Man spricht sehr viel über die Türken und Araber, das sie sich nicht bemühen zu integrieren und nicht die D-Sprache lernen.
Was ist mit Afghanen? Sind wir besser in der Schule als die Türken und Araber? Haben unsere Kinder eine Schulabschluss?
Wieviele Afghanen machen Abitur und studieren danach? Arbeiten Afghanen oder leben sie von Arbeitlosengeld?
Haben wir uns eigentlich integriert? Wenn ja, wie sieht ihre Inegeration aus?
Ich freue mich auf Eure zahlreiche Beiträge.
T
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Comments...
» Geschichte Afghanistan
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wenns um studieren geht da kenn ich ganz wenige aba arbeiten dass ist schon bei jedenm afghanen angesagt am besten im auto handel :)
zu der intgration kann man nicht viel sagen
einerseits sind wir integriert andrerseits tragen wir noch unsere kultur und wie ich den islam noch mit uns
Ich wohne in einer Kleinstadt in Bayern. Wir sind nur 4 Familien und alle arbeiten und die Kinder besuchen die Realschule und Gymnasium. Ich finde es hervorragend das sie sich mühe geben eine bessere Bildung zu erreichen und das die Eltern arbeiten gehen und Vorbild für ihre Kinder sind.
Integeration ist grundsätzlich ein wenig schwer in Bayern gerade in Kleinstadt ist noch schlimmer, aber wir bemühen uns schon ;-)
Aus Wikipedia zur Definition des Begriffs “Integration”:
Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund [Bearbeiten]
Der Prozess der Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und anwesender Mehrheitsbevölkerung. Im Gegensatz zur Assimilation (völlige Anpassung), verlangt Integration nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität.
Integrationsstufen [Bearbeiten]
Die Integration umfasst vier verschiedene Stufen:
Anforderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund [Bearbeiten]
Die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Aufnahmegesellschaft setzt den Erwerb von bestimmten Kenntnissen, Fähigkeiten, Einstellungen und v.a. den Willen, eine weitgehende Neu-Sozialisation und Neuorganisation der Persönlichkeit einzugehen, voraus. Zentral ist hier das Erlernen der neuen Sprache und eine gewisse Kommunikationsfähigkeit und -bereitschaft gegenüber der Aufnahmegesellschaft.
Menschen mit einem Migrantionshintergrund tendieren dazu, sich Verkehrskreise innerhalb der eigene Volksgruppe aufzubauen („Parallelgesellschaften“), als Schutz vor Überforderung und sozialer Isolation. Gefährdet wird die Integration nur, wenn dieser Verkehrskreis der ausschließliche Bezugspunkt des Migranten und der nächsten Generationen bleibt.
Da Sozialisationsprozesse gerade im jungen Alter besonders schnell und nachhaltig ablaufen, ist es für eine erfolgreiche Integration wichtig, dass die Migranten die eigenen Nachkommen auf die neue Gesellschaft und nicht auf das Herkunftsland einstellen, um u.a. Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus gegenüber Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft abzubauen und ein enges Zusammenleben mit Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft zu ermöglichen. Des Weiteren müssen auch Eheschließungen zwischen Migranten bzw. deren Nachkommen und Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft, ungeachtet religiöser Hintergründe, gebilligt und zunehmend als normal angesehen werden.
Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft [Bearbeiten]
Die Aufnahmegesellschaft muss gegenüber Einwanderern und ihren Kindern ein Mindestmaß an Offenheit aufbringen. Soll eine Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund gelingen, ist es erforderlich, sie an gemeinschaftlichen Gütern teilhaben zu lassen, insbesondere den Arbeitsmarkt und den Wohnungsmarkt zugänglich zu machen. Ein sicherer Arbeitsplatz verschafft ein festes Einkommen, Sozialprestige, Selbstverwirklichung und soziale Beziehungen. Zur Verhinderung von Parallelgesellschaften muss unbedingt von der Aufnahmegesellschaft die Bildung von Gettos ausgeschlossen werden, z. B. durch Zuwanderungsstopp ab einer bestimmten Migrantendichte pro Bezirk. Unabdingbar ist zudem ein chancengleicher Zugang zu Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, der die Integration beschleunigt. Da Schulen oder Klassen mit einem hohen Anteil an Migrantenkindern zu einer sozialen Segregation führen und den Bildungsanschluss an die Mehrheitsgesellschaft verhindern, muss überlegt werden, wie derart hohe Quoten verhindert werden können (z. B. über eine Änderung der Einteilung von Schulbezirken). Eine weitere Aufgabe der Aufnahmegesellschaft besteht darin, Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus abzubauen. Sie können durch Justizbehörden (Justiz, Polizei) oder Aufklärungskampagnen beispielsweise an Schulen verhindert werden.
In Zukunft bitte keine Wikipedia Beiträge das kann jeder selbst suchen und lesen.
Ich möchte das jeder aus seiner Sicht Stellung zur Thema nimmt und aus eigener Erfahrungen berichtet. Das ist viel spannender und interessant.
Temoryanjan,
ich hatte gedacht, dass eine gemeinsame Ausgangsbasis für Dein Diskussionsthema ganz hilfreich wäre. Oder darf und soll jeder unter Integration etwas anderes verstehen als soziologisch allgemeingültig definiert ? Dann besteht m.E. die Gefahr, dass man leichter aneinander vorbeiredet als es eh schon oft passiert.
Zum Thema:
Wenn Afghanen einen gleich hohen Bevölkerungsanteil an der bundesrepublikanischen Bevölkerung hätten wie die Türken, dann ergäbe sich nach meiner Ansicht das gleiche relativ kümmerliche Bild einer “gelungenen” Integration, nämlich dass diese nur einem wirklich bildungs- und fortschrittsinteressierten Teil der hier eingewanderten Afghanen gelingt – und Frauen oftmals besser als Männern.
Asiaten bekommen ihre Integration in der Regel ganz gut hin, ohne ihre eigene kulturelle Identität dafür aufzugeben.
Bei Afghanen habe ich oft den Eindruck, dass sie meinen, es ginge nur entweder Integration = Assimilation oder möglichst 100% Erhalt der afghanischen Kultur, gespickt mit den Annehmlichkeiten des westlichen Versorgungsstandards, aus dem man sich nach Belieben die passenden Rosinen herauspickt. Also so eine Art Schwarz-Weiss-Betrachtung.
Die Ursachen dafür würden mich mal interessieren, denn ich glaube, außer in den skandinavischen Ländern, gibt es sonst in europäischen Staaten ähnlich wie in Deutschland keine mit Zielvorstellungen und brauchbaren Inhalten gestaltete Integrationspolitik.
Wenn man sich mit solchen Rahmenbedingungen arrangieren muss und hier dauerhaft leben will, welche Chancen und Möglichkeiten bleiben einem dann für eine gelungene Integration ?
So sieht das in Hamburg aus:
Rund 18 000 Afghanen leben in Hamburg, dazu kommen weitere 4 000 Deutsche afghanischer Abstammung.
In Hamburg unterscheidet man drei Gruppen von Afghanen (ist eigentlich überall so^^):
1. eine kleine Minderheit – pflegt eine “islamisch-afghanische Mikrokultur”, ist kaum integriert und spricht so gut wie kein Deutsch.
2. Gruppe der voll Integrierten, deren Anteil auf etwa 40 % kommt. Die wollen nicht mehr viel von Afghanistan wissen(traurig aber wahr…..).
Schließlich die 3. Gruppe – und dieser Gruppe zähle ich mich selbst zu^^.
Das sind Menschen, die zwar integriert sind, aber dennoch die afghanische Kultur und Sprache pflegen.
Afg-Jugendliche: Haben eine sehr gute Bildung (vor allem die Girls)
Ältere Generation: Leben zurückhaltend und verhalten sich ruhig, mehr oder weniger…..;)
Die 2. Gruppe tut mir aber iwie leid und ich finde es auch sehr traurig, dass sie nichts mehr von Afghanistan wissen wollen. So verständigen sich z.B. die Eltern mit ihren Kindern auf deutsch, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann!
Wenn es afghanische Konzerte und Feste in Hamburg gibt, dann gibt es eigentlich regelmäßig Schlägereien….....
Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach.
Habe erstmal grob DAS erwähnt, was man wissen sollte…;)
Meine Aussagen basieren auf persönliche Erfahrungen:
Was die Bildung angeht, habe ich erfreulicherweise immer wieder festgestellt, dass es afghanischen Eltern sehr viel an der Bildung ihrer Kinder liegt. Auch wenn die Eltern in Afghanistan oder hier nicht die Bildung in dem Ausmaß genossen konnten, wie sie es sich gewünscht hätten, sind sie in Deutschland sehr bemüht, dass wenigstens ihre Kinder einen höheren Grad an Bildung erreichen. Man wird auf jeder Feier, auf jedem Fest und zu jedem Anlass gefragt, ob man gut in der Schule voran kommt, ob das Studium erfolgreich ist, etc. Das Interesse an Bildung/Abschluss etc. ist sehr groß. Die afghanischen Schüler erreichen größenteils den Realabschluss. Die Zahl an Abiturienten-so habe ich das Gefühl-hat sich auch gesteigert. Ich kenne sehr viele, die das Studium eingeschlagen haben, aber auch einen guten Ausbildungsplatz erlangt haben.
Weiterhin finde ich, dass die Afghanen zu denen gehören, die sich gut integriert haben bzw. sich um Integration bemüht haben als manch andere Nationen. Die Arbeit wurde von den meisten Afghanen aufgenommen. Viele sind inzwischen auch selbstständig und führen eigene Betriebe.
Was ich nur traurig finde ist, dass viele afghanische Frauen die Sprache nicht ausreichend erlernt haben und schwer in die Arbeitswelt finden. Ich wünsche mir, dass die afghanischen Frauen-die meisten unter ihnen waren berufstätige Frauen in Afghanistan-sich um die deutschen Sprachkenntnisse bemühen und hoffentlich in die Arbeitswelt schaffen. (auch wenn es nur im eigenen Familienbetrieb ist)
Danke für die Infos Ilyaz jan. Ich habe auch gehört das die afghanische Mädchen viel fleißiger sind als die Jungs. Es kann daran liegen, das die Jungs schneller arbeiten wollen um Geld zu verdienen damit Sie BMW oder Mercedes Benz kaufen zu können ;-) War nur Spaß!
Ich kenne welche, die Arbeiten müssten um Ihre Familie in Afghanistan oder in Pakistan zu unterstützen oder die Schulden abzahlen zu können. Daher bleibt wenig Chance zur weiterführende Schulen zu gehen und sich weiter zu bilden.
Aber wie findet man Arbeit bzw. welche Arbeit findet man, bei der man nicht wenigstens Grundkenntnisse der deutschen Sprache beherrschen muss ? Doch, mir fällt etwas ein: Arbeit in der Speicherstadt (Teppichlagern)- das Geschäft ist fest in persicher/afghanischer Hand in HH :-P
Gibt es afghanische Eltern in Deutschland, die sich zur gelungenen Integration ihrer Kinder vorstellen können, eine Eheschließung mit Deutschen (Herkunftsdeutsche meine ich natürlich, nicht eingedeutschte Afghanen) zu befürworten ?
Kennt Ihr solche Familien ?
Würdet Ihr als Zeichen einer neuen Integrationspolitik, wie sie sich die CDU gerade selbstzufrieden an die Brust heftet, nachdem unter 16-jähriger Kohl-Regierung nullkommanix an Integartionspolitik stattfand, auch das Prinzip Leistung (nachgewiesener Besuch von Sprachkursen) gegen Gegenleistung ( Sprachkurs als Voraussetzung für den uneingeschränkten Bezug öffentlciher Leistungen, wie es z.B. in Dänemakr gang und gäbe ist) befürworten ?
apropos Integration: hier eine Studie von OECD (heute veröffentlicht)
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,655369,00.html
Selbst hochqualifizierte Einwandererkinder haben in Deutschland viel schlechtere Jobchancen als Einheimische. Das zeigt eine neue alarmierende OECD-Studie – die Integration der zweiten Generation gelingt vielen anderen Industriestaaten deutlich besser.
Berlin – Selbst bei gleichem Bildungsniveau haben Kinder von Migranten in Deutschland schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders stark ausgeprägt ist der Unterschied ausgerechnet bei Hochqualifizierten. Das geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstag von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgestellt wurde. Demnach haben in Deutschland 90 Prozent der 20- bis 29-jährigen hochqualifizierten Männer ohne Migrationshintergrund einen Arbeitsplatz, während es in der Gruppe der jungen Männer mit Migrationshintergrund nur 81 Prozent sind.
da kann man doch glatt heulen
Grundsätzlich finde ich es auch gut ohne Sprachkenntnisse keine Arbeitserlaubnis z.B. das kann nur Wirkung haben, wenn auch dem entsprechend D-Kurse geben wird.
@deutsch deine Frage hat wenig bzw. indirekt was mit der Integration von Afghanen zutun.
Ilyazjan,</p><p>bei meiner zuletzt gestellten Frage gebe ich Dir Recht, bei meiner davor gestellten nicht.</p><p>Scullyjan,ja, das ist wirklich befremdlich. Aber es gibt ja auch Deutsche, die zwei Studiengänge oder Berufsausbildung und Studium erfolgreich abgeschlossen haben und trotzdem anschließend arbeitslos sind.
Wenn es übrigens heißt “Afghanen in Deutschland” – welche regionalen Unterschiede gibt es eventuell zwischen einer in München lebenden Familie und einer im hohen Norden lebenden ?
Die Unterschied ist, das in sSüd Deutschland wenig Afghanen leben und im norden genau das gegenteil. Außerdem es liegt an die Landesregierung. Wir in Bayern haben sehr strenge Ausländerrecht als andere Bundesländer. Wir sind mehr oder weniger mit manche Maßnahmen gezwungen sich in der Geselschaft zu integrieren. Ich finde manche diese Maßnahmen gut, sonst hätte ich das nicht geschaft was ich heute erreicht habe.
@deutschjan
die Frage meine ich auch ;)
@Ilyazjan,
dann finde ich Dich diesbezüglich etwas ignorant – denn wenn das Thema “Afghanen in Deutschland” heißt und Temoryanjan in seinen Fragen dazu auch das Thema “Integration” aufgeworfen hat, weshalb sollte es dann so ungewöhnlich sein, die Methode der Eheschließung mit Einheimischen zu wählen, die der afghanischen Sprache nicht mächtig sind und mit denen man zur Verständigung gezwungen ist, sich deutsche Sprachkenntnisse anzueignen ?
Ich kenne einige Afghanen und Afghaninnen, die diesen Weg gewählt haben und damit auch sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, aber unterm Strich hat es ihnen mehr genützt als geschadet, um mit den lebensumständen in Deutschland besser klarzukommen.
Sprache und Eheschließung sind zwei verschiedene Bereiche.
Integration hat indirekt was mit Eheschließung von Afghanen in Deutschland zutun.
Ilyazjan, aber man integriert sich doch nicht nur über die Sprache, sondern auch durch die Auswahl seiner sozialen Kontakte. Und bei Afghanen habe ich beobachtet, dass es sowohl das eine wie auch das andere gibt – einige nutzen ihre Sprachkenntnisse, um auch ihre sozialen Kontakte damit auszuweiten bzw, zu ergänzen und bei anderen werden diese nur aus Notwendigkiet benutzt, um Behördengänge erledigen zu können.
Nur weil man eine Fremdsprache beherrscht, ist das doch kein Zeichen von Integration in eine Gesellschaft, deren “angestammte” Sprache das ist ?!