danach kamen die Arabern und erzwangen uns zum Islam…

Dies habe ich heute zufällig gelesen. Was meint ihr dazu?

wurden wir gezwungen zum Islam zukehren oder wurden wir “überzeugt”?

bitte versteht mich nicht falsch und fangt keine falsche Diskussinen hier. Es geht nur um ein Thema welches diskutiert werden soll und keine falsche Behauptungen oder Vorwürfe gegen unsere Religion.

meine 2. Frage: wären wir noch Buddhisten, wäre die Situation in Afghanistan jetzt besser?


Comments


BaIu
BaIu 8 years ago

wären wir nicht buddhisten gewesen, hätten wir nicht die größten stehenden buddha-statuen der welt in unserem land.

unsere geschichte zeigt dass kein volk konnte uns zu irgendetwas zwingen. es waren sehr viele in unserem land, mongolen, alexander der große, perser, türken, araber, engländer, russen, amis usw. vondaher kann man davon ausgehen dass dass wir überzeugt wurden.

Deutsch68
Deutsch68 8 years ago

Wawajan,

die Araber haben Afghanen mit den gleichen Mitteln überzeugt wie die Volksgruppen in sonstigen Regionen Asiens, Afrikas, und Europas. Kleiner Tipp: Das wichtigste “Überzeugungsmittel” für den Islam ziert die Nationalflagge Saudi-Arabiens :-P.

Nach meiner Ansicht wären die Afghanen wahrscheinlich besser gefahren, wenn sie beim Bhuddismus/Zoroastrismus geblieben wären. Obwohl – Nationalitätskonflikte konnten im Lauf der Geschichte noch durch keine Religion im Keim ersticken werden. Also vielleicht auch nicht….

Scully
Scully 7 years ago

@Deutsch
Die Nationalflagge von Saudi-Arabien besteht seit 100 Jahren und Afghanistan wurden vor mehr als 1000 Jahren zum Islam gekehrt.

@Wawa
Und warum waren die Afghanen buddhistisch? Wurden sie damals auch gezwungen um Buddha als Gott an zu erkennen? Oder waren sie von Natur aus geborende Buddhisten?

Elly
Elly 7 years ago

Laut all d religiösen Bücher wird außer der einzig wahre Gott nichts anderes angebetet. Es ist bekannt, dass man keine Figuren, od Statuen vergöttern sollte. Kein Mensch wird gezwungen, die Religion Islam anzunehmen. Jedes Jahr konvertieren etliche Menschen zum Islam, die ganz sicher nicht gezwungen werden. Wir können echt mit Beglückung sagen, dass Afghanistan ein islamisches Land war und nicht gezwungen sondern begeistert wurde, die wahre Religion anzunehmen. Wir können mit Beglückung sagen, dass wir zu dieser Zeit leben und uns schon von Anfang an die Religion beigebracht wurde…..

Phenomena
Phenomena 7 years ago

Elly, weder Islam noch das Christentum haben sich auschließlich gewaltlos verbreitet. ich wüßte nicht, dass die Araber uns begeistert hätten. Wer hat dir das denn erzählt? Wahrscheinlich glaubst du auch, dass Mohammad nie gekämpft hat und die Kailfen friedlicher als Mutter Theresa waren. Wach‘ endlich auf und schaue dir ein paar Geschichtsbücher an.

Der Budhismus ist ein wesentlicher Bestandteil der afghanischen Geschichte. Wir hatten darüberhinaus in AFG Christentum, Jundentum, Hinduismus, Zoroastrismus und Naturreligionen bis ins 19. Jahrhundert.

Die islamischen Krieger (Araber) drangen im 7. Jahrhundert in das persische Reich der Sassaniden vor und etablierten dort den Islam. Im Gebiet des heutigen Afghanistans sind sie kurz darauf allerdings gescheitert. Die Kabuler Armee überwältigte die arabische Armee vollständig.

Die weitgehende Islamisierung Afghanistans gelang erst im 12. Jahrhundert. Die Afghanen aus Nuristan glaubten noch im 19. Jahrhundert an Naturreligionen.

Ob die vollständige Islamisierung Afghanistans wirklich so ein Segen war, wie du behauptest, sollte man diskutieren.

Jedes Jahr konvertieren Menschen zum Islam, Budhismus oder Christentum. Ich würde mich freuen, wenn ein paar Afghanen zum Wissen und zur Vernunft konvertieren würden. Mich nervt wieder dieser für diese Ignoranten typischer Anspruch auf die einzige und wahre Religion….brain fart!!!

WaWa
WaWa 7 years ago

ach wie ich solche heissssssssssse diskussionen liebe :o)

Scully, keine gegenfragen :)
eine normale, nachvollziehbare antwort genügt vollkommen!
danke dir!

bibi-m
bibi-m 7 years ago

Ja der größte Buddha ist aus AfghanistanAber wenn du keine falsche Diskussion haben möchtest WaWa warum dann deine Frage Wenn Afghanistan Buddistisch gewesen wäre ob es heute dort besser wäre??? Das klingt danach als würdest du der Religion die Schuld zu weisen…oder vielleicht einfach nur unglücklich von dir ausgedrückt….Mein Wissen über Situation bzw da ich nicht in Afghanistan gelebt habe kann ich viell soviel dazu beitragen aber ich bin der Meinung das es nicht besser gewesen wäre, weil ich der Meinung bin das es damit nichts zu tun hat..denn das land hatte auch schon zu zeiten des Buddismus probleme gehabt…Es hätten sich einfach nicht so viele Nationen einmischen sollen…würde ich jetzt mal einfach so provokation sagen …

WaWa
WaWa 7 years ago

хрен вам всем!!- mein beitrag dazu :o)

egal was man hier sagt, jeder versteht es so wie er/sie es verstehen möchte!

ich hab doch klar und deutlich geschrieben: ich verbreite hier KEINE FALSCHE BEHAUPTUNGEN ODER VORWÜRE gegen unserer Religion!
Ich fände es toll wenn wir darüber philosophieren würden. Es es nicht ehrlich wenn wir einfach sagen nein es wäre nichts anderes, es ist jetzt besser wie wenn es wären wenn wir buddisten geblieben wären etc…
ich meine wir sind alle stolze moslems und wir können jetzt auch nicht da was umentscheiden…
ach, ich mag nicht mehr tippen
ich schreibs morgen weiter

bibi-m
bibi-m 7 years ago

ich habe dir klar geschrieben wie ich es verstanden habe…und das es vielleicht nur unglücklich ausgedrückt ist..damit meinte ich nicht das ich der meinung bist das du so denkst oder sooo…also ganz entspannt bleibenIch habe ja auch weiter zu dem Beitrag geschrieben…also den auch zu ende lesen ;)

Scully
Scully 7 years ago

Wenn Buddhismus so toll sein soll und eine entscheidende Rolle im Friedensprocess spielen könnte, warum ist dann Thailand so unruhig? Und was ist mit Vietnam oder Kambodscha?

bibi-m
bibi-m 7 years ago

Ich finde Scully ihre fragen berechtigt und durch aus interessant…..

WaWa
WaWa 7 years ago

nein buddhismus ist nicht toll.. aber besser wie hinduismus.. (nur so ein nebengedanke von mir) :)

peace und blümchen

N00R
N00R 7 years ago

Salaam,

Afghanistan gehört zu den ersten Ländern die mit dem Islam in Berührung kamen (lange vor dem 11 JH). Der Islam war nur ein “Mitbringsel” der arabischen Eroberer, und diese waren an einer islami sierung nicht interessiert. Im Gegenteil, in der frühen Phase der islam. Expansion, verordneten sie soziale Segregation, d.h. sie schotteten sich in sog. Garnisonsstädte von den Rest der Bevölkerung ab, und der Islam sollte nur für sie, die Elite, vorbehalten sein.  

Der Islam aber, war dem Buddhismus und Hinduismus weit überlegen, und setzte sich auch bei der einfachen Bevölkerung allmählich durch. Die anderen Religionen wurden so im laufe von 500 Jahren nach und nach verdrängt.

Details kann man auch hier nachlesen:

Historische Skizze des Buddhismus und des Islams in Afghanistan

Zitat:

Dreißig Jahre nach dem Tode des Propheten Mohammed besiegten die Araber die persischen Sassaniden und begründeten im Jahr 661 das Kalifat der Omaijaden. Dieses beherrschte den Iran und weite Teile des Mittleren Ostens. Im Jahr 663 griffen die Araber Baktrien an, das die Turki Shahis mittlerweile den Westtürken abgenommen hatten. Die Truppen der Omaijaden eroberten die Gebiete um Balkh, einschließlich des Nava Vihara-Klosters und zwangen die Turki Shahis, sich ins Kabultal zurückzuziehen.

In den Ländern, die sie eroberten, erlaubten die Araber den Anhängern nichtmuslimischer Religionen, ihren Glauben zu bewahren, wenn sie sich friedlich ergaben und eine Kopfsteuer (arabisch: jizya) zahlten.* Obwohl in Baktrien einige Buddhisten und sogar ein Abt des Nava Vihara Klosters zum Islam konvertierten, akzeptierten die meisten diesen Dhimmi-Status als loyale, nichtmuslimische, geschützte Subjekte innerhalb eines islamischen Staates. Das Nava Vihara blieb geöffnet und in Betrieb. Der chinesische Pilger Yijing (I-ching) besuchte Nava Vihara im Jahr 680 und berichtete, dass es als Studienzentrum des Sarvastivada in Blüte stand.


 * gem.  9:29

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