http://www.welt.de/politik/ausland/article12894561/Westen-in-Sorge-um-Gaddafis-Giftgas-Vorraete.html

Die westlichen Staaten sorgen sich offenbar um die Giftgas-Vorräte von Machthaber Muammar al-Gaddafi. Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die „Washington Post“. Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte gelagert, wo Gaddafi geboren sein soll.

Westliche Regierungsbeamte befürchten dem Bericht zufolge, Gaddafi könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen. Nach Angaben der staatlichen libyschen Nachrichtenagentur Jana war auch Sirte Ziel von Luftangriffen geworden.


Comments


luxus-driver
luxus-driver 7 years ago

Die sollen sich was neues einfallen lassen.

Scully
Scully 7 years ago

Zivikisten? :P

AliGee
AliGee 7 years ago

*Zivilkisten sind Fahrzeuge, die von Rebellen für Selbstmordanschläge benutzt werden, denke ich….

Fortuna
Fortuna 7 years ago

Ja ja, der Westen…

“Mit der wachsenden Zahl ziviler Opfer wächst auch die internationale Kritik an den Luftangriffen westlicher Staaten auf Libyen. Nach Angaben der libyschen Führung warhttp://www.afghanmania.com/de/board/new_post/?post_id=58588&mode=editen schon bei den ersten Angriffen der westlichen Allianz am Wochenende 64 Menschen getötet und 150 weitere verletzt. Die meisten seien Zivilisten. Der britische Verteidigungsminister Liam Fox widersprach dem nicht und beteuerte lediglich, die Angriffe würden mit sehr zielgenauen Waffen geführt, so dass „Kollateralschäden“ minimiert würden. [...]
China bedauerte den Einsatz militärischer Gewalt. Russland kritisierte, dass auch Brücken bombardiert würden. [...]
Auch nach Ansicht des weißrussischen Außenministeriums gehen die Raketen- und Bombenschläge gegen Libyen über den Rahmen der Resolution des UN-Sicherheitsrates hinaus und gefährden die Sicherheit der friedlichen Bevölkerung. Die Republik Belarus rief die an der Militärintervention beteiligten Staaten daher auf, „die Kampfhandlungen, die Menschenleben fordern, unverzüglich einzustellen“ [...]
Morales (Präsident Venezuelas) wies darauf hin, dass das wirkliche Interesse der Interventionsstaaten nicht bei den Menschenrechten, sondern in der Macht über das libyische Erdöl liege.[...]
Die Angebote des venezolanischen Präsidenten zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln, waren vom Westen ebenso ohne weitere Begründung ausgeschlagen worden wie verschiedene Waffenstillstandsangebote Gaddafis. [...]
Die militärischen Aktionen gehen über den Schutz der Zivilbevölkerung weit hinaus. Das eigentliche Ziel ist der Sturz Gaddafis. [...] “

Quelle:

http://www.hintergrund.de/201103211450/globales/kriege/bomben-treffen-zivilisten-internationale-kritik-an-westlicher-militaerintervention-in-libyen-waechst.html

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