das andere geistige Brandstiftung und findet offen und unverhohlen hier auf AM statt, ohne dass von Seiten der Admin bisher eingegriffen wurde. Das ist beides sehr fatal, nicht nur weil es Menschen das Leben kosten kann, sondern auch weil diejenigen, die gegen ihre eigenen Interessen kämpfen, wie ich finde, genauso unmenschliche Züge erhalten wie das Kapital, wenn es gegen sie selbst kämpft. Das ist sehr traurig.

Findet ihr nicht auch, dass es höchste Zeit ist, dass Scully oder Wahid jan eingreifen. Nationalismus ist keine Kavaliersdelikt, Faschismus ist ein Verbrechen und sollte auch genauso behandelt werden. Es gibt eine klare Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Diskriminierung und diese Grenze ist längst überschritten. Wir hier auf AM stehen, soweit ich das sehen kann, für keine Art der Diskriminierung. Wieso also noch für diese?

Das afghanische Forum ist dafür gedacht, dass die Afghanen in Deutschland sich untereinander austauschen können und sich konstruktiv mit Themen oder Sachverhalten beschäftigen. Es sollte hier doch eher um einen Kulturaustausch und eine bunte Vielfalt gehen und nicht um beschränkte Geister, die alles auf eins runterbrechen: Hetze gegen alles Andersartige. Ich bezweifle, dass der Sinn von AM darin besteht, dass Generationen von AM-Mitgliedern sich mit einer verbitterten Nationalistin abmühen, ohne dazu zu kommen, sich auch mal über Musik oder Filme, Literatur oder Theater zu unterhalten. Ich sehe nicht, wie hier alles für den Hass einer Einzelperson Platz machen soll, nur weil dieser Hass seit über einer Dekade nicht versiegen will und nichts mit den anderen von uns zu tun hat.

Zumal diese Person Vielfalt nicht zuletzt dadurch negiert, dass sie uns aberkennt, dass wir Deutschafghanen sind und den Gedanken lachhaft findet. Ich hatte ihr schon vor sehr langer Zeit in einem ihrer anderen unsäglichen Topics, die sie wieder einmal erstellt hatte, versucht zu erklären, dass wir deutsche Bürger sind. Genau wie sie selbst eins ist. Aber Erkenntnis -- Fehlangzeige.

FAZIT:
Entweder spenden wir ihr einen Geldtopf für eine Therapie, oder sie wird aus dem Forum verbannt. Einen weiteren Weg sehe ich nicht.

Sie hat ja genügend andere Foren, vielleicht gibt es ja auch psychologische Chats mit Professionellen, an die sie sich wenden könnte.

Was sagt ihr denn dazu?
Deutsch68
Deutsch68 2 years ago


Genug Off-Topic, zurück zum Thema:
Solange man ungesteuert alle Migranten nach Deutschland lässt, so wie sie es wollen, ohne die Chance zu haben, erstmal schon vorhandene Überbelegungen durch Bereitstellung weiterer Unterkunftsmöglichkeiten zu entzerren, bleiben die Überbelegungen natürlich - und damit das daraus resultierende Konfliktpotenzial.

Meine Stadt will neue Wege gehen und künftig direkt in den Einrichtungen nach Berufsqualifikation fragen, um die Migranten schnell in Jobs zu bringen. Sinnvolle Beschäftigung vermindert ja auch, dass sich Energien anstauen, die sich sonst in Streitigkeiten entladen.
Konzentrieren soll sich diese Maßnahme mit vorgeschalteten Deutschlern-Möglichkeiten allerdings auf Migranten, die für ihre Asylantragstellung auch eine hohe Anerkennungswahrscheinlichkeit haben, also natürlich z.B. eher Syrer und weniger Kosovaren oder Roma.




Diwa
Diwa 2 years ago

Ich glaube, ich sollte demnächst, wenn ich ein bisschen mehr Zeit finde, mal den Admin kontaktieren, er hat immerhin eine als Betreiber eine Fürsorgepflicht für alles, was sich auf seinem Forum abspielt.

Ich glaube nicht, dass Nationalismus tragbar ist. Auch für ihn nicht.

Zumal dieser hier dem Forum seinen Tod bedeutet, wenn hier länger keine anderen Aktivitäten mehr stattfinden als ausschließlich nur Hetze.

So vergeht den anderen Mitgliedern auch der Spaß an der Teilnahme. Die Zeiten sind vorbei, an denen naive Menschen sich den Bock zum Gärtner gemacht hatten und unreflektiert einer Rattenfängerin folgten, die sie zu ihrer Ersatzmama erkoren hatten.

Kläre deine Probleme, die du mit Flüchtlingen hast, vor Ort in deiner Stadt, Deutsch68, wir hier können nichts mehr für dich tun.
Phenomena
Phenomena 2 years ago

Diwa, was will man machen? Ich habe mittlerweile auch keine Lust mehr, in der realen Welt mit diesen 'Pegida-Menschen' zu diskutieren. Ihre Angst hat sie schon so sehr gelähmt, dass sie Argumenten gar nicht mehr zugänglich sind. Es macht keinen Sinn, erst muss die Angst therapiert werden! Zudem ist die Mehrzahl einfach zu doof und geistig träge, um die Zusammenhänge zu begreifen. Es ist nämlich geistig bequemer,  zu sagen, der Moslem/Migrant ist für alle Probleme in Deutschland verantwortlich, denn dann hat der Tag wieder Struktur. ;)

Im Übrigen denke ich, dass eine Heterogenisierung der deutschen Bevölkerung zur Stabilität und Friedenssicherung in Europa beiträgt. Es muss ja nicht so aggressiv u. unzivilisiert  sein, wie es einst W. Churchill gefordert hat: 'Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.'




Diwa
Diwa 2 years ago

Ich bin ja überhaupt froh, dass es so einen emanzipierten Menschen wie dich hier im Forum gibt, da macht es wie heute auch Laune, hier vorbeizuschauen. 

Ich hatte schon am WE gesehen, dass Deutsch68 wohl geantwortet hatte, hatte aber keine Lust, mir Griesgram anzutun. Ja, ich merke es auch, dass Diskussionen leider zu nichts führen, wenn die Argumente nicht mehr greifen, weil die betreffende(n) Person(en) nicht einmal mehr Fakten zugänglich sind oder diese kognitiv verarbeiten können, so groß ist ihre Angst. Die einzigen Statistiken, die sie akzeptieren, stammen von Sarrazin. Das ist schon manchmal echt zum Verzweifeln, aber was willst du machen.  ;)
(Sieht man übrigens weiter oben sehr gut, wo ich die "Fakten zu den Flüchtlingen" angebracht hatte.)

Ich sehe es genauso wie du, erstens haben die Flüchtlinge JEDES Recht, nach Europa/Amerika zu kommen, weil die kapitalistischen Staaten entweder mit ihrer Wirtschaft oder mit ihren Kriegen die Strukturen in ihrem Land kaputtgemacht haben, zweitens tun Migranten den jeweiligen Ländern gut, weil sie mit ihrer Kultur die Gesellschaft und das Zusammenleben bereichern. Ich meine, man stelle sich mal Amerika ohne seine Einwanderer vor. Wie geht denn das? Gar nicht.

Migration ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern so alt wie die Menschheit selbst. Wenn man es genau nehmen würde, stammen wir alle aus Afrika. 
(Ich habe übrigens hier mal kurz vorbeigeschaut, weil ich vorhin nach den Lyrics eines bestimmten Liedes gesucht habe, und als ich sie endlich gefunden hatte, war ich so überwältigt, dass ich dachte, ich will es unbedingt mit euch teilen. Ich muss zwar ab der Hälfte erst noch entziffern muss, worum es geht, aber bis dahin wollte ich euch die Verse und das Lied nicht vorenthalten. Ihr findet mich dann jetzt erst mal im Musiktopic.) 
Deutsch68
Deutsch68 2 years ago

Migration ist genauso Menschenrecht wie Grenzen definieren, setzen und durchsetzen. Lässt Du jeden sich in Deiner Wohnung niederlassen, der gerade Bock drauf hat?

USA sind ein sooo schlechtes Vergleichsbeispiel. Fangen wir mal bei der Einwanderung heutzutage an. Mexikaner z.B. können keineswegs nach eigenem Gutdünken in die USA. Da steht so ein laanger, abweisender Zaun, der in Kombination mit ernsthafter Bewachung komischerweise auch seinen Zweck in den allermeisten Fällen erfüllt.

Ansonsten macht ihr meerumschlungener Staat illegales Einwandern praktisch weitgehend unmöglich.

Die USA nehmen sich doch glatt J E D E S Recht, Zuwanderung zum einen nach wirtschaftlichen Bedarfsinteressen gezielt zu steuern und in der Quantität Jahr für Jahr auf ein definiertes Limit zu begrenzen.

Sie nehmen sich auch J E D E S Recht zu entscheiden, ob und in welchem Umfang und wem genau politisches Asyl auf ihrem Grund und Boden gewährt wird, obwohl auch sie Unterzeichner der Genfer Flüchtlingskonvention sind.

Super, wie die das dann mit ihrer auf diese Weise wohldosierten Vielfalt hinkriegen. Es könnte auch erleichternd sein, dass in den USA kein steuerfinanziertes soziales Versorgungssystem wie hierzulande existiert, sondern lediglich J E D E S Recht für US-Bürger auf ein Streben nach Glück und das Tragen einer Waffe.  Von den USA lernen könnte heißen siegen lernen im Umgang mit dem Thema Zuwanderung.

Wie sollte sich D also in der Frage Zuwanderungspolitik orientieren ? Wieso genügt einer Supermacht wie den USA dazu nicht einfach, Grenzen für jedermann zu öffnen mit der Kombination des Mantras "wir schaffen das!" ?


Diwa
Diwa 2 years ago

@Deutsch68:
Mimimimi...

"Erschütternde Bilder aus Dresden: Es sind vor allem junge Männer, die kommen. Sie alle sind in den letzten Monaten unzählige Kilometer zu Fuß gelaufen."

"Es wird eine Mammutaufgabe, diese Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren. Und wie lange wir hier noch tolerant und aufnahmebereit sein können, steht in den Sternen."


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