Ist Kabul von IRANERN GEGRÜNDET WORDEN??? SAGT MIR BITTE DASS ES FALSCH IST! ICH HAB DAS GERADE IM WIKIPEDIA GELESEN!!!

 

Geschichte [Bearbeiten]

Das Fort von Kabul: Bala Hissar
Kabul 1958

Die antike Stadt Kabura wurde vor mehr als 2500 Jahren im Tal des Hindukusch von iranischen Stämmen gegründet. Der Avesta und Schahnama zufolge wurde Kabul von Esfandiyar, einem iranischen Helden, gegründet. Während der Herrschaft der Achämeniden gehörte Kabul zur Satrapie Gandhara und war neben der Hauptstadt Taxila ein wichtiger Handelsknotenpunkt am Hindukusch.


Comments


Princelove
Princelove 4 years ago

wenn wir in der Geschichte unseres Landes zu sehen, hat unser Land 2500 Alte Geschichte und Kabul nicht durch den Iran Menschen eingerichtet, in den letzten Jahren, wenn wir die Bücher iran von afghanischen Helden discoved aussehen, frage ich von Ihnen, wenn der Iran eingerichtet Kabul, welche Art von Beweis können wir zeigen?

wahid
wahid 4 years ago

Ja und nein. Mit dem Iran ist nicht der heutige Iran gemeint, sondern Ariana und früher hieß Afghanistan auch Ariana.

WaWa
WaWa 4 years ago

Danke wahid jan, soviel wusste ich auch. Aber es ist doch eine frechheit öffentlich zu behaupten dass kabul von IRANERN gegründet wurde!!!!

Farid26
Farid26 4 years ago

ich weiss genau nicht, aber glaub ich auch nicht , dass Irane kabul eingerichtet sein…

Princelove
Princelove 4 years ago

Farid jan@

Ich sage das, aber sie glauben nicht an mich

badjakhanjan
badjakhanjan 4 years ago

wie koennt ihr es wagen nur zu denken dass kabul nicht von iranern gegruendet worden waere?

IRAN HAT DIE GANZE WELT GEGRUENDET

MAFOMI?

Princelove
Princelove 4 years ago

Der Iran hat von Afghanen gegründet. :-D

AliGee
AliGee 4 years ago

Ich dachte das wäre schon geklärt. Iran hat doch damals neben Kabul auch Shanghai, Peking, Moskau und Delhi gegründet. :-)

DonAfgKilaCorleoneDaWonda

Nicht zu vergessen: Es soll auch Ashkan Ashkanian der 64. gewesen sein, der buxdehude im Jahr 145000 nach dem urknall gergündet hat… kurz nachdem er das Rad erfunden hat

WaWa
WaWa 4 years ago

Ich habe mir die frechheit erlaubt, und den geschichtenteil in Wikipedia über kabul gelöscht:D :D

AliGee
AliGee 4 years ago

Die antike Stadt Kabura wurde vor mehr als 2500 Jahren im Tal des Hindukusch von iranischen Stämmen gegründet. Der Avesta und Schahnama zufolge wurde Kabul von Esfandiyar, einem iranischen Helden, gegründet. Während der Herrschaft der Achämeniden gehörte Kabul zur Satrapie Gandhara und war neben der Hauptstadt Taxila ein wichtiger Handelsknotenpunkt am Hindukusch.



Das kann soweit richtig sein Wawa jan, mach du dir keine Sorgen ;) Nur, es ist allen bekannt, dass die heutigen Iraner alle Helden, Dichter und … die in Ariana gelebt haben, heute als Iraner ansehen. Das ist nur eine Ansichtssache. Damals gab es weder Iran noch Afghanistan so wie wir die beiden Länder kennen.

Aber Darfst du eigentlich Wikipedia Einträge einfach editieren? Das wird doch alles geprüft bevor es Online geht.

Da wir gerade beim Thema sind, habe mal gehört, dass Sir Isaac Newton, Einstein und Galileo Galileiauch iranische Vorfahren hatten :
)

WaWa
WaWa 4 years ago

ja habe auch gehört dass es geprüft wird, aber sein beitrag ist doch auch online gestellt worden OBWOHL er keine quellenangaben gemacht hatte! also?!

loll… iraner sind doch die superhelden… die sagen auch dass mawlana jalaledin balkhi auch aus iran war obwohl der name es deutlich sagt dass er aus AFGHANISTAN stammte!!!!

AliGee
AliGee 4 years ago

Das ist es was ich meine Wawa jan. Du darfst diese Leute mit den heutigen Ländern nicht in Verbindung bringen. Damals war eben alles eins!

DonAfgKilaCorleoneDaWonda

ja habe auch gehört dass es geprüft wird, aber sein beitrag ist doch auch online gestellt worden OBWOHL er keine quellenangaben gemacht hatte! also?!

loll… iraner sind doch die superhelden… die sagen auch dass mawlana jalaledin balkhi auch aus iran war obwohl der name es deutlich sagt dass er aus AFGHANISTAN stammte!!!!

 

Wenn es war ist was man ihm alles heute zuschreibt, dann ist es mir nur recht wenn man ihn zu den iranern zählt… Über rumi wird so einiges an abscheulichem erzählt… Klar, schöne poesie ist die eine ssache, aber er soll ein ekelerregender sektierer auf dem extremen sufi weg gewesen sein, der ständig rumfluchte und auch noch an größenwahn litt

Scully
Scully 4 years ago

@Don

genau diese Gerüchte sollte man keinen Glauben schenken. Diese Gerüchte sind von neidischen Leuten in die Welt verstreut worden, die die Liebe zum Gott nicht wahr haben wollen. Sicherlich sollte man auch als Sufi nicht alles übertreiben. :-)

WaWa
WaWa 4 years ago

ich schliesse mich scully an!

Auch wenn es so wäre, was geht es uns an?! Schliesslich geht es nur um sein talent und seine poesie!

Was er privat war und was er so anstellte geht uns doch am popo vorbei ;)

Amar77
Amar77 4 years ago

Khosh basched, Watandaran 

Im Bezug der Gründung von Kabul ist ein Mißverständnis entstanden. Dort schreibt der Verfasser nicht, dass Kabul von Iranern gegründet worden ist, sondern  „von den iranischen Stämmen“. Er meinte nicht das Land mit heutiger Bezeichnung, die für den Staat Iran seit 1935 laut Völkerrecht gilt, sondern iranisch als Fachbegriff für indo-europäische Sprachfamilie im iranischen Hochland (Iran, Afghanistan und Zentralasien). Die Wissenschaft d.h. Ethnologie und Sprachwissenschaft verstehen unter Iranistik Kultur, Sprache aller iranischen Völker. Paschtunen haben sich darüber geärgert. Russen sprechen seit geraumer Zeit von “Afghanologie”. Aber in allen anderen Hochschulen der Welt gehört Paschtu zu Iranistik.

Die vier Hauptsprachen des iranischen Sprachzweigs der indo-europäischen Sprachfamilie sind:

1. Farsi (Persisch bzw. Farsi Darbari oder Dari)

2.  Paschtu

3.  Kurdisch

4.  Belutschi).

Weitere von ca. 17  Sprachen sind Nuristani, Pashai, Lori, Zazi usw.

Genauso gehören englisch, deutsch, schwedisch, holländisch bzw. niederländisch sowie viele Sprachen in skandinavischen Ländern außer finnisch zu germanischem Zweig der indo-europäischen Sprachfamilie. Also, wenn jemand sagt, dass London von germanischen Stämmen gegründet ist, ist nicht falsch. Ferner gab es vor ca. 2500 Jahren kein Farsi oder Dari und auch kein Paschtu. Diese Sprachen gehören zu den neu-iranischen Sprachen und sind erst seit ca. 1200 Jahren in heutiger Form weiterentwickelt.

In der Antike gab es altiranischen und mitteliranischen Sprachen, genauso wie Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch. Dank der Keilschrift der Achämeniden wissen wir, was in Avesta geschrieben war und dank der arabischen Schrift können wir die heutigen Sprachen ( Farsi, Paschtu, Kurdi und Belutschi) lesen und manchmal verstehen. Sie gehören zu einer Familie.

 

Temoryan
Temoryan 4 years ago

Der erste persische Köing der Kyros (Khesrawo) gründete ca. im 6.Jahrhunder vor Chr. die Achämeniden Reich und eroberte Kabul damals. D.h. die Stadt Kabul existierte schon bevor die persische Reich gegründet wurde.

Wenn jemand mehr Infos dazu braucht, empfehle ich das Buch “Das antike Persien: Von 550 v. Chr. bis 650 n. Chr

 

Amar77
Amar77 4 years ago

Zenda Baschi Temoryan,

ja, das stimmt, dass Kyros I. vor ca. 2500 Jahre (657-600 vor Chr) gelebt hatte. Er war der vierte König der Achämeniden.  Sein Vater war Ariaraman bzw. Aryaramana.  Aryaramana I. = gr. Arianemes (Arya bedeutet die Arier und raman bedeutet befriedend) hat vor  645 vor  Chr. regiert. Vater von Aryaramana war Teispes. Er war der zweite König der Hachamanishia =Achämeniden. Aber alle diese Herrscher haben Kabul nicht gegründet.Viele Städte auf dem heutigen Boden des Landes haben eine fünftausendjährige Geschichte. Sie wurden von den iranischen und nicht-iranischen Völkern nach 1. und 2. indo-europäischen Völkerwanderungen  (darunter sind fast alle Völker des Zentralasiens und Indien gezählt) gegründet.  Übrigens: indoiranische Völker, iranische Sprachen sind terminus-technicus = Fachbegriffe für Lingusistik und Ethnologie). Baktra gehörte zu den ersten Städten des Kulturkreieses. Dort soll auch zwischen 600 vor Chr. Zoroaster  geboren sein. Manche behaupten, dass Zarathustra vor 3500 Jahren dort gelebt haben soll. Jedenfalls behaupten einige Forscher und liefern gute Gründe. Außerdem soll der Sonnenkönig von Iran bzw. Aryana bzw. Ariana Jamschid bzw. Yama  Padscha gewesen sein.

Vermutlich scheint Kabul ( damit ist die Altstadt von Kabul gemeint) von den indo-iranischen Bevölkerung mit hindusistischen, zorastrischen und  buddhistischen Religionen vor über 3000 Jahren gebaut, wiederaufgebaut und weiterentwickelt zu sein. Jedenfalls vieles spricht dafür. Denn damals kannte man die Begriffe wie Paschtunen, Hazara, Tadschik, Uzbek, Türkmen, Belutsch und Kurden nicht.

WaWa
WaWa 4 years ago

Das alles schön und gut! Ich habe auch keine probleme damit, dass es früher mal eins war.. das alte persien etc.. aber was mich stört ist dass sie deutlich IRANISCHE STÄMME ODER IRAN SCHREIBEN! das ist nicht fair!

Wir afg haben eine gewohnheit alles zu akzeptieren und die klappe zu halten! aber wieso?! Wir dürfen nicht von allem guten abtretten und den iranern überlassen!!!

So hinterhältig wie die sind… ihr habt es vlt auch im fernseher gesehen, sobald was zu ihrem vorteil ist, dann sind wir FARSIZABANHA!!! aber wenn es um was anderes geht.. dann.. afghani wa irani!!!

Es ist vlt rassitisch oder was auch immer aber ich kann diesen volk nicht ausstehen!!! Und das gebe ich ihnen auch zu spüren. wenn ich auf der arbeit (bankangestellte) einen iranischen oder pakistanischen kunden habe so zeige ich ihm deutlich was für ein sch*****dreck er ist!

Einmal wollte mir ein iraner nicht glauben dass ich afghanin bin sondern eine iranerin, und gratulierte mir deswegen!!! ich bin so wütend geworden… darauf hat er auch eine entsprechende antwort von mir erhalten!

naja die moral der geschichte? bitte lasst euch von diesen sch**** iranern nicht runterkriegen egal wie sehr sie sich bei euch einschleimen! ;)

 

bubi
bubi 4 years ago

ach diese Iraner reden jaa auch viel,genau so wie sie die ganze zeit behauppten khalije würde khalije fars heissen…!^^

AliGee
AliGee 4 years ago

Der hieß schon immer persischer Golf, die araber sind da eine andere Meinung ;-)

bubi
bubi 4 years ago

VLt aber auch anders rum,man ist sich nir 100% sicher

Amar77
Amar77 4 years ago

Märchen und Mythen sind nicht nur über Kabul geschrieben. Die großen und berühmten Städte wie iranische Städte griechische, römische, ägyptische Städte haben  ihre eigenen Mythen. So auch hat auch die Stadt Kabul.  Sowohl in der indo-iranischen Mythologie wie auch in den Mythen der iranisierten und nicht-iranischen Völker leben diese Mythen weiter. Es gibt viele Gründe, dass Kabul von Vorfahren aller Einwohnern des Landes damals gegründet sind, ob iranisch oder nicht iranisch. Darüber demnächst auf diese Seite! Zunächst haben die mit der iranischen Mythologie beschäftigten Dichter über Kabul geschrieben. Z.B. Ferdaussi aus Khorasan, geb. vor 1070 Jahren, 35 Jahre lebte in Ghazna,  hat  über die Stadt und den Staat von Kabul (Kabulistan) geschrieben.  Kabul soll demnach von Sohn von Guschtasp, Esfandiyar (arabisiert, weil das Arabische und das Hebräische die Buschstaben p und g nicht verwenden) bzw. Espandyar (iranisch, z.B. in der Sprache Paschto) gegründet. der in der Zeit von Rustam (Rostam) gelebt hat.  Rostam war der Sohn von Rodaba e Kabuli , Prinzessin von Kabul, und Zal, König von Zabulistan. Rostam soll durch einen Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Er ist praktisch ein Held der iranischen Mythologie genauso wie Herkules in der griech. Mythologie oder vielleicht wie Siegfried in der germanischen Mythologie.  Über Rostam und Espandyar gibt es diverse Geschichte. Espand bzw. Esfand bedeutet in Farsi  Körner für Weihrauch. Yar bedeutet Freund Liebhaber. Esfandyar = Liebhaber für Weihrauch. Esfand oder Espand ist der Name des 12. Monats des Sonnenjahrs. Die Regierungen in Afghanistan zogen und ziehen immer vor, die arabische Bezeichnung „Hut“ für Monat mit Tierkreiszeichen „Fische“ zu bezeichnen. Kabul und Kabulistanhttp://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%DA%A9%D8%A7%D8%A8%D9%84&l=0 Espandyarhttp://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%D8%A7%D8%B3%D9%81%D9%86%D8%AF%D9%8A%D8%A7%D8%B1&l=0 Zabul und Zabulistanhttp://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%D8%B2%D8%A7%D8%A8%D9%84&l=0 Rostamhttp://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%D8%B1%D8%B3%D8%AA%D9%85&l=0 Rodabeh oder Rodaba e Kabulihttp://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%D8%B1%D9%88%D8%AF%D8%A7%D8%A8%D9%87&l=0 Zal, Vater von Rustamhttp://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%D8%B2%D8%A7%D9%84&l=0 Rostam Kaman oder Rangin Kaman = Bogen von Rostam = Regenbogen Diesen Mythen werden zwar von den nicht-paschtunischen Stämmen in Afghanistan eine besondere Bedeutung beigemessen, jedoch taufen viele Paschtunen aber auch die Bewohner in Pakistan und Indien, auch die Pathanen in Indien,  ihre Söhne Esfandyar oder Espandiyar, Jamschid oder Namen aus der iranischen Mythologie wie Fawad oder Farhad, Shirin.

Amar77
Amar77 4 years ago

Die Figuren, Gestalten und Helden der iranischen Mythologie wie Rostam, Mehrab und Sorab, Sorch But und Safed But, Shahmama und Solsol,  Farhad (http://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%D9%81%D8%B1%D9%87%D8%A7%D8%AF&l=0), Zahak, Bahram  usw.,  kommen in den Märchen und Erzählungen von fast allen Einwohnern des heutigen Afghanistan, insbesondere auch in den Erzählungen der Bevölkerung der Hazara, die fälschlicher Weise  ( http://www.alamahabibi.com/English%20Articles/E-Hazara.htm) „als Nachkommen von Tausendschaften von Dschinges Khan“ bezeichnet werden.  In den Gebirgsketten von Hindukush werden Gedichte von Farsi-Dichtern  u.a. auch Shahnama von Ferdaussi mündlich weitererzählt und gelegentlich vorgelesen. (Siehe den Beitrag von Basier Ahmad Hosseinzadah in auf BBC-Internet-Seite http://www.bbc.co.uk/persian/afghanistan/2009/02/090217_a-hazara-stories-hasanzada.shtml ) Bekanntlich gelten die berühmten Sprichwörter („Rom wurde nicht an einem Tag gebaut“, „Erfolg haben viele Väter“, „gutes Ding will weile haben“, alle gute Dinge sind drei“)  auch für die Gründungserklärung von der Stadt Kabul.  Laut römischer Mythologie ist Rom von Romulus und Remus (also von zwei vom kapitolinischen Wolf gesäugten Säuglingen gegründet, die von ihren Eltern ausgesetzt worden waren).   Zarah Brechna, die Enkeltochter des großen paschtunischen Dramaturgen und Künstlers Abdul Ghafor Brechna (1907-1974), zälhte in ihrer im Jahre 2007 herausgegebenen Dissertation (2004), die Sagen der nicht-iranischen Mythologie auf, was die Namen und die Gründung  von Kabul betreffen.

  • Kabul ist eine Zusammensetzung aus zwei Wörtern wie Kah = Stroh und Pul =Brücke. Im Kabuler Kessel soll See existiert haben, in dessen Mitte sich eine Insel befunden haben. Ein großer König ließ dort eine Brücke aus Stroh bauen, um dort zu gehen,  wo getanzt, musiziert und gesungen wurde.
  • Kabul überfügte über berühmte Bazare (das Bild Char Satta, „vier Dächer-Bazar von dem großen Brechna).  Hier gab es viel „Kah“ Stroh,  das zu Pul = Geld wurde oder umgekehrt.
  • Der Name Kabul – in Anspielung auf die römische Mythologie – soll aus Namenssilben der Söhnen von Noah   „Cakool“ und „Habool“   = Kabul entstanden sein. (von einem Briten Sire Alexander Burnes 1834)
  • Andere bringen die Namensgebung auf die Adams Söhne „Cabil“  und „Habil“ ( deutsch Kain und Abel).  Nach Babur liegt der Grab von Cabil im Süden der Festung Bala Hissar, so Zahra Brechna.
Literatur: Das historische Zentrum von Kabul, Afghanistan von Zahra Brechna, 2004http://books.google.de/books?id=a1Lx2cx8QjYC&pg=PT40&lpg=PT40&dq=Zahra+Breshna+Kah+Pul&source=bl&ots=-onGzM3TdO&sig=DuoAw04Dd-1rIjiEAWGDfR1oonM&hl=de&ei=cXdMS5yTOMLesAbm3_D8Cw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CAoQ6AEwAA#v=onepage&q=&f=false (Fortsetzung folgt)

WaWa
WaWa 4 years ago

also das ist mir jetzt ganz neu.. kahpul?!

 

man schreibt doch KABUL! und auch auf persisch/ dari schreibt man es so.. kaf, alef, be, lam! :/

anstatt dass mir dieser topic klarheit verschafft habe ich nur noch mehr durcheinander im kopf… :/

Amar77
Amar77 4 years ago

Die Sagen und Mythen sind wirklich sehr verwirrend. Mythen können historisch wahr oder falsch sind, dennoch gehören zur Kulturgeschichte eines Landes, eines Volkes und damit ihre Bedeutung. Nehmen wir die antibritische Heldentat von Malalai während der Kämpfe bei Maiwand als Beispiel. Sie wird als „afghanische Jungfrau von Orleans“, also „Jeanne d’ Arc“ bezeichnet, die der Hundertjährige Krieg zum Sieg der Französen beendete. Über diese paschtunische Heldin gibt es bis auf ein zweizeiliges Paschto-Gedicht, Landi oder  Landai,  sonst Legende und keine Kenntnisse, dennoch ist sie nicht nur bei Paschtunen in beiden Staaten (Afghanistan und Pakistan) als Symbol des Widerstands geworden. Alle denken, dass die Geschichte wahr sei. Also die Millionen von Paschtunen als indo-iranische Stämme z.B. in Pakistan können ihre Identitätensmerkmale nicht ändern, weil ihre Gebiete annektiert, geteilt und erobert worden sind und der Name ihrer Siedlungsgebiete sich in Pakistan geändert hat. Oder sollen sie sich nun „Pakistani“ umbenennen. Sie sind zwar pakistanische Staatbürger, aber sie bleiben weiter hin Paschtunen. Also Staatsgrenzen sagen nicht aus, zu welchen Sprach- und Kulturkreisen Menschen angehören.  Nun zur Bedeutung und Entwicklungsgeschichte des Begriffes  „Iran“Orte werden in neu-iranischen Sprachen (Farsi/Dari, Paschtu, Belutschi und Kurdi usw.) entweder mit Nachsilbe „stan“ oder „an“ gebildet.  So gibt es zahlreiche Orte, Städte und Provinzen in Iran, Afghanistan, Pakistan und in Zentralasien, die mit „an“ enden wie z.B. Mazendaran, Zahedan, Sistan, Belutschistan, Hamadan, Kerman, Esfahan ,  Gilan, Teheran (Iran).  Bamiyan, Baghlan, Samangan, Laghman, Jozjan, Baghman, Parwan,  (Afghanistan), Multan und Mardan (Pakistan) und selbst die Bezeichnung „Iran“. In alt-iranischen Sprachen sind solche Annagramme oder Palindrome zu finden „ana“, bzw. na eria, aria usw. So wurde aus Era Herat, aus Ariana = Arian,  Era oder Ira und schließlich Ir(a)an. Bei Bildung von zwei Alef wird eine Buchstabe bzw. bzw. ein Laut getilgt (linguistik Tilgung = Auslassen). a+a=a 

  1. http://www.alamahabibi.com/English%20Articles/E-The_Language_and_Literature_of.htm
  2. http://www.alamahabibi.com/pdfs/A_Linguistics_zuban%20wa%20adabyat%20afghanistan.pdf
 Außerdem sind diese Begriffe von der griechischen Wortbildung stark beeinflußt. Deshalb sind einige Silben der altiranischen Wörter in der neu-iranischen Sprachen verschuben, permutiert worden. (Permutation = Vertauschen).  Solche Palindrome oder Ananyme gibt es oft in der Sprachentwicklung häufig. Übrigens aus „Estafil“ („staphile“ =Weintrauben“ gegründet von Alexander dem Großen in der Provinz Kabul wurde Istalef . Doch laut des Volksmunds soll der Gründer der Stadt ein  Gelehrter namens „s t a d“ (Ustad) „asta Alef“ gewesen sein, der über Kenntnisse in Weinbau und Keramikherstellung verfügte.  Hier wurde gezeigt, dass die Wortbildung in iranischen Sprachen und insbesondere in Farsi sehr kreativ ist.  „Kabl“ wird geschrieben und Kabul gesprochen oder „astadalef“ geschrieben und „stalef“ gesprochen. So kann auch bei Kahpul gewesen sein, dass die Buchstabe „hegerdak“ (h) in manchen Wortbildungen  verschwindet. Z.B. bei „zendah“ (lebendig, am leben, unverzögert), aber Zendagi (Leben) ist die Buchstabe „h“ verschwunden. Außerdem die Sprecher der Sprache Fari haben Schwierigkeiten Hauchlaute zu akzentuieren, nicht wahr?!

Amar77
Amar77 4 years ago

Nun nach so vielen Mythen und Märchen  können wir weiter nachdenken, wann und wie und von wem Kabul gegründet ist.  Städtebau ist  ein Entwicklungsprozeß  und kein fester Zustand. Menschen gründen Städte und sie  zerstören sie und bauen wieder auf. Auch Naturereignisse können Städte zerstören . Es kann nicht eindeutig gesagt werden, wer Kabul in Urzeiten gegründet  und zerstört hat.  Funde aus archäologischen Ausgrabungen (Hunderttausende Exponate in Kabuler Museum) haben Hinweise über die Entstehungsgeschichte von Kabul gegeben. Der überwiegende Teil sagt aus, dass die indo-iranischen Stämme aber auch mongolisch-chinesischen Völkern (die als La-Chin und Ma-Chin bezeichnet),  zur Städtentwicklung in den vergangenen Zeiten beigetragen haben. Auch Hazara und anderen türkstämmigen (altaisch)  haben ebenfalls eine 5. jahrtausende Geschichte auf dem Boden des heutigen Afghanistan. Hazara bedeutet in Farsi Millenium (Jahrtausend).  Eindeutig ist, dass Kabul in prähistorischen Zeiten gegründet war und Kabuls Reichtum auf die Entstehung der Seidenstraße und die Indus-Kultur (2800 v. Chr. Bis 1800 vor. Chr.) zurückzuführen ist. Dies ist basiert auf vedische Literatur in Sanskrit und avestanische Literatur in der Keilschrift (Khate Mechi) der Ächameniden. Weil Bahramanismus bzw. Induismus eine der ältesten Religionen (Paganismus=Vielgötterei) sind, die zwischen 4000-5000 Jahren vor unserer Zeit entstanden sind, so wird vermutet, dass die Hinduisten zu den ersten Gründungsvätern von Kabul gehören. Auch die indoiranischen Stämmen haben das Reich von Gandahara gegründet,  dessen Zentrum Kabul und Swat und Umgebung der Zuflüsse von Indus (Sindh) bis Alexandria (heutige Stadt Kandahar) war. Kabulfluß mündet in Indus und ab Attok-Brücke  (peshawar) heißt auch Sindh. Seit 500 vor Chr gehörte Gandahara und die Stadt Taxila zu der Achämeniden-Dynatsie.Kohe Assemai ist der indische Name von dem Kabuler Berg, der heute als TV-Berg bezeichnet wird. Assemai (auf Sanskrit  bedeutet Mutters Hoffnung) und ist auch ein hinduistischer Meditationsort in Kabul.  Hier in Kabul, wurde und wird die Skluptur  Ganesha  geehrt, der womöglich in 5. Jahrhundert nach Chr hergestellt wurde.http://www.bamiyan.de/kabulm3/pages/69k_ganesha111.html(Kabulfluß zwischen dem Berg von Scher Darwaza und Kohe Assamai). Auf dem Berg von Scher Darwaza bis zum Zitadelle von Bala Hissar und weiter befindet sich eine über 6 m höhe und km lange Mauer, die mindestens zwischen  1. Jahrhundert bis 5. Jahrhundert gebaut wurde. Für den Mauerbau in vorgeschichtlicher Zeit ist China bekannt.  Also kommen für den Bau für die ca. 2000 Jahre alt Stadt- und Bergmauer auf Scher Darwaza kommen die Hinduisten sowie die Yaftaliten (Hepthaliten) bzw. Weiße Hunnen in Frage. Weiße Hunnen  sollen aus einer Mischung von  mongolisch und indo-iranischen Stämmen zusammengesetzt worden sein. http://static3.bareka.com/photos/medium/2226562/kabul-landscape.jpgEinige hinduistischen Namen sind bis heute erhalten geblieben z.B. Tangi Shiva (Shiva Lake Shiva See), Shiwaki, Hindaki usw.). Runien bzw. zoroastrischen Tempeln , buddhistische Stupas um Kabul z.B. die Minarette von Chakari  (siehe auch Minar-i Chakri) zeigen , dass die avestanische Tradition neben Anhängern anderen Religionen in Kabul lebten. Kabul wird  deshalb als eine tolerante Stadt gelobt. Soldaten und Kriegsgeräte dürften nicht in die Stadt kommen. Sie müssten außerhalb der Stadt stationiert werden und nur bei Festtagen in möglicherweise von Yaftaliten (Hepthaliten) angelegten  Chamane Uzure (Öffentlichkeitswiese) Paraden halten. Diese Tradition wurde erst mit dem Putsch von Daud gebrochen, als Kriegsfahrzeuge und Panzer das Bild der Stadt geändert haben.Somit sind viele, die als Gründungsväter von Kabul in Frage kommen.Fortsetzung folgt

Amar77
Amar77 4 years ago

Sie alle , ob sie zoroastrisch oder hinduistisch, ob mongolisch oder türkisch, iranisch oder nicht-iranisch sind, haben zur Schaffung von  Kultur und Kunst, Musik und Literatur und Tanz und Gesang in der Region Kabul bzw. Kabulistan beigetragen.

 

Im Bereich der Literatur spielen die indische Texte  eine große Rolle und eine starke Einfluß auf das Erziehung- und Bildungssystem der Menschen der Stadt am Kabulfluß. Panjatantra (Fünf Gewebe bzw. Panj Ketab) (arabisch Kalila und Damna = Schakal und Löwe) und die Geschichten von Hazar Afsan ( Tausdenundeine Nacht-Geschichten (arabish alf laila wa laila) sind indische Urschriften und haben  indo-iranischen Ursprung. Sie sind zuerst von Sanskrit (eine Art Muttersprache aller indo-iranisch und indo-europäischen Sprachen) in mitteliranische Sprache übersetzt worden. Burzoe hat die Urstoff aus Sanskrit ins Mittelpersische übersetzt. Ruzbeh Parsi, genannt als  Ibne Muqaffa hat diesen indo-iranischen Stoff im 8. Jahrhundert von Mittelpersische ins Altarabische übertragen. Manche haben angenommen, dass die beiden indischen Stoffe (heute gehören Kalila und Damna und  der Tausdenundeine Nacht zur Weltliteratur) aus dem Arabischen stammen, zumal die Texte in der Zeit von Haron ul Raschied islamisiert wurden. In Europa sind die Geschichten erst im 12. bis 15. Jahrhundert bekannt. Selbsverständlich gehört sie auch zur Literatur der arabischen Sprache ale eine der Altsprachen in der Welt der Literatur.

 

Doch erst die Namen der Figuren zeigen, dass die Namen indo-iranischer Abstammung sind. Z.B. sind die Namen der Protagonisten und Antagonisten wie  Shaharzad  bzw. Scheherazade und Shaharyar  indo-iranisch. „Zad“ und „zai“ und yar sind Nachsilben für iranische Sprachen (Farsi und Paschtu usw. ) charakterisiert. Shahr bedeutet Stadt, Scher =Löwe und Yar bedeutet Freund, sind iranische Wörter.

 

Den avestanischen und vedischen Liedern, Tänze und Gesänge und die hinbduistischen Einwohnern Kabul zu verdanken, dass heute soviele Musikinstrumente allein in Kabul entstanden sind und heute als gemeinsame indo-iranischen Musikinstrumente sowohl in Afghanistan als auch in Indien gespielt werden.

 

Bis 10. Jahrhundert nach Christus war Kabul von Kabul Shahan bzw. Kabulshahi oder Hindushahi regiert. Im 9. Jahrhundert hat der Vater der Dari-Literatur bzw.  der neupersischen Sprache des Dari Rudaki, geboren 859 im heutigen Tadschikistan. Kalila und Damna aus dem Arabischen ins neupersischen Sprache in Gedichtform übersetzt. Erst in der Zeit der Moghuldynastie wurde Kalila Damna von der Urfassung (Sanskrit) in Farsi abermals übersetzt.

 

Zerstörung und Wiederaufbau von Kabul nach dem Fall der Kabulshahan bzw. Hindushahi folgt bald.

WaWa
WaWa 4 years ago

amar jan besten dank für deine präzise und lange antworten.. doch ich muss leider sagen, dass ich keien zeit und keine geduld habe so was langes zu lesen…:/

 

ich bin mir sicher du weisst wovon du schreibst, dann versuche das doch in halb so langen beiträgen wie bisher zusammen zu fassen? :D

danke im voraus amar jan! ;)

Amar77
Amar77 4 years ago

 WaWa Jan, danke für das Feedback. 

Um schlußfolgern zu können, sind an der Gründung und dem Aufbau von Kabul viele Menschen, Einheimische und Auswanderer, iranische und nicht-iranische Stämmen beteiligt gewesen. Wenn wir die Stadtentwicklung berücksichtigen, so haben viele Dynastien für den Aufbau und für die Verschönerung von Kabul mitgewirkt. Das ist vor allem für heute sehr wichtig. Sonst ist eine Staatsbildung, geschweige eine sog. “national Bildung” in Afghanistan unmöglich, wenn eine Gruppe die historische Rechtsmäßikeit der anderen Gruppen die in Frage stellt. Falls die Menschenkinder aus einem Geschlecht abstammen würden, dann sind alle Flüchtlinge und Fremdlinge in Kabul. Es geht um Integration aller Menschen in Kabul, in Afghanistan und nicht um Segregation bzw. Entmischung von Einwohnern von Kabul.

Allein die Moghul-Dynastie, Babur als Begründer,  haben zahlreiche Gärten und Parks angelegt z.B. Baghe Ali Mardan, Baghe Wazir, Gul Bagh , Bagh e Latif, Baghe Alam Ganj und nicht zuletzt Baghe Babur angelegt. Kabul war in der Zeit von Babur als Hauptstadt der Moghuls.Moghuls Gärtner haben weiter in Indien (heute Indien und Pakistan) zahlreichen Freizeitparks, aber auch in Europa Gärten angelegt. Französen haben ihre Gartenbauer darum gebeten, dort Lustgarten für Frankreich anzulegen.  

 

Kabulzada
Kabulzada 3 years ago

In der Iranistik und der Anthropologie wird der Begriff Iraner (selten auch Iranier) für die indo-europäische Bevölkerung Indiens und des Nahen Ostens verwendet. Wenn es in dem Artikel heisst, dass Kabul von ‘‘Iranern’‘ (was ich nicht annehme) erbaut wurde (sondern von iranischen Stämmen), dann wird damit gemeint, dass die Stadt Kabul einst von Nachfahren indo-iranischer Einwanderer gegründet wurde, die eventuell auf eine nicht-indoeuropäisches Urvolk (Drawiden?) wohl oder übel gestossen sein müssen, die sie vertrieben haben. Sie nannten das Gebiet, von Anatolien bis zum Hindukusch Aryanam-Vaey (Land der Arier; avestisch) (Griechisch: Ariana). Diese Daten sind nicht nur in der heiligen Schriften der Parsen, unteranderem in der Avesta, festgehalten, sondern auch in der Rig-Veda, dem ursprünglich heiligen Buch des Hinduismus. Auch in der Schahnama, geschrieben von Narseh Heravi, erweitert durch Daqiqi und Piruza Kabuli und verewigt durch Firdowsi (alle aus Chorasan) ist der Begriff Iran festgehalten, sowie in zahlreichen persischen Schriften, wo sich die Herrschaften als Könige von Iran verstanden, so die Ghaznawiden, Tahiriden, Saffariden, Farighuniden, Samaniden, Ghuriden, Kart Maliks und Sardebarans, Mihrabans, Barmakiden, Rostamiden etc. Ferdowsi kannte Chorasan selbst nur als ‘‘Iran’‘, genauso vorislamische Imperien wie die der Sassaniden (Ehran-Shahr; mitteliranisch: Eeran/Eyraan, verwurzelt in Aryanam-Vaey). Die Schahnama-Kenner wissen, dass fast alle Orte in seinem Buch Orte aus Chorasan sind. Sei es Kabul, Balkh, Zabul, Herat, Sistan usw. Vor 150 Jahren gab es keine Einzelstaaten wie den Iran, Afghanistan oder Pakistan. Iran und Afghanistan waren ein ganzer Staat unter verschiedenen Herrschern aufgeteilt. Das heutige Gebiet Afghanistan bildete ein Teil des historischen Chorasans (Land der aufgehenden Sonne) und war die östl. Großprovinz Persiens. Damals gehörte auch Pakistan zu Indien. Die Geburt einer Stadt oder bestimmte Ereignisse innerhalb der iranischen Zivilisation die in der Vergangenheit passiert sind, sind eng verknüpft mit iranischen Mythen (siehe Schahnama) und der herrschenden kulturgeschichtliche Identität. Esfandiar gilt als der zweite König aller Iranier und Inder (bei ihnen bekannt als Aasapanta) und Vater Kabuls. Kabul, heute noch nach wie vor persisch dominiert und ethnisch durch entsprechende Völker (’‘Hazaras’‘) derselben Kultur und Sprache angehörend, kann in der Tat sogar behauptet werden, dass sie von Iranern (im Sinne von Angehörige des heutigen iran. Staates) gegründet wurde, da die Tadschiken (Kabulis) ihre mehrheitliche Herkunft auch bei den Persern haben. Ausnahmen sind Pamiris, Baraki Baraks, Zangletschis und einige andere tadschikische Untergruppen, die ihre Herkunft auf die ursprünglichen Baktrier, Parther Sogdier und diverse andere Völker der Region beziehen. Ihre Vorfahren haben die Region bewässert, bewirtschaftet und urbanisiert und das seit ca. 3500 Jahren. Einige Völker die mit den Vorfahren der modernen Tadschiken lebten existieren heute nicht mehr oder nur noch in geringer Zahl (Paschai, Ormuren, Paratschis). Vor der arab. Eroberung wurden viele getötet und mussten in die Isolation flüchten. Im Mittelalter wurde der westliche Teil Kabulistans (Kabulistan: Gebiet, dass sich von Panjschir bis nach Peschawar erstreckte) nach wie vor von persischen Stämmen, Arabern, Türken, Indern und Mongolen als Bakhtarzamin (’‘Baktrien’‘) verstanden.

Ali Gee,

persische Architekturen aus Schiraz, Tehran, Azerbaidschan, Kabul, Herat, Bukhara, Khiva, Samarqand und Badakhschan haben in der Tat Delhi gegründet. Delhi lag einst knapp 600 Jahren seit dem Einfall der Hunnen in Schutt und Asche. Immerhin wurde Bagdad, zu seiner Zeit 10mal größer als Delhi und umso mehr bevölkerungsreicher von persischstämmigen Prominenz aus ganz Zentralasien gegründet (siehe Abbasidenherrschaft).

Don, 

Maulana war weder ‘‘Afghane’‘ noch wusste er was ‘‘Afghane’‘ ist. Afghanistan wurde offiziell 1919 gegründet und inoffiziell 1898. Wie die Pakistanis, die, wenn sie die Geschichte ihres Landes kennenlernen wollen, sich die indische Geschichte vor Augen führen müssen, so muss Afghanistan sich die Geschichte Chorasans und Arianas vor Augen führen. Der heutige Staat ‘‘Afghanistan’‘ hat aber nichts mit Maulana oder sonst irgendeinenaus der Vergangenheit zutun, vorallem nicht, wenn Maulana wirklich ein ethnischer Perser war. In der heutigen Sprachgebrauch ein Tadschike. 

Amar, 

Paschtu ist keine eigenständige Sprache. Eine indoeuropäisierung der Sprache erfolgte durch die indischen Idiome und der persischen Sprache, sowie die Assimilierung einiger Hindu- und iranische Stämme, über deren Sprache einige Lehnwörter übernommen wurde (darunter zählen auch Vokabular die durch Paschtu Tolana paschtunisiert wurde; z.Bsp. shpa, aus dem Neupersischen Schab, Gul, aus Gul(ag) , genauso aus dem Arabischen, Türkischen usw.) . Paschtu hat ja auch eine Vielzahl von nicht-indoeuropäischen Wörtern, deren Wurzeln unbekannt sind. Und Paschtunen in Kabul gehören zu den neuen immigrierten Völkern, die zur Zeit Abdurrahman aus Pakistan und dem Süden des Landes in den Norden gezwungenerweise angesiedelt wurden

Kabulzada
Kabulzada 3 years ago

Das ‘‘p’‘ und ‘‘f’‘ hat nichts mit Araberisierung zutun. Immerhin existiert das P nach wie vor (Parsi, Palavan, Parvis etc.). Es ist beides richtig. Wie in diesem persischen Meisterwerk existiert das gleiche Phenomän in Khodainamah (ähnlich wie das Königsbuch) und Marwuzis Kasside. Der Grund jedoch hierzu liegt in der dialektischen Widergabe der Aussprache. In der östlichen Veriante des persischen ist der uvular und das postero-dorsal stärker ausgeprägt. Im Iran heisst Grab Ghaber (Gh), während man je weiter von Tehran oder Schiraz aus nach Osten geht, kommt immer mehr ein ‘‘Q’‘ zustande. Deshalb heisst es auch bei uns Qaber, wird aber sowohl im Iran als auch in Afghanistan mit einem ‘‘Qaf’‘ قبر geschrieben, ebenfalls ein Phenomän, dass in Pakhtu kaum existiert, aber wohl in Paschtu (Transkription). 

Der Link über die Hazaras kann man ignorieren. Zumal der Text an sich einfach nur lächerlich ist und nicht annährend authentisch wirk, geschweige denn wissenschaftlich. Vorallem weil er von Abdul Hai Habibi stammt. Genauso lachhaft und prekär sind die ‘‘nicht-iranischen’‘ Mythen von Frau Zahra Brechna. ‘‘Pul’‘ und ‘‘Kah’‘ LOL ...Begriffe, die aus dem englischen und dem türkischen stammen. Zuviel Hokuspokus fokusiert und ebenfalls kein archäologisch-wissenschaftliche Studie darstellt, lediglich die eigenen zusammengehäuften Versuche, etwas zu erklären, wo von sie selbst nicht viel weiss. Übrigens war Brechna kein Paschtune, sondern ein Hazara und ein Untergebener unter Zahir Khan.

Kabulzada
Kabulzada 3 years ago

Amar, es gab niemals eine Malalai von Maiwand. Sie ist eine utopische Figur, die zum ersten Mal in Puta Khazana Erwähnung fand. Niemand kannte den Namen vor 1936. Auch die persischen Schreiber (Heratis) unter Ayyub Khan und seine shiitischen Krieger (Farsiwans) die bei Maiwand die Engländer bekriegten haben niemals eine solche Person erwähnt oder jemals gesehen. -stan und -an sind zwei unterschiedliche angehängte Nachsilben. Das persische Stan hat sich aus dem alt-iranischen bwz. proto-indoreuropäischen samna (vergl. osteuropäische Sprachen) gebildet, heute auch als Samin (Grund, Boden) verwendet. -An, weggefallen ist der Konsonant ‘‘g’‘, aus -Gan (gehören zu). Und auch nicht immer bildet -an eine eigenständige Nachsilbe. Wie im Falle Tehran stellt  -an nicht eine Eigenständigkeit dar, sondern gehört zum Persian ‘‘ran’‘, abgeleitet aus dem antiken Raya (Mar+dan, nicht mard+an; macht kein Sinn und kann nicht übersetzt werden). Alles andere deiner eigenen Behauptungen wie Istalif stamme aus ‘‘Ustad’‘ und ‘‘asta alef’‘ ist einfach nur idotisch. Istalif, ursprünglich in der makedonischen Form mit Wein übersetzt, im Persisch genannt Mahey, leitet sich demnach aus dem makedonischen Istafil. Das hat gar und gar nicht mit kreativ sein der Sprache zutun, sondern mit der Lautenverschiebung der Sprache, die ja zum Teil bestimmte Konsonante nicht mehr urregulär widergibt. Aus druj wurde drugh (Lüge), verwandt mit dem deutschen Trug. Wenn man schon eine Sprache nicht versteht, sollte man sich a. keine Quellen und Links benutzen, die keine Quellen darstellen, sondern mehr oder weniger die eigenen Wünsche und Schlussfolgerungen (Abdul Hai Habibi konnte noch nicht mal Paschtu richtig sprechen, aber war davon überzeugt, dass Amerika, Mexiko, Bulgarien, Kroor etc. aus dem Paschtu stammten)b. von komplizierten Themen fern halten. ‘‘Ma-Chin’‘ und ‘‘La-Chin’‘ (was sollen das sein und wo findet man Quellen zu diesen Begriffen?) stellt dabei alles andere von dem Schwachsinn was ich bis jetzt gelesen habe in den Schatten. Und was ist das bitte für eine Erklärung ‘‘zindah’‘ und Zindagi. Hää??? Zinda und Zindagi/Zindahgi und Zindah.  ‘‘Hazara’‘ bedeutet Tausendschaft (Schar) und hat nichts mit Millenium zutun. Woher hast du so eine blöde Definition her? Die Hazaras waren ursprünglich eine turko-mongolische Gruppe unter Djingis Khan, die sich in Bamian Tal innerhalb der tadschikisch-schiitische Bevölkerung niederliess. Dabei haben sie die Sprache und Kultur, sowie Sitten und Traditionen der dort ansässigen Bevölkerung übernommen. Mit ihrer Islamisierung wurde ihnen ermöglich, assimiliert zu werden und selbst zu assimilieren. Viele Hasaras haben keine rein asiatische Züge, sondern weisen starke kaukasische Merkmale, die man bei den meisten Völkern in der Region auch kennt.  Das Tausendundeine Nacht stellt eine Sammlung indischer, persischer und arabischer, sowie aus der Neuzeit einige europ. Geschichten dar, wobei die meisten Geschichten (Schirazadeh, Schahryar, Ali Baba, Sind Bad, Der Greif usw.) iranischen Ursprung haben. Merkmale dazu sind unteranderen die verschiedenen Orte in denen die Haupthandlungen spielen. Mal in Balkh, mal Herat, Bukhara, Schiraz, Tus, Kabul, Delhi, Duschanbe. Einige Geschichten sind sogar aus politische Ereignissen entstanden wie in der Geschichte von Die Chinesische Prinzessin, die ihren historischen Wurzeln bei den Heftaliten aus Bukhara hat, die das Chinesische Haus ihr Tochter (Prinzessin) dem Herrscher (Aksunvar von Bukhara) zur Frau gaben. ‘‘Zad’‘ und ‘‘Yar’‘ haben in der Tat indoiranische Wurzeln (aus dem mitteliranischen datas  -gegeben und ‘‘yarand’ – Freund/Kumpanen/Weggefährte), aber ‘‘zai’‘ nicht. Zai kommt aus dem türkischen ‘‘soy’‘ und ist mit dem mongolischen zxy verwandt. Auch ‘‘khel’‘ hat seinen Ursprung in dieser Sprachgruppe. Ursprünglich aus dem alt-türkischen -aqul (heute -ogul, -oglu) wurde der Begriff mit der Zeit paschtunisiert, wobei heute noch in einigen turko-mongolischen Idiome ein nahverwandter Begriff, -ahel/heli, verwendet wird. Wie diese Zentralbegriffe, gehören viele andere Begriffedes Paschtus zu den türkischenIdiome. ‘‘Kaka’‘, ‘‘Aka’‘, ‘‘Khala’‘, ‘‘Lala’‘, ‘‘Loya Jirga’’, ‘‘ane’‘ ...
Rudaki hat K&D nicht aus dem Arabischen ins Persische übersetzt, sondern aus dem Sanskrit ins Persische und später ins Arabische, nicht jedoch das Werk mit starken iran. Elementen beeinflusst zu haben. Zur Zeiten der Moghulen war das Werk längst vergessen. Damals war das Königsbuch Gang und Gebe unter allen Königshäusern der islamischen Welt. Ps: Esfandiar/Espandiar bedeutet Aus der Heiligkeit geboren oder Von der Seeligkeit gegeben (im übertragenen Sinne). Wortwörtlich würde sein Name einfach mit ‘‘Freund/Weggefährte des Gesegneten’‘ übersetzt werden. Ein Bezug auf Zarathustra und seine Lehre. Ich würde jedem raten sich selbst über alles zu Informieren. Sonst stößt man auf Beiträgen, die weder wahrheitsgemäß nach den Regularien de rLiteraturangaben entsprechen, noch in irgendeiner Weise ihre Objektivität bezeugen können. Von den gepasteten Links brauchen wir gar nicht zu reden. 

Amar77
Amar77 3 years ago

Guten Tag allerseits,

Guten Tag Kabulzada,

ich danke für die wertvollen Informationen. Ich habe viel von Deinen Beiträgen gelernt. Ich sehe, Du schätzt den großen Ferdaussi, der vor ca. 11 Jahrhunderten in Ghazna (heute Ghazni) sein Meisterwerk Shahnamah besser Shahnameh (eh gardak bzw. hedotschama sagen und schreiben die Ostiraner und ah bzw. a statt eh akzentuieren sie, nicht wahr? ) verfasste. Ma Chin und La Chin sind terminus technicus (bekannte Ausdrücke). Z.B. Ferdaussi hat davon mehrmals gesprochen bzw. geschrieben. Ferdaussi schreibt in Shahnameh bzw. Schahnama folgendes: Zwischen ماچين (Ma Chin) und  چین  (Chin) machte auch Ferdaussi einen Unterschied.

http://shahnameh.recent.ir/default.aspx?p=search_pattern&q=%D9%85%D8%A7%DA%86%D9%8A%D9%86&l=0

Wenn man لاچين (La Chin) googlet, findet man darüber auch viel Wissenswertes. Nun bitte ich Dich, Kabulzada Jan, die Unterschiede zwischen diesen Ausdrücken zu klären. Übrigens: Ferdaussi verwendete auch vor ca. 1100 Jahren den Begriff Dari und Farsi

 

  • کجا بیور از پهلوانی شمار بود بر زبان دری ده​هزار
  • بسي رنج بردم درين سال سي عجم زنده كردم بدين پارسي
  • بفرمود تا پارسي دري نوشتند و كوتاه شد داوري 
zehba
zehba 3 years ago

mashallah

solche diskussionen beobachte ich immer wieder gerne :))

 

Farid26
Farid26 3 years ago

aber kein komentar dazu schreiben hehehhe

afsana89
afsana89 3 years ago

wenn ich alles durclese werde ich ohnmaechtig kann mir ein leissiger der e3s sich durchgelesen hat sagen ob es nun von iraner geegruendet worden war oder nicht ich glaube eher nicht

Temoryan
Temoryan 3 years ago

natürlich nicht!

afsana89
afsana89 3 years ago

thnx sweety gehtdochlol

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